Klimaschutz in der Siedlungsentwicklung: So funktionieren klimafitte Quartiere
Shownotes
In dieser Podcastfolge dreht sich alles um die Frage, wie Klimaschutz in Siedlungen und Quartieren konkret umgesetzt wird – in Städten ebenso wie in Gemeinden am Land. Denn genau hier treffen Stadtplanung, Energieversorgung, Mobilität und soziale Fragen direkt aufeinander, und die großen Zukunftsthemen werden im Kleinen ausdiskutiert. Gemeinsam mit Oskar Mair am Tinkhof vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) spricht Host Anna Burger über nachhaltige Siedlungsentwicklung, den Umgang mit zunehmender Hitze und darüber, warum klimafreundliche Quartiere mehr sind als eine bloße Ansammlung einzelner Gebäude.
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Siedlungen & Quartiere: Nachhaltig planen & umsetzen | klimaaktiv klimaaktiv Gebäudedatenbank - Listenansicht Siedlungen und Quartiere SIR-Downloads | Innovativer Wohnbau Zero Carbon Refurbishment / Klimaschutz & Leistbarkeit im Wohnbau #16.1 SONDERBAR: Stadt, Land, Wohnen ohne Großstadtfilter | SICHTBAR HÖRBAR
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00:00:01: Der Klimadialog – ein Podcast von Klimaaktiv.
00:00:04: Wir sprechen mit Menschen, die Mut machen, die anpacken und vorangehen.
00:00:16: Ich gehe davon aus, dass jede und jede von Ihnen heute einen persönlichen Bezug zu unserem Thema hat.
00:00:22: Ob sie nun in einer Großstadt wie Wien leben – in einem kleinen Dorf am Land oder in einer Kleinstadt?
00:00:27: Die allermeisten von uns leben in bestimmten Vierteln, Nachbarschaften, Siedlungen und Quartieren.
00:00:32: Und wie diese gestaltet sind, hat einen enormen Einfluss auf unseren Alltag!
00:00:37: Gleichzeitig sind diese Orte, in denen Klimaschutz konkret wird.
00:00:40: Stadtplanung, Energieversorgung und Mobilität laufen zusammen – die größten Fragen unserer Zeit werden im Kleinen ausdiskutiert und Lösungen werden konkret umgesetzt.
00:00:50: Wie das gelingt möchte ich mit meinem heutigen Gast besprechen!
00:00:54: Ich begrüße herzlich Oskar Meier am Tinkhof.
00:00:57: Er ist Mitarbeiter des Salzburger Instituts für Raumordnung und Wohnen und dort für Siedlungen und Quartiere zuständig.
00:01:04: Oskar, starten wir direkt rein.
00:01:06: Was macht denn eine gute Siedlung aus?
00:01:08: Ja erst mal Danke für die Einladung zu dem sehr spannenden Thema.
00:01:12: wie du sagst!
00:01:14: Eine lebenswerte und klimafitte Siedelung macht sehr viel aus.
00:01:18: und am ersten merkt man es im Alltag wenn man sieht dass der tägliche Weg in Arbeit funktioniert das man am Wochenende schön und zufrieden zu Hause bleiben kann und nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren muss.
00:01:30: Das macht eine lebenswerte und der klimafitte Siedlung aus.
00:01:34: Wir haben dazu auch einen passenden Kriterienkatalog, um schon im Vorfeld darauf schauen zu können dass bei der Planung all diese Themen die zukünftig wichtig sind jetzt schon berücksichtigt werden weil in der Planungen kann man noch korrigierend eingreifen um dann ein schönes Leben zu haben.
00:01:50: Jetzt hast du schon den Kriterienkatalog angesprochen, da will ich gleich gern einhaken.
00:01:55: Und zwar stellt ja Klimaaktiv ein Gebäude und einen Siedlungsstandard zur Verfügung?
00:02:01: Kannst du da noch mal ein bisschen genauer erklären was das ist, was die Vorteile sind?
00:02:04: Gerne!
00:02:05: Also dem Klima-Aktiv-Siedlungs-Standard, den gibt es jetzt seit Jahrzehnteilundzwanzig.
00:02:11: Wir haben uns dann an den E-Fünfkriterien-Katolog angelehnt.
00:02:16: Der E-Fünfkriterienkatalog ist ein Kriterienzeit für Gemeinden und Städte, der auf Basis von dem ihre Gemeinde Klimafit machen können.
00:02:25: Und sozusagen auch die Bürger aktivieren können in dem Themenfeld aktiv zu werden.
00:02:30: Wir haben von dem viel gelernt, dass dann auf die untere Ebene gelegt, auf die Siedlungsebene und bauen da auch auf den Gebäudestandard, auf den es jetzt mittlerweile schon zwanzig Jahre gibt in der Klimaktivwelt.
00:02:43: Und er ist sozusagen eine Rentierungshilfe für alle Planenden.
00:02:47: und bei den Planenden denke ich jetzt vorwiegend an die Projektentwickler, die solche großen Immobilienprojekte hochziehen.
00:02:54: Aber gleichzeitig an die Gemeinden, die bei der Zielungs- und Quartiersentwicklung einen wesentlichen Beitrag leisten können.
00:03:01: Da frage ich jetzt mal ganz provokant.
00:03:03: Also es gibt ein Gebäudestandard und ein Siedlungsstandard, sind denn Siedlungen nicht einfach Anhäufungen von Gebäuden?
00:03:10: Warum braucht man da zwei Standards?
00:03:11: Ja gute Frage!
