Klimaschutz im Hotel: Was funktioniert, sich auszahlt und wo Grenzen liegen
Shownotes
Sonja Wimmer leitet das Hotel The Harmonie Vienna im Wiener Servitenviertel. Das Haus hat 66 Zimmer und eine lange Geschichte. Seit Jahren zählt es zu den engagiertesten Hotelbetrieben Österreichs in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz. Im Podcast spricht sie mit Anna Breuer darüber, welche Maßnahmen sich im laufenden Betrieb wirklich auszahlen, wo auch ein engagierter Betrieb an Grenzen stößt – etwa, wenn eine Tiefenbohrung am Nachbargrundstück scheitert oder die Genehmigung für eine PV-Anlage eineinhalb Jahre dauert, um dann gar nicht nötig gewesen zu sein – und was andere Hotelbetriebe daraus lernen können.
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00:00:02: Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Tourismus werden viel diskutiert, doch wie zeigt sich das eigentlich im täglichen Hotelbetrieb?
00:00:23: In dieser Folge spreche ich mit einer Gastgeberin die Nachhaltlichkeit nicht nur fordert sondern im Hotelalter klebt.
00:00:31: Zwischen Gästewünschen, Mitarbeiterinnenführung und wirtschaftlicher Verantwortung.
00:00:36: Sonja Wimmer leitet das Boutique Hotel der Harmony Vienna und sie ist auch in der österreichischen Hotelvereinigung aktiv.
00:00:44: Liebe Sonja schön dass du heute in unserem Podcast zu Gast bist!
00:00:48: Hallo, hallo liebe Anna!
00:00:50: Vielen Dank für die schöne Einladung zu diesem sehr spannenden und aktuellen Thema.
00:00:55: mein Name ist Sonja Vimmer.
00:00:57: ich bin Geschäftsführerin und Eigentümerin vom Boutique Hotel der Harmonie Werner im neunten Bezirk, in Wiener Servitenviertel.
00:01:07: Und ja wir haben sechsundsechzig Zimmer sind ein kleines Haus mit Geschichte!
00:01:13: Ich bin hier seit zweitausendfünf beschäftigt und nineteenhundertachtunddachzig haben meine Eltern das Hotel Harmony gekauft.
00:01:24: Ich bin damals – ich weiß noch als wäre es gestern gewesen am Parkplatz vor dem Hotel Harmony gestanden, da war ich neun Jahre alt und da habe ich geträumt.
00:01:34: Ich hab davon geträummt einmal hier arbeiten zu dürfen.
00:01:39: Und seit zwei Tausend Fünf darf ich hier Schritt für Schritt die Zukunft des Unternehmens mitgestalten.
00:01:46: Und einen Schritt nach den anderen zu setzen ist Teil meiner nachhaltigen Philosophie und in diesem Prozess sind wir mich.
00:01:55: drei zentrale Punkte entscheidend.
00:02:00: In meiner Entscheidungspyramide ganz oben stehen, dass meine Entscheidungen nachhaltig sind und über Generationen gehen.
00:02:07: Das heißt wir entscheiden heute das es sich morgen auch noch gut anfühlt.
00:02:12: Ein Punkt ist, dass wir ein hochwertiges Gästeerlebnis für unsere Gäster ermöglichen und der dritte Punkt ist dass wir Orte mit Geschichte wertschätzen.
00:02:22: Und da möchte ich auch gleich ein Beispiel dazu geben Das Hotel Harmony, das steht in der Harmoniegasse.
00:02:29: Und die Harmonie-Gasse wurde aus dem Ensemble nach den Plänen von Otto Wagner gebaut und es war sein Erstlingswerk.
00:02:40: Am Ende der Harmoniegasse wurde das Harmonietheater gebaut nach Pläne von Otto Wagner.
00:02:46: Das ist vergleichsweise so groß wie unsere heutige Volksoper.
00:02:51: Über tausend vierhundert Blätze gab's damals!
00:02:55: Dieser Bau vom Harmonietheater, der wurde von der Amalia Pascalatti begleitet.
00:03:00: Sie war eine Muse vom Kaiser und sie war eine Direktorin in den Jahren danach die das HarmonieTheater geleitet hat.
00:03:09: Und das finde ich für diese Zeit etwas ganz Besonderes und macht auch diesen Ort sehr besonders!
00:03:14: Und im Hotel heute in den Zimmern waren damals Gassonärwohnungen für Tänzerinnen Schauspielerinnen und Künstlerinnen.
00:03:24: Wo wohnen hier unsere Gäste?
00:03:26: Wow, also ein sehr geschichtsträchtiger Ort tatsächlich.
00:03:30: Heute wie ich hergekommen bin, wir sitzen ja gerade auch hier im Hotel Harmony und man sieht dann gleich diese wunderschöne grüne Fassade mit dem begrünten Laubdach.
00:03:43: Also man fühlt sich gleich irgendwie wohl wenn man da die Zürer betritt.
00:03:49: Also gleich einen Hingucker.
