Zu Fuß, E-Bike, autonomes Fahren – wie verändert sich unsere Mobilität?

Shownotes

Wie sieht unsere Mobilität der Zukunft aus – und was davon ist schon heute erkennbar? Diesen Fragen widmet sich Podcast-Host Anna Burger gemeinsam mit Ursula Scholl-Grissemann, die sich im Rahmen ihrer BMIMI Stiftungsprofessur am Institut für Sportwissenschaft mit Aktiver Mobilität beschäftigt, und Markus Mailer, Professor für Verkehrsplanung an der Universität Innsbruck und Experte für intelligente Verkehrssysteme. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Themen wie autonomes Fahren oder die Vorteile des Zu-Fuß-Gehens, sondern auch um die Frage was eigentlich unsere täglichen Entscheidungen beeinflusst.

Österreich zu Fuß

Österreich radelt

Europäische Mobilitätswoche

Fuß- und Radverkehrsgipfel

Elektromobilität in Österreich Zahlen

Zahlen Aktive Mobilität

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00:00:01: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörers!

00:00:15: Wir nehmen die heutige Folge ausnahmsweise nicht im Büro der österreichischen Energieagentur in Wien auf, sondern im schönen Innsbruck.

00:00:23: Und damit sind wir eigentlich schon mitten im Thema!

00:00:25: In unserer heutigen Welt ist es ganz selbstverständlich regelmäßig zwischen verschiedenen Orten zu wechseln – sei es innerhalb Österreichs, quer durch Europa oder sogar rund um die Welt.

00:00:35: Unsere Mobilität nachhaltig zu gestalten ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.

00:00:40: Gleichzeitig zeigt ein Blick zurück in den letzten Jahren, hat sich bereits einiges bewegt.

00:00:46: Genau darüber spreche ich heute mit meinen Gästen – wo stehen wir aktuell und welche Veränderungen zeichnen sich bereits ab?

00:00:52: Ich freue mich sehr zwei Expertinnen begrüßen zu dürfen, einmal Ursula Scholl-Krissemann und Markus Meiler!

00:00:59: Ursula Scholl-Krissemann beschäftigt sich im Rahmen ihrer BME Stiftungsprofessur am Institut für Sportwissenschaft mit aktiver Mobilität und konzentriert sich in ihrer Forschung auf die Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis.

00:01:11: Herr Markus Meiler ist als Professor für Verkehrsplanungen an der Universität Innsbruck tätig und leitet den Arbeitsbereich intelligente Verkehrsysteme.

00:01:20: Frau Scholl Krissemann, Herr Meiler herzlich willkommen.

00:01:23: erstmal starten wir gleich ins Thema.

00:01:26: Wir nehmen heute am Institut für Sportwissenschaft auf.

00:01:30: Wie sind Sie denn heute zu dieser Podcastaufnahme angereist?

00:01:33: Nachdem ich heute in Innsbruck übernachtet habe, bin ich mit dem Stadtrat Innsbrück angereisst – mit einem Bike-Sharing System, das in Innesbruck sehr häufig und sehr viel verwendet wird.

00:01:45: Ja, ich bin von einem anderen Campus gekommen im Campus Technik.

00:01:49: Wir haben verschiedene Standorte der Uni Innsburg hier verteilt in Insbruck und da bin ich jetzt mit dem Bus angereistert.

00:01:55: In der Früh bin ich von zu Hause mit dem Öffentlich Verkehr zu Fuß zum öffentlichen Verkehr und dann nach Innsbruck gestartet, weil ich jeden Tag pendle.

00:02:04: Ja danke Frau Scheukrissemann.

00:02:06: Sie forschen zur aktiven Mobilität.

00:02:09: können sie uns ein bisschen erklären was denn eigentlich aktive Mobilität ist?

00:02:13: Danke für den guten Einstieg.

00:02:15: Aktive Mobilitet ist tatsächlich ein bisschen ein Erklär bedürftiger Begriff.

00:02:20: es handelt sich dabei um Fortbewegung von A nach B durch eigene Muskelkraft, das heißt kurz gesagt alles was zum Thema zu Fuß gehen und Rad fahren oder vielleicht ein bisschen Rollerfahren.

00:02:35: Was damit zu tun hat, können wir als aktive Mobilität bezeichnen.