00:03:14: Du hast schon recht, da mit den Gebäuden kann man schon sehr viel machen.
00:03:19: Wenn man die hocheffizient auch von den Grundrissen her flexibel gestaltet.
00:03:24: aber es fehlt noch was.
00:03:26: Nämlich die Räume dazwischen und sind das Entscheidende dass aus einzelnen Gebäude erlebenswerte Siedlungen entsteht, weil eben diese Räume gehören uns allen.
00:03:37: Also die Wohnung in der wir wohnen, die mieten wir, die gehört uns.
00:03:41: aber die Räumen dazwischen sind so halb öffentliche, öffentliche Räime, die der Gemeinschaft gehören und die werden deshalb in der Regel auch gemeinsam mit der Gemeinde entwickelt.
00:03:51: Die werden auch gemeinsam finanziert dann in der Bewirtschaftung, weil man sie dann auch gemeinsam nutzen möchte.
00:03:57: Und das ist sozusagen jetzt dieser gemeinschaftliche Gedanke von den Siedungen, dass aus vielen, vielen einzelnen individuellen Wohnungen was großes Ganzes wird.
00:04:06: Nämlich eine Gesellschaft die auf sich schaut, die sozusagen auch das Klima versucht in die Richtung oder so... Da muss ich jetzt mit der Formulierung kämpfen!
00:04:17: Die versucht mit dem Klimawandel umzugehen, der auch versucht das Klimat zu schützen soweit es möglich ist und dann auch einen sozialen Mehrwert aus dem Ganzen zieht weil man eben nicht installiert in der Wohnung wohnt, sondern wirklich auch diese halböffentlichen öffentliche Räume nutzt für Austausch, für Gemeinsamkeiten.
00:04:35: Da kann ich vielleicht schon ein bisschen vorgreifen und sagen wir werden heute über Gebäude reden aber eben auch über diese Zwischenräume.
00:04:41: Aber erstmal möchte ich noch darüber reden dass du klimaaktiv Kompetenzpartner bist.
00:04:46: Vielleicht kannst Du uns ein bisschen einen Einblick in Eure Arbeitsweise geben.
00:04:50: also wie geht Dir dann an Projekte ran?
00:04:53: Ja Im Idealfall werden wir in einer sehr frühen Phase zu solchen Projekten dazu geholt, vor allem wenn die Gemeinde jetzt das räumliche Entwicklungskonzept aufstellt.
00:05:05: Also wo man überlegt in der Gemeinde, wo wollen wir wachsen?
00:05:09: Wo wollen nachverdichten?
00:05:12: Weil wir können dann schon bei der Standortwahl helfen.
00:05:15: Wir können sagen okay da wird es wahrscheinlich einfacher gehen günstiger gehen.
00:05:20: Da wollen Menschen auch wohnen.
00:05:23: Und wenn man dann gemeinsam mit den Projektentwicklern, Projekter entwickelt geht es darum dass man möglichst zukunftsfähig das Ganze angeht.
00:05:32: Dass man nicht nur überlegt was ist die derzeitige Bauordnung oder der Rechtsrahmen sondern auch wie wollen Menschen zukünftig wohnen?
00:05:39: Was braucht es dazu?
00:05:41: Wie verändern sich auch die Rahmenbedingungen?
00:05:43: vor allem auch Es soll das ganze auch sehr kostenstabil sein also dass man auf Energieträger setzt die preisstabil sind, die man im Inland halten kann und vor allem auch beim Standort drauf schaut dass der mobilitätsmäßig gut erreichbar ist.
00:06:00: Also wenn man kurze Wege hat in den Ortskern in die nächste Stadt um auch sozusagen Wege zu verkürzen und einfach dort zu leben wo man auch wohnt und keine klassischen Schlafsiedlungen entwickelt.
00:06:14: Du hast vorhin schon das große Thema Klimaschutz auch erwähnt.
00:06:19: Kannst du vielleicht kurz ein bisschen zusammenfassen, warum Klimaschutz auch in unseren Siedlungen wichtig ist mitzudenken?
00:06:26: Wir haben die zwei Aspekte.
00:06:28: Das eine ist die Klimawandelanpassung und wir können mittlerweile schon sehr gut voraussagen wie sich das Klima entwickeln wird wo es wahrscheinlich auch zukünftig eher einen Hitze Stress geben wird, wo auch Gefahrenzonen sind und dass man möglichst diese Gebiete vermeidet oder wenn man schon dort bauen möchte, oder muss.
00:06:49: Möglichst Klimawandelanpassungen mit einplanten.
00:06:53: Das Zweite ist der Klimaschutz wo man versucht mit möglichst hoch effizienten Gebäuden den Energieverbrauch zu reduzieren.
00:07:02: Dass man auch möglichst viele nahebare Vorort erzeugt wie vorher Winters Thema Preistabilität das man möglichst schaut möglichst die Energie vor Ort zu erzeugen und zu nutzen dass man auch die Übertragungsnetze nicht so sehr überlastet und Lastbutton at least ist natürlich die Mobilität, das man möglichst viele Wege zu Fuß gehen kann mit dem Rad machen kann.
00:07:24: Und auch interessante Mobilitätskonzepte in Umsetzung bringt, mit denen dann klug unterwegs
00:07:30: ist.".
00:07:31: Was ich mich gefragt habe diese ganzen Maßnahmen können wir die nur für neue Vierteln oder neue Siedlungen anwenden?
00:07:37: Oder gibt es da auch ein Spielraum für schon bestehende Gebäude und bestehender Siedlung?