00:03:52: Mich würde auch noch interessieren, welche Bedeutung hat eigentlich Nachhaltigkeit für eure Gäste?
00:03:58: Also wird das bei den Buchungen darauf geachtet oder werden da bestimmte Maßnahmen besonders wahrgenommen.
00:04:05: Nachhaltigkeit ist für mich persönlich eine ganz bewusste Entscheidung.
00:04:11: Entweder ich entscheide mich für Nachhaltigung oder ich habe mich schon dagegen entschieden.
00:04:17: Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch langfristiges Denken.
00:04:22: Es braucht
00:04:23: Zeit,
00:04:24: es ist eine Anstrengung.
00:04:25: Es kostet Geld, es braucht Geduld und es braucht Konsequenz.
00:04:31: Ein zentraler Punkt für die Nachhaltigkeit als Unternehmerin für mich ist dass die Entscheidungen wirtschaftlich tragfähig sind, dass sie nachhaltig sind und dass sie umsetzbar sind für Gäste- und Mitarbeiterinnen.
00:04:46: Ein Beispiel dafür ist für ein durchdachtes Konzept, dass wirtschaftlich tragfähig nachhaltig und umsetzbar ist für Gäste- und Mitarbeiterinnen.
00:04:56: Dass wir unseren Gästen zum Beispiel anbieten, dass sie auf die Reinigung verzichten können – auf die große Reinigung.
00:05:04: Sie können das beim Buchungsvorgang machen, sie können es im Haus machen wenn sie einschicken sagen, ich brauche keine Reinigung in meinem Zimmer.
00:05:14: Das heißt für uns wir verzichten auf die Reinigung mit Mitteln.
00:05:21: Wir räumen aber das Zimmer auf damit das Gefühl der Gastfreundschaft vorhanden bleibt und unsere Mitarbeiterinnen haben dadurch mehr Zeit um ihre Arbeit sorgfältig zu machen Und wir spenden den Betrag der an Ressourcenschonung übrigbleibt um die Kulturszene in Wien zu unterstützen.
00:05:41: Heuer ist das zum Beispiel, dass wir den Förderpreis des Wiener Staatsballetts stiften.
00:05:48: Dass die Company jedes Jahr ans Talent des Jahres überreicht und so unterstützen wir die Kulturszene in Wien nachhaltig.
00:05:58: Das heißt auch ein Anreiz für die Gäste hier darauf zu verzichten, um gleichzeitig dann auch in einen guten Effekt zu erzielen.
00:06:05: Also eigentlich ein Win-win-win quasi für die Mitarbeiterinnen und für die Umwelt und für Kulturszene.
00:06:12: Wie wird da noch das Thema Nachhaltigkeit an eure Gästen vermittelt?
00:06:17: Also Gäster erwarten sich heutzutage dass es wirklich ehrlich authentisch gelebt ist.
00:06:25: Ein Slogan auf einer Homepage Sozusagen das Greenwashing.
00:06:29: Das bleibt nicht unerkannt, also die Gäste haben schon ein sehr gutes Gefühl dafür entwickelt und sie wollen auch Qualität erleben Sie wollen ein nachhaltiges Erlebnis haben Und sie wollen bewusst entscheiden.
00:06:42: Sie informieren sich vorab.
00:06:44: Bei uns zum Beispiel fängt es in der Früh an In der Tag beginnt mit einem hochwertigen Frühstück.
00:06:51: Wir haben z.B.
00:06:53: Bio-Eier vom Waldviertler Bauernhof Wir haben Bio Brote von der Bäckerei Felber.
00:07:02: Wir haben ein biozertifiziertes Müsli-Buffet, wir haben eine Laden aus Ostirol von der Firma Unterweger und wir haben Hasenfitzsefte aus der Steiermark und ein sehr schönes regionales Produkt das Schneeberglandschwein beliefert uns mit Wurstwahn.
00:07:19: Und ein Beispiel aus dem Zimmer – wir haben Teppiche mit hundert Prozent Scharfwollanteil, die sorgen für ein sehr wohliges Gefühl im Zimmer.
00:07:30: Wir haben auch Frischluft und Ummel und Zuluft um einfach eine spürbar angenehme Atmosphäre für unsere Gäste zu schaffen.
00:07:39: Und das ist Nachhaltigkeit und das ist authentisch und ehrlich gelebte Nachhaltigkeit für unsereGäste.
00:07:45: Dafür entscheiden sie sich!
00:07:47: Das ist wirklich buchungsrelevant.
00:07:49: Das heißt wirklich im Altygenherleben, im Hotel für die Gäster Und weniger, dass es quasi auf der Webseite einfach plakativ draufsteht.
00:08:01: Es gibt ja auch das österreichische Umweltzeichen.
00:08:05: Das gibt's auch für Hotels.
00:08:07: Sie sehen ein staatliches Umweltschüttersiegel und das kann eben dabei unterstützen umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen.
00:08:14: Wie sieht das jetzt konkret für euch im Hotel aus?