00:02:39: Wichtig ist damit auch so erwähnen dass wir hier sehr stark differenzieren zwischen Alltags- und Freizeitmobilität.

00:02:45: sprich wirklich wie komme ich von einem Ort zum anderen Ort?

00:02:47: Und jetzt weniger den Bezug zu zb Mountain Biking haben.

00:02:51: also jetzt aktiver Mobilität ist nicht unbedingt mit einer sportlichen Aktivität gleichzusetzen wenngleich aber doch absolut als Bewegung.

00:03:01: also da differenzieren wir stark zwischen Sport und Bewegung.

00:03:05: Herr Meiler, Ihr Fokus wiederum liegt auf intelligenten Verkehrssysteme.

00:03:09: Worum geht es denn dabei?

00:03:11: Ja vielleicht noch ganz kurz zur Agenzung mit der aktiven Mobilität.

00:03:15: Der Begriff ist noch gar nicht so alt.

00:03:17: Früher hat man gern von nicht motorisierter Mobilität gesprochen und ich finde das sehr schön dass sich hier die Begrifflichkeit geändert hat also dass man diese Form in der Mobilität nicht mehr nach dem definiert was sie nicht sind nämlich nicht motorisiert sondern auch dem was sie sind nämlich dass der körperliche Betätigung hier im Vordergrund steht.

00:03:33: Und insofern ist auch dieser Begriff intelligente Verkehrssysteme für mich ein Begriff, den man unterschiedlich deuten kann.

00:03:37: sehr häufig wird das mit technologischen Entwicklungen im Verkehr gleich gesetzt speziell bei was aus dem Engelsprachigen Raum mit ITS, International Transport Systems übersetzt.

00:03:48: ich definiere es auch ein bisschen breiter.

00:03:50: also intelligente Verkehrssystemen sind die Verkehrsysteme mit denen man seine Mobilitätsbedürfnisse intelligent das heißt aber auch mit wenig Aufwand und mit wenigen nachteiligen Wirkungen die daraus entstehen, abwickeln kann.

00:04:02: Das heißt auch das zu Fuß genders Radfahren sind sehr intelligente Verkehrssysteme.

00:04:06: Werfen wir mal einen Blick zurück vielleicht bleiben wir auch erstmal bei der aktiven Mobilität.

00:04:11: Vor ein paar Jahren gab es eine Entwicklung bis heute was die aktive Mobilität angeht.

00:04:17: Also ich erkläre meinen Studierenden immer sehr gerne, aktive Mobilität ist eigentlich die Grundform der Mobilität.

00:04:22: Weil wir als Menschen immer zu Fuß gegangen sind über Jahrmillionen.

00:04:25: in Wirklichkeit hat sich das als die Prozesse entwickelt und alle anderen Verkehrsarten sind relativ jung.

00:04:31: Es hat sich natürlich mit den motorisierten Verkehrsarten gerade mit der Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg, wo dann Autos, Motorräder, Busse eröffnlicher Verkehr so zu Massenverkehrsmitteln geworden sind.

00:04:43: Sehr sehr viel geändert an den Gewohnheiten und das zur Fußgänger des Radfahren ist ein bisschen aus einem Blickpunkt verschwunden auch aus dem Blickpunkt der Planung.

00:04:50: Man sieht es dann noch in der Gestaltung der Straßen.

00:04:52: wir haben unsere Straßenauto-Fit gemacht.

00:04:54: In dieser Zeit die autogerechte Stadt propagiert und für Fussgänger und Radfahrer ist oft nur noch der Rest übergeblieben mehr viel.

00:05:01: Da gab es eine Rückbesinnung in den neunzehn- siebziger Jahren mit diesen ersten auch Grenzen, die der Motorisierung erreicht hat.

00:05:08: Damals auch mit den ersten Öl-Krisen, die damals gekommen sind und seit der Zeit gibt es Fußgängerzonen zum Beispiel populär in München mit der Olympiade twohundseventeig zum Beispiel aber auch in anderen Städten hat man im Fußgeher wieder mehr Platz gegeben und hat natürlich jetzt in den letzten Jahren erkannt dass diese Mobilitätsformen nicht nur aus einer Nachhaltigkeit sich sondern auch aus einer Gesundheitssicht und das ist etwas was die Ursula natürlich auch mit Abdeckers ein gesundes Sichtinteressante, weil Bewegungsmangel einer der schwierigsten oder problematischen Krankheitsformen sozusagen oder Ursachen für Krankheiten in unserer jetzigen Zeit ist.