00:07:42: Wir haben in den letzten Jahren vorwiegend ein Neubau-Projekt umgesetzt, weil es einfach viel leichter ist.
00:07:48: Vor allem bei der Entwicklung vom Standard haben wir dort viel gelernt.
00:07:52: welche Kriterien funktionieren wie was sind Herausforderungen bei der Planung und bei der Umsetzung?
00:07:59: aber die große Herausforderung wird sein auch im Bestandszielungen Maßnahmen umzusetzen.
00:08:05: Und dort sehen wir die größte Herausforderung wirklich Projekte zu starten, weil wir wissen dass wir Gebäude für dreißig vierzig fünfzig Jahre errichten können.
00:08:16: Also da haben wir mittlerweile jahrzehntelange Erfahrung.
00:08:19: Aber wie gehen wir dann damit um, wenn man die Gebäude umbauen wollen oder müssen?
00:08:25: Auch nur als Schlagwort das Thema Barrierefreiheit trifft uns natürlich dort.
00:08:29: Und wenn man schon mal vor Ort ist, kann man auch gleich größer denken.
00:08:33: Dann kann man gleichzeitig das Ganze nachverdichten und den öffentlichen Freiraum aufwerten.
00:08:40: Man kann neue Mobilitätslösungen implementieren.
00:08:43: Da wird das Projekt richtig groß!
00:08:45: Aber richtig herausfordernd, weil ja schon Menschen dort wohnen.
00:08:48: Die sich wohlfüllen und die muss man dann kurzfristig umsiedeln so wie wir das natürlich auch im Naturschutz kennt.
00:08:57: Und dass die dann wieder zurückkommen ist es auch eine Fifty-Fifty Chance, weil manchmal verändert sich im Leben was.
00:09:03: Für manche passt gerade das sehr gut, dass sie sozusagen jetzt umziehen dürfen in einer anderen Wohngegend.
00:09:10: Aber für andere ist natürlich Herausforderungen, die ihnen alltag verankert sind mit Kindern oder Arbeit wo man dann vielleicht einen längeren Wege hat kürzere... Zeit, die man dann in der Seelung verbringen kann.
00:09:23: Das sind ja Herausforderungen, die einen Bestand hat.
00:09:25: Bleiben wir mal noch kurz bei diesen öffentlichen Räumen?
00:09:28: Viele Gemeinden haben ja die Problematik, dass es eine sehr hohe Nachfrage nach leistbaren Wohnraum gibt.
00:09:35: Gleichzeitig haben wir jetzt schon darüber geredet Es gibt Klimaziele und notwendige Anpassungen.
00:09:41: Siehst du da eine große Herausforderung einerseits Leistbaren-Wohnraum zur Verfügung zu stellen und dann aber eben auch Klimaschutz mitzudenken?
00:09:50: Herausforderungen und Lösungen gleichzeitig, weil leistbare Wohnraum- und Klimaschutzverfolgen ja beide derselbe Ziel.
00:09:59: Nämlich dass man jetzt die richtigen Investitionen trifft um langfristige Kostenstabilität zu haben.
00:10:07: das trifft beide Themen.
00:10:09: nur weil ich günstig baue heißt es noch lange nicht dass ich dann leisbar wohne weil natürlich mit den ganzen Folgekosten komme ich dann auch in das Thema rein Richtung Energiearmut.
00:10:20: und für verschiedene soziale Gruppen ist es herausfordernd, auch den Lebensalltag zu bestreiten.
00:10:27: Weil sie dann auf das Auto angewiesen sind, weil sie dann die hohe Stromrechnung haben.
00:10:32: Und dem muss man vorbauen indem man einfach jetzt trotz der Budgetknabheit die richtigen Maßnahmen setzt und dass man auch überlegt, welche Maßnahmen kann man teilen.
00:10:44: Also wirklich auch überlegen brauche ich jetzt noch dieses Extrazimmer oder gibt es in meiner Wohnanlage, in meiner Siedlung einen Raum den ich bei Bedarf mieten kann?
00:10:53: Also ich denke jetzt klassisch an ein Gästeapartment, einem Gemeinschaftsraum für die Kinderaparte.
00:10:59: Da gibt's viele Möglichkeiten Kosten- oder Räume zu teilen.
00:11:03: Wir hatten es jetzt schon angeschnitten.
00:11:05: Ich würde dabei gerne nochmal genauer darauf eingehen, mit voranschreitendem Klimawandel werden die Temperaturen steigen.
00:11:11: Vor allem in dicht besiedelten Gebieten wird das eine große Rolle spielen, weil es so einer Aufhitzung in den Gebieten kommt.
00:11:20: Jetzt gibt's verschiedene Möglichkeiten dem bisschen entgegenzuwirken.
00:11:25: Kannst du uns da vielleicht ein paar Optionen nennen wie man gegen diese Hitze vorgehen kann?
00:11:31: Schritt eins gut planen.
00:11:34: Da gibt es mittlerweile sehr gute Tools, die eben schon zeigen können wo wird's wie heiß.
00:11:42: Wie kann man mit baulich maßnahmen gegenwirken?
00:11:45: Das heißt dass man an der richtigen Stelle die richtigen Fenster platziert, die dann mit einem ausliegenden Verschattungssystem ausstattet.
00:11:53: das sind die kostenmünstigsten Maßnahmen.
00:11:56: natürlich Die Bäume haben auch einen sehr großen Einfluss.
00:12:00: Die ganze Vegetation, die ich um mein Gebäude herum verpaue macht den riesengroßen Unterschied sei es auf der Dachterasse oder eben dem Garten den man dann natürlich auch dementsprechend Klimafit gestalten kann.