00:08:17: Also was müssten eigentlich Hotels machen, um dieses Umweltzeicheln zu bekommen?
00:08:22: Zertifizierungen bedeuten sehr viel Aufwand.
00:08:25: Es ist Arbeit, es braucht Zeit und es braucht Ressourcen aber genau deshalb sind sie auch so wertvoll für uns.
00:08:33: Wir haben das europäische Umweltabzeichen und das österreichische Umwelt abzeichnen.
00:08:40: Die beiden betrachten das Unternehmen als Gesamtes.
00:08:45: Hier wird eingegangen auf Energie Wasser Einkauf, Reinigung, Mobilität und Prozesse werden analysiert.
00:08:56: Und vor allem werden sie messbar gemacht.
00:08:58: Diese Messbarkeit ist auch sehr wertvoll um einen Status quo zu erheben, um einfach Fakten zu haben.
00:09:05: Auf diese Basis kann sehr gut aufgebaut werden und es können nachhaltige Investitionen langfristig geplant werden.
00:09:14: Unsere Partnerschaft mit Klimaaktiv etwas mehr in die Tiefe gehend.
00:09:21: Hier haben wir die tolle Möglichkeit, Gebäude und Energie- und Mobilität genauer unter der Lupe zu nehmen aber vor allem haben wir eine Möglichkeit auf ein Netzwerk zuzugreifen.
00:09:35: Wir haben die Möglichkeit den Austausch zu gehen.
00:09:37: das ist unglaublich wertvoll für uns.
00:09:39: Das bin ich sehr dankbar für die Unterstützung.
00:09:43: Wir können wachsen!
00:09:44: Wir alle können in dieser Partnerschaft nachhaltig wachsen und einen Beitrag dazu leisten.
00:09:50: Wir haben zum Beispiel die vierte Variante mittlerweile als Projekt gemeinsam durchbesprochen, um langfristig von Gas wegzukommen.
00:10:01: wir haben gestarrt mit einer Wasser-Wasser-Wärme-Bumpe sind weitergegangen zu Tiefenbohrungen dann zu einer Luftwasserwärmepumpe bei der vierten Variante mit einer Firma, die ich erst viel später kennengelernt hätte.
00:10:15: Und so bin ich wirklich im ersten Schwung meine neuesten Entwicklungen dabei und das habe ich wirklich klimaaktiv als Projektpartnerinnen zu verdanken.
00:10:24: Ein großes Dankeschön und euch alle seid großartig!
00:10:27: Danke auch für den Einblick und die konkreten Beispiele auch was davon Was hier möglich ist, das heißt hier ist auch der Austausch mit anderen Hotelbetrieben und generell Betrieben möglich.
00:10:42: Ja, ja ist es.
00:10:43: Es ist ein sehr großes und sehr wertiges Netzwerk das hier einfach für uns geöffnet wird und im Austausch Neuerungen zu erfahren und auch Empfehlungen.
00:10:53: so bekommen von Klimaaktiv direkt über Start-up Unternehmen die neue Produkte auf den Markt bringen.
00:10:59: bei uns ist zum Beispiel jetzt die vierte Variante die wir diskutieren ist dass wir einen Boiler installieren der die Wassertemperatur differenziert aufheizt also nicht immer alles voll aufheizt, sondern wirklich situativ notwendiges Aufheiz, was wir dann auch verwenden.
00:11:16: Dadurch sparen wir Gas und diesen verringerten Gasanteil würden wir dann im nächsten Schritt über die Fernwärme kompensieren.
00:11:23: Also ein differenziertes Konzept, das wirklich nur durch die Unterstützung durch diese Partnerschaft möglich ist.
00:11:30: Es ist großartig vor allem weil der aktive Schritt auf uns zu getan wird.
00:11:36: Es wird nicht gewartet, bis wir mit etwas kommen und fragen, sondern es ist wirklich eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
00:11:43: Danke für den Einblick!
00:11:45: Also du hast durch dein Engagement und durch die vielen Schritte, die im Euro-Maut Hotel bereits umgesetzt wurden viel Erfahrung gesammelt.
00:11:54: Wo lohnt es sich da besonders in Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu investieren?
00:11:59: Also auch im Hinblick für andere Hotelbetriebe.
00:12:02: Also Energieeffizienz, Investitionen in Energieeffiziens, die bedeuten Klimaschutz.
00:12:09: Das ist so!
00:12:10: Das kann man genauso im Satz kompakt sagen.
00:12:13: Jeder Blick in diese Richtung, jeder Gedanke in dieser Richtung ist ressourcenschonend und gerade in einem Hotel ... Ein Hotel hat vierundzwanzig Stunden am Tag offen, sieben Tage die Woche, dreihundertfünfundsechzeig Tage im Jahr einen sehr großen Input sich Gedanken über Energieeffizienz zu machen.
00:12:33: Eine sehr gute Basis ist eine Zertifizierung um einen Status quo zu bekommen, um ein Monitoring in Folge zur möglichen und ganz konkret haben wir eine zentrale Gebäudeleittechnik umgesetzt die uns ermöglicht dass wir Energie einsetzen zu dem Zeitpunkt so lange es gebraucht wird.