00:12:14: Da gibt es wie gesagt viele Möglichkeiten, viele Planungstools.
00:12:18: Man muss sie nur nutzen und natürlich auch finanzieren weil das kennen wir auch aus vielen unseren Projekten dass am Ende das Geld ausgeht und dann wird zu einer mickrigen kleine Baum und nicht der schon angewachsene.
00:12:32: Das ist dann immer ein bisschen schade, aber es wird hoffentlich noch rechtzeitig fertig.
00:12:37: Dass man dann auch weindern wirklich die großen Hitzewellen kommen und man geschützt ist.
00:12:43: Ja danke für den Einblick!
00:12:45: Gehen wir jetzt mal ein bisschen tiefer noch an das Thema Gebäude?
00:12:48: Was würdest du sagen oder kannst du uns beschreiben wie sieht denn ein klimaaktiv goldstandard zertifiziertes Gebäud aus?
00:12:55: Ja, nicht außerirdisch.
00:12:58: Also ich denke man darf sich da jetzt nichts Außergewöhnliches vorstellen.
00:13:04: Ich denke es ist ein guter Baustandard der halt noch das eine oder andere Esset hat dass mir in der Planung mit bedacht hat.
00:13:12: ansonsten fordert uns die europäische Gebäuderichtlinie jetzt mit einer eh schon, dass wir vom thermischen Gebäudestandard sehr sehr niedrige Werte erreichen müssen ab.
00:13:25: Zum Beispiel sind es dann fast schon unter zwanzig Kilowattstunden pro Quadratmeter und ja für die Technikfreaks auch unter den höheren Rinnen.
00:13:34: Und ansonsten wird natürlich viel an Energie am Lacher zeugt werden, das ist sozusagen jetzt der klassische Weg aber gleichzeitig auch viel Energie im Haus direkt genutzt.
00:13:44: also über Die Flexibilität der Gebäude kann man Energie wirklich auf Ort speichern und zu Zeiten, wo es auch im Netz weniger Strom ist, den wieder rausschicken.
00:13:56: Gleichzeitig sind es dann auch Baukonstruktionen die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und dann auch wieder rückbaufähig sind.
00:14:04: Also wir denken mittlerweile in Zyklen, und sagen auch im Gebäude wenn es richtet wird, wird's in einigen Jahrzehnten, wenns dann wieder umgebaut wird oder nachverdichtet wird, auch wieder an anderer Stelle wieder errichtbar ist oder mit Ergänzungen gut auskommt und einfach auch mitwächst.
00:14:22: also das ist ein lebender Organismus der sich an die Lebensbedürfnisse der Bewohnerinnen anpassen kann.
00:14:28: Da hake ich gleich ein.
00:14:29: Würdest du sagen, es gibt einen Widerspruch zwischen Komfort- und klimaschonenden Bau?
00:14:34: Also kommt sich das manchmal in die Quere
00:14:37: auch nicht.
00:14:38: also Klimaschutz ist kein Verzicht Klima Schutz ist einfach die richtige Planung.
00:14:44: Und natürlich, Komfort wissen wir ist ein Parameter der sehr individuell ist.
00:14:49: Man kann es deshalb nicht immer pauschal beantworten und auch nicht planen das für alle passt.
00:14:54: Es wird immer eine Reibung geben, dass manchen ist zu heiß, manchen isst so kalt, manche die Wohnung zu klein, manch zu groß vielleicht auch.
00:15:04: Da geht's halt immer um den Dialog.
00:15:06: also dass man wirklich Nachfragt für wen baue ich jetzt?
00:15:10: Baue ich eher für ältere Personen, für jüngere Personen.
00:15:14: Du hast vorher schon erwähnt gibt es irgendwelche gesundheitlichen Themen die man berücksichtigen muss?
00:15:20: dann kann man da glaube ich sehr gezielt für die Zielgruppe planen und auch eine hohe Zufriedenheit herstellen.
00:15:27: also auch immer ein bisschen überlegen für wen plane ich das ganze?
00:15:30: weil wir sind schon in der Technikwelt sehr technisch auf ihn und überlegen sich Wo kann ich noch welches Gerät einbauen?
00:15:37: Wie muss sich das dann regeln, damit es bestmöglich funktioniert.
00:15:41: Viel kostet das aber die Frage ist nicht mehr für wen.
00:15:44: und dass ist immer ein bisschen herausfordernd im Neubau weil man dort in zukünftigen Bewohnerinnen oft ja noch nicht kennt.
00:15:52: Aber im Bestand kann man sehr konkret machen da kann man auch die Leute befragen Auch da vielleicht der Mutigung an alle einfach mal fragen was wollt ihr denn wie wollte wohnen Was braucht sie dafür?
00:16:05: Weil du das jetzt auch schon angesprochen hast und das Stichwort Dialog gefallen ist, ich kann mir vorstellen dass generell das Thema Kommunikation ein ganz großes Thema ist.
00:16:14: Das sind ja sehr viele Interessen, sehr viele Bedürfnisse die unter einem Schirm irgendwie passen müssen.
00:16:22: Kannst uns da ein bisschen Einblick geben was deine Erfahrungen sind?
00:16:25: Vielleicht hast Du auch Tipps!
00:16:26: Die vorerwähnte Rolle der Kompetenzpartnerinnen, die wir wahrnehmen ist genau dieses Binderglied zwischen der Gemeinde und den Projektentwicklern.
00:16:36: Die ja oft sehr eigenen Interessen haben.
00:16:39: Projektentwicke kann man sich vorstellen in der Regel möglichst kostengünstig bauen, möglichst teuer verkaufen.
00:16:47: Logisch ist da eine Dienstleistung, die man dann am Markt anbietet.
00:16:52: Und auf der anderen Seite ist es die Gemeinde, die natürlich versucht möglichst für ihre Bewohnerinnen und Bürgerinnen Wohnorte zu schaffen, Arbeitsplätze zu schaffen ,die auch ein Mehrwert generieren für die Gemeinder.
00:17:04: Und diesen Interessen unter einen Hut zu bringen, das sind riesengroße Herausforderungen.
00:17:09: Ohne Begleitung ohne uns KompetenzpartnerInnen wird es dann halt oft sehr schnell eine Loos-Loos-Situation für beide Parteien, weil man einfach gewisse Dinge nicht bespricht.
00:17:21: Weil man Dinge nicht berücksichtigt und dann oft Wohnsiedlungen entstehen die keine Mehrwert generieren.
00:17:29: Weil wir vergessen hat irgendwie den Bäcker im Erdgeschoss noch mitzudenken der nebenan ist ein bisschen größer Verkaufsfläche bräuchte oder auch klassisch was wir kennen Kindergartenplätze die ras sind und die man sehr kostengünstig in einer Vorsinnung unterbringen könnte.
00:17:46: Und durchs Reden kommen die Leute zusammen, das ist bei uns auch immer so.
00:17:51: Diesen Dialog versuchen wir zu fördern mit den Bürgerinnen, die dort wohnen sollen oder betroffen sind weil sie anreinerinnen sind.
00:18:00: Das gestaltet sich aber in der Praxis oft etwas schwieriger, weil natürlich in einer sehr frühen Phase Informationen preisgeben kann zum Projekt, wenn man auch in einer frühen Entwicklungsphase ist.
00:18:13: Deswegen das ist auch die hohe Kunst waren beteilig ich WNW.
00:18:17: Ich würde jetzt gern auf einen großen anderen Themenkomplex noch zu sprechen kommen den du auch schon erwähnt hattest und zwar ist es das Thema Mobilität.
00:18:26: Welche Fragen kommen denn bei der Planung für euch auf welche Herausforderungen gibt?
00:18:30: Das?
00:18:31: kannst du uns da ein Einblick in euren Alltag geben?
00:18:33: Ja, da arbeiten wir sehr stark auch mit Klimaaktiv Mobil zusammen.
00:18:39: Die da auch den Zugang haben zu den Förderungen weil das natürlich immer das große Thema ist.
00:18:44: Wir haben da eine große Infrastruktur die wir herstellen müssen als Gemeinde oder als Bauträger sei es eben dass Straßen dazu gebaut werden müssten oder Fahrradwege verlegt werden müssen oder eben klassisch der BKW-Stellplatzschlüssel.
00:19:02: Und wenn die Diskussionen starten, wissen wir sie sind schon viel zu weit in der Diskussion.
00:19:07: Weil die erste Frage ist ja mal was für einen Standort habe ich?
00:19:11: Ist er öffentlich angebunden und brauchen die Bewohnerinnen überhaupt ein Auto oder kommen auch gut mit einem Fahrrad in die Stadt?
00:19:19: weil wir in einer Gemeinde sind wo wirklich das Fahrradweg gut ausgebaut ist?
00:19:25: Dann wäre es wichtig, dass man wirklich auch überlegt wo kann ich die Fahrradabstellplätze in einer ausreichenden Anzahl und Qualität hinstellen damit sie auch genutzt wird.
00:19:34: Weil ich glaube jeder wohnt irgendwo wo er wahrscheinlich durch zwei drei Brandschutzdürren durch muss.
00:19:41: das ist sehr unattraktiv für den täglichen Weg in der Arbeit oder zum Einkaufen.
00:19:46: aber wenn die wirklich beim Eingang sind überdacht dann macht's eine Freude mit dem Rad irgendwie hin zu fahren oder mal zu Fuß zu gehen.
00:19:55: Und wenn es mal wirklich längere Wege sind, dann versuchen wir auch alternative Mobilitätskonzepte in die Umsetzung zu bringen.
00:20:02: Funktioniert auch sehr gut!
00:20:04: Es sind ja die ganzen Kinderkrankheiten mittlerweile ausgemerzt und da gibt's jetzt viel Erfahrung was funktioniert wie es funktioniert Und auch da mutigen wir wieder gerne einfach mal mit anderen Projektentwicklern gemeint zu reden, wie es dem Beinen funktioniert und was so Erfolgsfaktoren sind.
00:20:21: Alternative Mobilitätskonzepte?
00:20:23: Da meinst du Elektroautos, Elektroroller oder...
00:20:27: Auch also wir reden vorwiegend von so Mobility Points wo man dann wieder bedarfsgerecht die Geräte zur Verfügung stellte gebraucht werden als Lastenfahrräder E-Bikes oder Carsharing.
00:20:42: Da gibt es Zickmöglichkeiten, um mobil zu sein.
00:20:45: Um die Mobilität auch für kürzere Wege sehr angenehm zu machen.
00:20:50: und wie schon erwähnt das Ganze funktioniert nur gemeinschaftlich.
00:20:54: Und da kann man bei der Sielungs- und Quartiersentwicklung wirklich attraktive Packages schnüren.
00:20:59: Auch vielleicht ein kleiner Fun Fact am Rande!