00:12:56: Und da haben wir zum Beispiel einen Sparschalter im Zimmer, wo man die Zimmerkarte reinsteckt und ab dem Moment wird gekühlt oder geheizt.
00:13:07: Oder wenn die Fenster geschlossen sind funktioniert die Klimaanlage.
00:13:11: Wenn ein Fenster offen ist, funktioniert sie nicht.
00:13:14: Es gibt Black Outro Los so dass sich das Zimmer nicht aufheizt oder extrem abkühlt.
00:13:21: Dann haben wir eine Mindestemperatur in den Zimmern, die das Zimmer nie komplett abkühlte oder komplett erhitzen lässt und dann immer eine gute Balance findet.
00:13:29: Das ist auch für ein angenehmes Raumklima sehr wertvoll!
00:13:33: Wir haben eine begrünte Fassade, wie du schon gesagt hast.
00:13:37: Ja wir haben umfassend gedämpft bei der Generalsanierung vor ungefähr zehn Jahren.
00:13:42: Wir verwenden natürlich LED-Beleuchtung und ich glaube das ist schon ziemlich etabliert diese Umsetzung.
00:13:51: Das sind so ein paar Beispiele für unsere Energieeinsparungen in den Präsurschonungen.
00:13:55: Das klingt ja schon auch nach einem sehr durchdachten System und Richtung Energiemanagement, also dass auch vieles automatisch läuft.
00:14:04: Sind das dann auch Maßnahmen die schnell umgesetzt werden können?
00:14:08: oder braucht es da vorher quasi so zu erwähnt?
00:14:11: Man muss Daten aufnehmen, um den Status quo zu checken.
00:14:15: Wie aufwendig ist denn so eine Implementierung?
00:14:18: Ja bei den nachhaltigen Implementierungen Es ist keine kurzfristige Optimierung.
00:14:26: Wir investieren nicht heute, denn haben das morgen wieder
00:14:28: verdient.".
00:14:30: Deswegen ist auch dieser Rahmen einer Zertifizierung sehr wertvoll, weil es das Unternehmen als Gesamtes betrachtet.
00:14:35: Eine nachhaltige Investition ist langfristiges Denken.
00:14:39: Es geht in die Zukunftssicherung des Unternehmens.
00:14:42: Es macht ein Unternehmen langfristig resilient.
00:14:46: Die Ressourcen werden geschont und das bleibt wirtschaftlich Und dahingehend muss man diese Investitionen auch kalkulieren.
00:14:56: Und eine zentrale Gebäudeleitechnik ist eine sehr große Investition und das rechnet sich langfristig.
00:15:03: Eine Wärmepumpe zum Beispiel auch oder eine Photovoltaikanlage, etwas einfacher ist die Lampen durch LED-Lampen auszutauschen da kriegt man relativ schnell eine Rückmeldung und man kann das in Zahlen relativ schnell sehen
00:15:19: kämpfen ja gerade auch viele Betriebe mit hohen Energiekosten und eben auch im Hotelbetrieb fallen hohe Energieverbräuche auf.
00:15:26: Also deswegen, wie du es auch erwähnt hast, zahlt sich's aus hier auf Energieeffizienz zu setzen.
00:15:32: Welche Entscheidungen und Maßnahmen in Bezug auf die Energieversorgung und auch den Energieverbrauch waren für euren Hotelbetrieb am wichtigsten?
00:15:41: Am wichtigsten waren intelligente Steuerungssysteme also wirklich dieses Energie zur Verfügung stellen, wenn es gebraucht wird.
00:15:50: Dadurch entsteht auch kein Verlust und Komfort.
00:15:53: Der Gast merkt dann davon nichts Wenn er in das Zimmer hineingeht und die Klimaanlage funktioniert Dann ist das ausreichend für ein spürbares angenehmes Erlebnis im Zimmer.
00:16:04: Die Klimaanlagen muss nicht wie an zwanzig Stunden am Tag laufen dass sich der Gast dann im Zimmer wohlfühlt Und das so zu differenzieren glaube ich spart sehr viel Geld.
00:16:13: Ja, deshalb habe ich schon selbst die Erfahrung gemacht wenn ich im Hotel war und die Klima-Lage eigentlich quasi vierundzehn Stunden gelaufen ist.
00:16:22: Das Zimmer war extrem kalt und ich habe mir gedacht eigentlich ein ziemlicher Stromverschwendung.
00:16:28: kann man das nicht irgendwie anpassen?
00:16:32: also auch so als Aussicht von mir aus Gast.
00:16:36: Also da gibt es doch einige Möglichkeiten.
00:16:42: Eine interessante Möglichkeit für Hotels ist auch die Gründung oder der Beitritt zu Energiegemeinschaften.
00:16:50: Es gibt quasi Energiegemeinschaften für Tourismusbetriebe?