00:21:03: Wir haben auch beim Projekt erst seinen Mobility Point eingerichtet und er wird mittlerweile zu vierzig Prozent von den Anreinen genutzt Obwohl die nicht die vergünstigten Konditionen haben, war das jetzt gerade für die der Punkt umzusteigen und zu sagen okay.
00:21:19: Jetzt mache ich den Weg mit dem Elektroauto oder mit einem Lastenfahrrad weil ich habe es direkt vor der Hausdürste stehen.
00:21:26: worum soll ich es nicht nutzen?
00:21:28: Witten mit ihr euch dann eigentlich auch dem Thema öffentliche Verkehrsmittel, also öffentlicher Nahverkehr oder ist das nicht in eurem Bereich?
00:21:35: Ja es ist schon in unserem Bereich.
00:21:37: Also wir haben eine klare Empfehlung im Katalog drinnen dass die V-Güteklasse mindestens Kategorie F entsprechen soll.
00:21:46: Also vor allem für die Gebiete im ländlichen Raum brauchen wir einfach andere Lösungen die wir jetzt im Katalog nicht direkt anbieten können.
00:21:56: Wir bewerten natürlich dann das Ganze drumherum, aber ohne Öffereinbindung wird es schwierig.
00:22:02: Von daher werden wir bewerten das mit und auch da vielleicht wieder ein paar Spiele aus der Praxis.
00:22:08: Wir haben auch einige Projekte wo mittlerweile die Anzeige von den Öffes direkt auch im Stiegenhaus als Live-Einschaltung zu sehen ist.
00:22:18: also man kann damit ... Lift runterfährt, sehen wir ein Fahrt der nächste Bus.
00:22:25: Das ist mittlerweile alles zusammengeschaltet mit den Verkehrsbetrieben und man kann sich dann überlegen okay... ...dann kann ich schnell noch mein Backcover einkaufen oder ich muss mich beeilen weil dazu kommt gleich.
00:22:37: Ja ich habe zum Beispiel auch oft gehört dass es auch... Also wenn es jetzt darum geht, Menschen zu motivieren und auch zu Fuß zu gehen vielleicht.
00:22:44: Und nicht immer sofort das Auto zu nehmen, dass in manchen Gemeinden tatsächlich irgendwie die Gehwege mittendrin aufhören also ich kann mir vorstellen, dass das auch eine Rolle spielt oder?
00:22:52: Also wirklich die Wege, die Straßen... gestaltet sind?
00:22:57: Absolut.
00:22:59: Es gibt Vorschrift, es gibt Nomen und die halten sich auch alle da gibt's nichts.
00:23:04: aber es sind halt oft so Praxisferner Richtlinien weil man wie du richtigerweise erkannt hast öfter an der Baugrenze aufhört.
00:23:14: das sehen wir halt auch in einer klassischen Quartiersentwicklung dass man sagt okay ich habe jetzt einen Bauplatz der gewidmet dort kann und muss mich als Bauträger bewegen.
00:23:24: Dort bin ich auch verpflichtet, gewisse Dinge zu finanzieren.
00:23:27: Aber ob dann gibt es oft keine Zuständigkeiten mehr?
00:23:31: Und die Zuständigkeite lege dann bei der Gemeinde, die dann auch diesen Gehweg weiterführt sich auch ein übergeordnetes Verkehrskonzept überlegt Richtung... Gehweg, Fußweg, Unterführungen, Zebrastreifen und dergleichen.
00:23:46: Aber wo man da natürlich auch ein Geld in die Hand nehmen muss um das Ganze zu vernetzen, zu verweben damit sozusagen auch da die Schnittstellen zur anderen Zielung gut funktionieren und dass er durchgängiges Wegenetz dann wird.
00:23:59: Kommen wir jetzt zum Schluss nochmal kurz zu sprechen auf das Thema Energieversorgung.
00:24:04: Welche Bereiche haben wir denn also?
00:24:05: einerseits die Gebäude?
00:24:07: Du hast schon PV-Anlagen auf dem Dach bisschen angesprochen.
00:24:11: Da würde mich einerseits interessieren, ob vielleicht die Gemeinde außerhalb der Gebäuden oder auch in diesem öffentlichen Raum zwischen den Gebäude etwas getan werden kann für die Energieversorgung und vielleicht auch wie es mit Bestand aussieht.
00:24:22: Also nicht auf jedem Dach kann man jetzt wahrscheinlich eine PV-Anlage machen.
00:24:25: Wo sind denn da die Handlungsspielräume?
00:24:28: Die Handlungsspielräume, die macht man sich im Zuge der Energierauplanung aus.
00:24:33: Gemeinden springen immer mehr auf diesen Zug auf so wie die Siedlungs- und Quartiersentwicklungen flächig über das gesamte Gemeindegebiet zu denken auch die Energieversorgung flächiger übers gesamte Gebiet zu überlegen und sich einerseits bei der Wärme zu überleben.
00:24:49: wo kann ich Wärmer zeugen?
00:24:51: Wie kann ich es verteilen um möglichst dezentrale Anlagen zu vermeiden oft ineffizient sind und natürlich immer von einzelnen Organisationen betrieben werden müssen, und so hat man halt eine große Infrastruktur für alle gemeinsam.
00:25:06: Beim Strom sind wir etwas flexibler auch mit den Energiegemeinschaften wo man auch da sehr viel machen kann dass man auch übers Baugrundstück hinaus Energie teilt, Energie bezieht Und wo wir auch einen Standardanbieten, der sich Plusenergiestandard nennt.
00:25:25: Dass man auch das irgendwo berücksichtigt unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglichst viel Energie vor Ort zu erzeugen.