00:16:54: Ja, wir sind Teil einer Energiegemein- schaft und Energiegemeindschaften können einen sehr großen Beitrag leisten.
00:17:01: Wir können zum Beispiel über die Energie Gemeinschaft, die von der Hokus zur Verfügung gestellt wird hundert Prozent Ökostrom beziehen.
00:17:10: Gemeinsam sind wir stark!
00:17:12: Wenn sich viele Betriebe zusammen tun, den Einkauf gemeinsam steuern dann ist es möglich Kosten zu sparen und hundert Prozent nachhaltigen Strom zu konsumieren.
00:17:21: Ich finde das ganz toll!
00:17:22: Wie kann jetzt quasi ein Gastrobetrieb teilnehmen an so einer Energiegemeinschaft?
00:17:26: An einer Energie Gemeinschaft wie der Ho-Gast die über Energie eigentlich hinausgeht hat ein unglaubliches Volumen.
00:17:33: da gibt sehr viel Mitglieder Und die können ihre Ressourcen bündeln und sehr stark verhandeln.
00:17:39: Dadurch bekommt man günstige Preise und hundert Prozent Nachhaltigkeit, so können wir gemeinsam nachhaltig wachsen.
00:17:47: So sind wir gemeinsam stark!
00:17:49: Ja also es lohnt sich hier auch ein bisschen zu recherchieren und die Möglichkeiten auszuchecken nehme ich mir mit.
00:17:56: Du hast also jetzt schon einiges erzählt, welche Maßnahmen euer Hotel umgesetzt hat und was sich hier auch andere Hotelbetriebe potenziell mitnehmen können.
00:18:07: Wir haben über das österreichische Umweltzeichen gesprochen, auch die Klimaktivpartnerschaft erwähnt
00:18:14: und
00:18:15: eben unterschiedliche Energieeffizienzmaßnahmen.
00:18:18: Es ist doch auch sicher nicht so einfach, jede Idee dann in die Tat umzusetzen.
00:18:23: Du hast auch schon erwähnt gerade mit der Großwärmepumpe es waren mehrere Schritte, mehrere Systeme sind durchgedacht worden.
00:18:32: Gibt es auch Projektideen, die ihr nicht realisieren konntet wo ihr dann auch an eure Grenzen gestoßen seid?
00:18:39: Ja zum Beispiel Projekte Nummer zwei Wärmepumpe.
00:18:44: Die Tiefenbohrung ist nicht umsetzbar gewesen, weil die Tiefinbohrerungen wären im Nachbarschaftsgrundstück gewesen.
00:18:50: Und das war eine Herausforderung, die konnten wir nicht meistern.
00:18:55: Einfach, weil es quasi an den Rahmenbedingungen gescheitert ist?
00:18:58: Stadthotellerie – Wir wollen!
00:19:01: Also viele von uns wollen, wir wollen.
00:19:03: Aber wir haben einfach teilweise nicht die Möglichkeiten wie ein Neubaugebäude wo man diese nachhaltigen Themen von vorne weg berücksichtigen kann.
00:19:12: Wir sind dann Bestandsgebäuden aus dem Jahr eighteenhundertfünfundsechzig und eine Wärme-Bumpe in einen Altbestandskeller zu integrieren ist eine Herausforderung und es manchmal möglich und manchmal auch
00:19:24: nicht.
00:19:24: also wir sind ja auch im neuten Bezirk mitten der Stadt alles sehr verbaut.
00:19:29: Da muss man dann natürlich auch schauen, welche Möglichkeiten tatsächlich realisierbar sind.
00:19:36: Gibt sonst noch Herausforderungen die quasi wo es an den Rahmenbedingungen gescheitert ist?
00:19:45: Ja eine Herausforderung war für uns die Umsetzung der Photovoltaikanlage.
00:19:51: das hat eineinhalb Jahre gedauert vom Zeitpunkt der Einreichung dass wir eine Genehmigung bekommen, das wir eine Photovoltaikanlage am Dach installieren dürfen.
00:20:03: Bis wir dann erfahren haben nach einem halben Jahr, dass wir gar keine Genehmigungen brauchen und auch alles zurückziehen müssen, weil es uns gibt hier wieder Konsequenzen.
00:20:12: Und so war's eigentlich sehr unproblematisch – und wir hätten das eigentlich schon viel früher machen können!
00:20:18: Also mehr Transparenz verbunden mit Sicherheit würde uns in Zukunft helfen.
00:20:27: Manchmal scheint das an den Rahmenbedingungen oder es braucht einfach dann länger.
00:20:31: Es
00:20:32: ist auch ein Prozess, wo viele Stakeholder und viele andere die öffentliche Verwaltung beteiligt sind und da braucht's natürlich auf allen Seiten entsprechend Engagement und gewisse Rahmenbedinger sind wahrscheinlich nicht so einfach zu ändern.
00:20:49: aber was müsste aus deiner Sicht verbessert werden?
00:20:53: also für Hotelbetriebe, die in Klimaschutz und Energieeffizienz investieren wollen?