00:25:32: Da haben wir dann auch einige technische Planungstools die dann helfen der Energieströme zu maximieren auf stunden Basis dass man möglichst viel energie fort erzeugt und verbraucht aber gleichzeitig auch speichert und dann die überschüssige Netzwidenz in das Netz hinaus spielt.
00:25:52: Und ansonsten neben dem klassischen Themen Wärmen und Strom ist bei der Versorgung auch noch das Thema Abfall- und Trinkwasser essentiell, da sind diese zwei großen Infrastrukturen der Gemeinde, die von der Gemeine bereitgestellt werden.
00:26:10: Aber wo es natürlich auch ein großes Optimierungspotenzial geht Sei es, dass ich meine Mülltonne mit intelligenten Sensoren ausstattte.
00:26:18: Damit ich weiß wann ist der Mülltron jetzt wirklich voll?
00:26:22: Da gibt's dann eine intelligente Müllautos die auch nach Gewicht abrechnen.
00:26:26: Auch da wieder Akkosten-Senkungsfaktor Und bis dahin gehen, dass man auch irgendwie Sensibilisierungskampagnen gemeinsam mit dem Bauträger fortmachen kann.
00:26:37: Müll zu sparen, richtig zu sortieren und dann auch den lokalen Wirtschaftshof zu entlasten.
00:26:45: Einfach weil die Bewohnerinnen wissen wie man mit dem Thema umgeht.
00:26:48: und anmerken möchte ich noch das Thema Trinkwasser.
00:26:53: Wasser ist ein Produkt, das man nicht herstellen kann.
00:26:55: Das wird auch immer knapper, von dem auch da die Empfehlung Spaß haben mit Wasser umzugehen, Wasserspannendermaturen zu verbauen und auch da dieses Gut zu schützen.
00:27:07: weil vielleicht noch eine kleine Ergänzung zuvorher.
00:27:10: Auch Wasser natürlich für das Thema Klimawandelanpassung ist in Zellist einerseits weil man damit auch die Umgebung kühlen kann.
00:27:17: also wenn man es schafft einen schönen Bachlauf oder einen kleinen Teich in die Wohnensiedlung zu integrieren.
00:27:23: Super!
00:27:24: Aber natürlich hat Wasser auch punktuell, wenn es dann wirklich auf den Asphalt knallt, riesiger Gewalt und kann natürlich auch zu großen Monen führen, die dann auch in diesen klassischen roten Zonen keinen Wohnrahmen möglichen.
00:27:41: So etwas wie die Müllentzorgung und das Thema Trinkwasser sind Themen, bisschen untergehen oder man gar nichts auf dem Schumm hat, aber die sind natürlich sehr relevant.
00:27:52: Jetzt hast du schon einige Projekte betreut und umgesetzt?
00:27:56: Gibt es da vielleicht ein paar Projekten, die du uns nennen willst oder wovon du uns erzählen möchtest?
00:28:01: Ich erzähle immer gerne der Geschichte vom Sonnengarten Limberg in Zellermsee weil das unser erstes Projekt war.
00:28:07: Das haben wir seit zwei Tausendzehnt betreuert über zehn Jahre lang Auch entstanden aus einer E-Fünf-Initiative heraus, also auch die Gemeinde sehr energiebewusst war und gesagt hat wir haben jetzt da größeres Baulandsicherungsmodell das wieder in die Umsetzung bringen wollen.
00:28:27: Wie gehen wir das am besten an?
00:28:30: Die haben dann auch einen ersten Leitver angeschrieben, haben dann ein Projektentwickler gefunden der das gemeinsam mit ihnen entwickelt hat Und die haben sich dann sehr schnell geeinigt auf eine Qualitätsvereinbarung, wo sie schon ein bisschen auch verschriftlicht haben was sie beide wollen.
00:28:49: Also der klassische Dialog, den er dann auch zu einem Ergebnis geführt hat und für die waren diese regelmäßigen Treffen am Ende des Wertvollste.
00:28:59: Einfach weil die dann am Ende gesagt haben jetzt habe ich endlich verstanden worum Gemeinden so sind, wie sie es sind und die Gemeinde hat das selber gesagt.
00:29:09: Ich verstehe jetzt, warum der Projektentwickler klassisch das immer so verlangt hat und die haben da wirklich im Rahmen dieses Dialogs viele Dinge gemeinsam entwickelt und auch erstmalig ausprobiert.
00:29:21: also auch erwähnen kann ich da ein Beispiel den multifunktionalen Lärmschutzwand.
00:29:26: Das war eine Auflage von der Behörde weil man direkt an der Bundesstraße war zu Lärmschutzzwecken einfach eine klassische Lärmschutzfand hochzuziehen.
00:29:37: Aber die haben eben sich überlegt, wie kann man das nicht besser machen?
00:29:40: Und diese sind dann wirklich in vielen Diskussionen darauf gekommen wir könnten ja dort kleine Bauwerke integrieren und die dann als Werkstätte nutzen, die man dann gemeinschaftlich nutzen kann natürlich auch.
00:29:54: Die haben da auch einen Radiosender drinnen der auch einmal in der Woche bespielt wird Musikräume untergebracht Abstellräume Untergebracht Und jetzt ist es einfach, da bin ich wieder bei diesen halböffentlichen öffentlichen Räumen.
00:30:08: Das sind wieder Räume die eine Mehrwertschaffung für die Siedlung dort und das wäre sonst einfach einer klassischen Nackte Lärmschutzwand gewesen.