00:21:00: Also was wir brauchen für Investitionen in die Nachhaltigkeit weil sie eben auch langfristig ausgerichtet sind.
00:21:07: Das sind transparente und langfristige angesetzte Förderungen.
00:21:13: Wenn wir beginnen zu planen bis wir dann die Investition umsetzen können vergehen schnell mal ein bis zwei Jahre.
00:21:21: Das sollte für uns die Perspektive immer noch die gleiche sein wie zu Beginn der Planung.
00:21:27: Das wäre sehr wertvoll zum Beispiel.
00:21:30: Also hier auch mehr Planungssicherheit quasi?
00:21:32: Genau, mehr Planungssicherheit und dass wir auch Beratungen aus einer Hand bekommen.
00:21:37: Dass das wirklich als Gesamtes dann besprochen werden kann.
00:21:41: Okay, dass man nicht so mehrere Stellen laufen muss und sich überall vielleicht gibt es ein unterschiedlicher Sichtweisen und unterschiedliche Beratung.
00:21:51: Okay, das heißt hier mehr Service aus einer Hand.
00:21:55: Und dass wir zum Beispiel wie bei unserer Photovoltaikanlage einfach auch wissen, wir brauchen keine Genehmigung?
00:22:01: Weil über den Schatten konnten wir nicht drüber springen.
00:22:04: Schauen wir mal ob es dann eh passt.
00:22:06: Ja, sondern zu viel Risiko natürlich!
00:22:10: Wir sind ja doch in einem denkmalgeschützten Gebäude, in einem Viertel der sehr dicht besiedelt ist... Stört das unsere Nachbarnspiegel, dass blendet das jemanden?
00:22:23: Wie gehen wir gut damit um, dass wir es in unser Unternehmen gut einbinden können.
00:22:28: Okay und dann war's aber trotzdem so, dass die PV-Anlage installiert werden konnte und sie ist am Dach!
00:22:34: Super ja, ganz toll kann ich sehr empfehlen.
00:22:37: Es ist sehr unkompliziert wenn man die Möglichkeiten hat.
00:22:39: Ja, Nachhaltigkeit und Klimaschutz gelingt vor allem auch dann, wenn es engagierte Menschen im Betrieb gibt die sich für das Thema einsetzen und natürlich auch, wenn die Führungsebene mit gutem Beispiel vorangeht.
00:22:54: Ich frage mich da wie ist da eigentlich gelingt eine entsprechende Unternehmenskultur zu pflegen?
00:23:00: Wie sind da deine Erfahrungen?
00:23:03: Ist es auch ein Motivationsfaktor für eure Mitarbeiterinnen oder ist für sie?
00:23:08: vielleicht sind der andere Themen noch wichtiger?
00:23:11: Also Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Menschen!
00:23:18: Das ist einfach so, funktioniert nur mit Menschen.
00:23:20: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die erklären unseren Gästen was Nachhaltigkeit ist, was sie tun Und wir haben zum Beispiel ein Konzept das Handtücher nur ausgetauscht werden wenn sie bewusst auf der Seite gelegt werden.
00:23:39: Mitarbeiterinnen müssen da mitdenken Sie müssen die Zusammenhänge verstehen und sie müssen vor allem diesen Extraschritt gehen.
00:23:48: Auf den sind sie stolz, weil wir tun etwas für ein besseres Morgen.
00:23:52: Und das ist natürlich auch Teil der Führungsaufgabe damit Nachhaltigkeit gut umgesetzt werden kann und Gäste das auch positiv erleben.
00:24:03: Was sind da zum Beispiel Maßnahmen die du oder ihr in der Fährungsebene setzt, um da die Mitarbeiterinnen zu motivieren?
00:24:11: Wir haben eine Kooperationskultur Wir sind regelmäßig im Austausch.
00:24:16: Wir haben zum Beispiel einmal die Woche ein gemeinsames Meeting der Führungskräfte, wo wir genau über diese Themen sprechen.
00:24:23: wie läuft es aktuell?
00:24:24: Was können wir besser machen und was gibt es Neues?
00:24:27: Dann haben wir Mitarbeitergespräche, wo Nachhaltigkeit ein Themenblock ist.
00:24:34: Wir habe regelmäßige Meetings in den Abteilungen, wo nach den Erfahrungen Fragen.
00:24:41: um eben zu verstehen, läuft es gut.
00:24:44: Was können wir besser machen?
00:24:45: Das sind die Entwicklungen und so haben wir auch zusätzlich zu dem Meetings- und Austausch im Unternehmen auch regelmäßig treffen außerhalb unseres Arbeitsalltags, um uns auch besser kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, um dann herausfordernde Situationen zu meistern.
00:25:04: Und so gelingt uns das, Nachhaltigkeit gemeinsam umzusetzen und diesen Extraschritt als Investition für ein besseres Morgen zu sehen.
00:25:13: Wir sind alle sehr stolz
00:25:14: darauf.
00:25:16: Was eben anfangs auch schon erwähnt ist wichtig, dass es auch machbar ist für die MitarbeiterInnen und für die Gäste.
00:25:22: Also wirklich konkrete Schritte, die spürbar sind aber jetzt nicht einen extremen Zusatzaufwand bedeuten.
00:25:29: Noch zum anderen Thema... Du hast auch schon erwähnt, dass du das Hotel damals von den Eltern übernommen hast.
00:25:37: Also das quasi eine Betriebsübernahme stattgefunden hat.
00:25:42: und im Lebenslauf habe ich außerdem auch gelesen, dass tu quasi Staatsmeisterin bist im Cross-Triathlon.
00:25:50: Das heißt die sportliche Karriere war ja da auch ein wichtiger.
00:25:56: Wie hat das da funktioniert, beides unter einem Hut zu bekommen?
00:26:01: Die gute Frage frage ich manchmal auch.
00:26:04: Aber die Freude und das Bewusstsein dass sich in einem Familienbetrieb arbeiten durfte, das hat mir so viel Energie gegeben Das war etwas Wunderbares für mich Und dem Betrieb von meinen Eltern zu übernehmen, da war mir klar Ich muss einen großen Schritt machen, damit das Unternehmen auch in Zukunft noch erfolgreich ist.
00:26:28: Das heißt ich habe mir Gedanken gemacht bei der Übernahme wie kann ich das Unternehmen an die aktuellen Herausforderungen anpassen?
00:26:36: was braucht es für strategische Ausrichtungen und Entscheidungen?
00:26:39: Und vor allem war meine Bereitschaft da Verantwortung zu übernehmen.
00:26:44: Was mir ganz, ganz wichtig war bei der Übernahme ist und das ist der zweite Teil.
00:26:49: Neben dem großen Schritt für die Zukunft ist bewährt es zu respektieren und darauf aufzubauen.
00:26:56: Der Ort mit seiner Geschichte ist was ganz, Ganz wertvolles und da weiterzumachen, das habe ich immer als großes Privileg empfunden und erfüllt mich mit großem Glück dass ich das darf jeden Tag.
00:27:10: Und das motiviert mich auch.
00:27:12: Und mein großer Schritt in die Zukunft war, dass ich eine Marke schaffen wollte.
00:27:19: Ich wollte meine Positionierung schärfen und da haben wir den Schritt gemacht, Orte mit Geschichte.
00:27:24: einer meiner zentralen drei Themen, die mich motivieren Schritte zu setzen ist das wir mit Wien's schönsten und größten kulturellen Institutionen kooperieren auch Orte mit besonderer Geschichte.
00:27:39: Dazu zählt die Staatsoper und der Staatspalette, die Volksoper, das Burgtheater, das Kunsthistorische Museum, die Albertina und die Venusengernamen im Mut.
00:27:50: Und dadurch habe ich meinen Charakter geschärft, tu' ich immer noch, ich schärfe die Positionierung... Ja da kommen wir auch schon zum Sport!
00:27:58: Da braucht's viel Geduld, Konsequenz.
00:28:03: Im Sport hab ich gelernt, ich war zweimal Bronzemedaillen-Gewinnerin.
00:28:07: bei der Staatsmeisterschaft habe ich gelernt, dass Rückschläge einfach normal sind.
00:28:11: Sie gehören dazu!
00:28:12: Ich hab nie nur gewonnen.
00:28:14: Ich hab hundertmal verloren und einmal gewonnen – und das ist normal.
00:28:18: Ich war auch nie fertig.
00:28:20: Ich habe jeden Tag meinen Tag begonnen mit dem Vorsatz «Was kann ich heute besser machen?
00:28:27: Was ist gut gelaufen?» Fehler auch als Teil des Ganzen zu sehen, um eben die Möglichkeit zu haben morgen was besser zu machen.
00:28:37: Und das Schöne ist in meinem Arbeitsalltag dass ich in einem Rennen nicht mehr im Hier und Jetzt sofort performen muss sondern dass sich auf einen Weg bin.
00:28:47: und auch Nachhaltigkeit ist für mich ein Weg.
00:28:49: es ist ein Prozess wo wir uns Richtung eines Ziels bewegen und hart daran arbeiten dass wir besser werden
00:28:57: Bessere Menschen,
00:28:58: die es arbeiten und ein besseres Miteinander haben.
00:29:03: Uns allen gut geht in Zukunft.
00:29:04: Das ist mein großes Ziel.
00:29:05: Motiviert mich jeden Tag!
00:29:07: Da sehe ich eben auch einige Parallellen quasi vom Sport und vom Spitzensport, die du auch mitnimmst in das Unternehmen.
00:29:16: Und auch dieses langfristigen Weg zu sehen und nicht die schnellen Wind sofort sondern dass es auch anstrengend bedeutet.
00:29:25: aber man merkt einfach auch deine Begeisterung Das ist das Du für das Thema brennst.
00:29:31: Ich möchte auch noch erwähnen Für das Hotel braucht es ja auch genügend Personal, dass alles rund läuft.