00:30:16: Also ich glaube in unserem Gespräch ist sehr gut rausgekommen was für ein facettenreiches Thema das ist und wie viele riesigen Gebiete wir hier irgendwie vereinen müssen.
00:30:25: also ich glaube werden stundenlang reden können allein über Mobilität wahrscheinlich.
00:30:31: Deswegen gegen Ende würde ich jetzt gerne nochmal ein bisschen zusammenfassen.
00:30:34: Also du hast sehr viele Herausforderungen angesprochen, mit denen ihr euch beschäftigen müsst.
00:30:40: gleichzeitig glaube ich aber dass sehr viele Chancen in der ganzen Thematik drinnen sind.
00:30:45: Magst du da vielleicht noch mal Schlussworte finden?
00:30:47: Was sind deine die größten Herausforderung und gleichzeitig aber auch die größte Chancenen die wir einfach in diesen Quartieren und Siedlungen haben und uns stellen müssen und dürfen?
00:30:58: Das größte Erlebnis vielleicht, dass man bei dieser Siedlungsentwicklung hat ist Menschen kennenzulernen mit denen man zukünftig auch gerne zusammenarbeitet.
00:31:08: Weil jeder, du hast es schon ein bisschen erzählt, jeder ist der Spezialist in seinem Thema.
00:31:14: Der einen sind die Mobilitätsprofis, den anderen sind Energieprofis und jeder werkelt vor sich hin weil das seine Aufgabe ist.
00:31:22: aber im Zuge dieses Dialogs dem wir versuchen zu führen kommt dann Der Gemeindepedienst hat da mit der Architekte mal in ein Gespräch rein, wo sie überlegen wie kann man denn daraus jetzt eine schöne Siedlung machen?
00:31:37: und auch die Mobilitätsplaner redet dann mit den Energie-Experten.
00:31:41: Und auch die reden mal und der sagt ja ich habe so viel Strom und der andere sagt ich hab so viele Elektroautos.
00:31:47: Reden wir uns mal zusammen und versuchen mir das bestmöglich herauszuholen.
00:31:52: Das finde ich ist die größte Chance bei solchen Entwicklungen einfach über einen eigenen Tellerrand hinauszudenken, sich in andere Gewerke rein zu denken und vor allem nicht zu vergessen für weh man es macht.
00:32:04: Nämlich die zukünftigen Bewohnerinnen und BewohnerInnen von so Wohnsiedlungen oder auch zukünftigem ArbeiterInnen und Arbeiterinnen, die dort ihren Arbeitsplatz haben wir verbringen ja die meiste Zeit irgendwann das und nicht zu Hause.
00:32:18: Von dem geht's auch um die und dass sie dann wirklich eine Mehrwert haben von dem Ort, wo sie gerade sind.
00:32:24: Und von dem her die Herausforderung ist natürlich seine Aufgaben, die man hat gut zu erledigen im Kostenrahmen, den man zur Verfügung hat aber auch gleichzeitig den Chance neue Menschen neue Themen kennenzulernen mit denen gemeinsam was Großartiges entwickeln kann.
00:32:41: Ja, danke dir für diese schöne Zusammenfassung.
00:32:44: nochmal zum Schluss.
00:32:45: Bleibt mir eigentlich nur noch nach unserem Klima aktiv Tipp für unsere Hörerinnen zu fragen?
00:32:50: Hast du uns was mitgebracht?
00:32:51: Ja natürlich sehr viele Informationsmaterialien aber die kann man wahrscheinlich auf der Homepage nachlesen.
00:32:57: Die
00:32:58: können wir auch verlinken in den Show Notes.
00:33:00: Gerne!
00:33:02: Ansonsten wäre es... ich weiß jetzt nicht wo die Hörerin und höre dem Podcast hören die Augen aufzumachen, zu schauen wo man ist sich zu überlegen fühle ich mich da wohl?
00:33:14: oder was wird mir auch noch fehlen um mich wohlzufühlen.
00:33:18: Auch der tägliche Weg in die Arbeit oder von der Arbeit wieder nach Hause.
00:33:23: Wo sind die Orte?
00:33:24: Die Plätze wo man sich wohlfühlt und Ist das erlebenswerte Ort?
00:33:28: ist eine lebenswarte Siedlung.
00:33:30: Und was würde es noch fehle?
00:33:31: vielleicht habe ich das ein oder andere heute als Idee mitgegeben Was man noch verbauen könnte so einer Wohnanlage.
00:33:39: Ansonsten einfach Augen aufmachen, Ohne aufmachen auch riechen.
00:33:43: Was hört man?
00:33:44: Das fühlt man um zu sehen.
00:33:46: was braucht es für zukünftige Guteshealung und für ein gutes Quartier?
00:33:52: Ich denke jetzt ist überall machbar.
00:33:54: gehen wir's an die Welt steht uns offen.
00:33:57: Danke für den Tipp, ich weiß schon was ich heute auf dem Heimweg machen werde.
00:34:02: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!
00:34:04: Vielen Dank für das superinteressante Gespräch und ich bedanke mich auch ganz herzlich bei unseren Hörerinnen und Hörern.
00:34:10: und bis zum nächsten Mal!
00:34:13: Und damit sind wir am Ende unserer Folge angekommen.
00:34:17: In den Show Notes
00:34:18: verlinke
00:34:18: ich dir Infos zum Thema.
00:34:20: Ich hoffe die Folge hat dir gefallen.
00:34:22: Wie immer freuen wir uns über Feedback und eine positive Bewertung in der Podcast-App deines Vertrauens.
00:34:28: Bis zum nächsten Mal!
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