00:29:39: Und wir hören immer wieder, dass der aktuelle Fachkräftemangel sich eben auch auf Tourismusbetriebe auswirkt und Es im Tourismus und auch in der Gastro besonders schwer ist, ausreichend Personal zu finden.
00:29:55: Sicher auch nochmal ein Unterschied wo?
00:29:57: In Wien vielleicht nicht ganz so gravierend wie in ländlichen Regionen aber was braucht es da aus deiner Sicht damit mehr Menschen vor allem auch junge Menschen gerne in der Hotellerie arbeiten?
00:30:09: Die Hotelleries bei uns bedeutet weit mehr als Gäste zu betreuen.
00:30:14: Also hier bei uns gibt es die Möglichkeit für junge Menschen oder für potenzielle Frachkräfte, dass sie aktiv einen Beitrag für ein besseres Morgen leisten.
00:30:25: Themen wie Klimaschutz, regionale Produkte, Ressourcenschonung – ein gutes Miteinander sind Themen, die werden immer wichtiger und gerade Junge bringen da eine neue Perspektive mit rein.
00:30:36: Sie haben Ideen, sie sind kreativ Und das brauchen wir um uns nachhaltig weiterzuentwickeln.
00:30:43: Es gibt Beispiele, die direkt aus dieser jugendlichen Perspektive kommen.
00:30:47: Das ist zum Beispiel ein Zero-Waste-Konzept oder digitale Projekte oder Nachhaltigkeitsapps und das ist ein ganz wertvoller Beitrag für unsere Zukunft eine bessere Zukunft.
00:31:00: Dass quasi auch die Ideen von den jungen Mitarbeiterintern respektiert werden gehört werden.
00:31:11: Hör ich raus, dass das ein Motivationsfaktor ist?
00:31:14: Ja bei uns können sie zum Beispiel im Social Media Bereich mitgestalten.
00:31:17: wir haben gemeinsam die Harmony Heroes entwickelt und da gibt es eigentlich laufend Themen wo wir auf kreative neue Ideen sehr neugierig sind.
00:31:26: so sind wir auch schon fast am Ende unserer Podcast Folge angekommen.
00:31:31: an dieser Stelle machen wir auch noch ein kleines Gedankenexperiment mit Blick in die Zukunft.
00:31:38: also wenn du jetzt mehrere Jahre In die Zukunft blickst, was ist da deine Vision von einer nachhaltigen und klimafitten Hotellerie in Österreich?
00:31:48: Der neue Luxus in der Zukunft ist für mich bewusstes Genießen.
00:31:54: Sich bei einem Modellprodukt für Qualität und Werte zu entscheiden zu recherchieren, sich Zeit zu nehmen.
00:32:02: Die Anstrengungen in Kauf zu nehmen, sich wirklich ein schönes nachhaltiges Hotel rauszusuchen um auch ein intensiveres und nachhaltigeres Erlebnis zu haben.
00:32:14: In der Zukunft bleiben für mich Gäste länger Um einfach intensiver zu genießen.
00:32:19: Und ja besonders schön wäre es natürlich wenn's möglich ist das Gästen mit der Bahn anreisen.
00:32:25: Das ist in Wien ja durchaus auch möglich.
00:32:28: Ja, genau!
00:32:30: Und das wäre natürlich gut wenn das Österreichweit noch mehr möglich sein wird.
00:32:36: aber ich glaube es ist ein gutes Stichpunkt das bewusst genießen und sich Zeit nehmen.
00:32:41: wir leben heute auch in einer sehr schnelllebigen Zeit und da fällt uns oft schwierig wirklich eine Pause einzulegen um bewusst zu genießen.
00:32:49: also das wünschen wir uns sicher das wünsche sich sicher viele und wird hoffentlich in Zukunft ein bisschen leichter werden.
00:32:58: Ganz zum Schluss frage ich auch unsere Gäste immer nach dem persönlichen Tipp, also was möchtest du unseren Hörerinnen noch mitgeben?
00:33:08: Denken Sie an morgen!
00:33:10: Nehmen Sie aus der Vergangenheit mit, was wertvoll war, bauen sie darauf auf, bauen sich auf die Erfahrungen auf, was wahr und schauen Sie bei allen Ihren Entscheidungen auf eine qualitative Ausrichtung.
00:33:25: Danke, danke für das schöne Schlusswort.
00:33:30: Und somit sage ich Tschüss!
00:33:36: Das war der Klimadialog – ein Podcast von Klimaaktiv Der Klimaschutzinitiative des Bundes.
00:33:43: Wir unterstützen Menschen Unternehmen und Gemeinden in ganz Österreich wirksamen Klimaschutz voran zu bringen.
00:33:49: Auf unserer Webseite www.klimaaktif.at
00:33:52: Finde es, du
00:33:53: fundiertes Fachwissen, praxistaugliche Werkzeuge und ein großes Netzwerk.
00:33:58: Also alle Voraussetzungen um selbst klimaktiv zu werden!
00:34:01: Bis zum nächsten Mal.
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