00:05:44: Die Qualität des öffentlichen Raums kann man wieder aufferten also damit hat aktive Mobilität sehr an Bedeutung gewonnen.

00:05:50: Gerade dieser Gesundheitsaspekt den Sie angesprochen haben, haben sie das Gefühl dass es heutzutage ein größeres Thema ist als noch vor ein paar Jahren?

00:05:56: Es hat... Definitiv an größeren Stellenwert erhalten, weil man jetzt ein bisschen auch erkannt hat dass aktive Mobilität hier eine sehr niederschwellige Maßnahme ist um mehr Gesundheit in den Alltag zu integrieren oder einen gesünderen Lebensstil zu verfolgen.

00:06:12: Wenn man sonst über gesunden Lebensstilen nachdenkt, denkt man automatisch am Sport, an Ernährungsverhalten und Schlafverhalten, an mentale Gesundheit

00:06:21: etc.,

00:06:22: und aktiver Mobilität kann da einen sehr einfachen zusätzlichen Mehrwert bieten.

00:06:27: Und genau das ist eigentlich auch dieser Kernpunkt oder Forschungsschwerpunkt, den wir in unserem Team setzen möchten.

00:06:34: Das heißt aktive Mobilität als Teil eines gesunden aktiven Lebensstils zu integrieren und das auch verstärkt zu kommunizieren nach außen.

00:06:43: Ich würde jetzt noch mal ganz kurz auf den motorisierten Verkehr eingehen.

00:06:48: Sie hatten es schon erwähnt, dass wenn wir achtzig Jahre zurückgehen alles sehr stark aufs Auto ausgelegt wurde.

00:06:54: sehen sie da auch eine Entwicklung heutzutage das die Nutzung des Autos vielleicht etwas zurückgeht oder sind wir immer noch ganz groß dabei?

00:07:02: Es gibt natürlich Trends in diese Richtung, man muss das sehr unterscheiden zwischen urbanen Situationen und ländlichen Situationen.

00:07:09: Wenn man in den urbanen Räumen schon immer stärker sieht dass mehr Menschen auch tatsächlich im Alltag des Autos gar nicht mehr so stark einsetzen zum Teil auch gar nicht besitzen, zum Teil auf den Führerschein, jungen Generationen gar nicht bemachen hat mit ländlichem Bereich hier noch ganz andere Situationen oder Entwicklungen.

00:07:25: also man sieht hier schon etwas.

00:07:27: aber man muss auch auf der einen Seite sagen bewussteren Umgang zu haben.

00:07:33: Wir haben hier achtzig Jahre Entwicklung gehabt, die sehr stark das Automobil in den Vordergrund gestellt hat und wir haben die Infrastruktur dafür geschaffen, wir haben Städte dafür umgebaut, Werbung, Bewusstsein, Einstellungen der Bevölkerung – all das hat sich sehr stark in diese Richtung entwickelt.

00:07:48: Und es ist jetzt nicht einfach sozusagen einen Gegentrend im kurzer Zeit zu haben, der dann aufgrund von übergeordneten Zielsetzungen vielleicht wünschenswert ist.

00:07:55: aber man muss dann wirklich schauen wie konsequent ist man auch wirklich an der Umsetzung?

00:07:59: Da gibt's noch viel Handlungsbedarf!

00:08:02: Wir hatten es jetzt auch schon kurz erwähnt.

00:08:04: Ich würde jetzt gerne ein bisschen darüber reden, was denn unsere Entscheidung beeinflusst für welche Mobilitätsart wir uns entscheiden?

00:08:12: Vielleicht können wir bei der aktiven Mobilität beginnen.

00:08:15: Was beeinflußt dann meine Entscheidung vielleicht zu Fuß zu gehen anstatt heute das Auto zu nehmen?

00:08:20: Wenn man das

00:08:20: bislang aus der theoretischen Perspektive betrachtet und also jetzt streng ökonomisch betrachtet, fallen Menschen Entscheidungen immer dahingehend, was ihnen den größten nutzen bringt.

00:08:30: Das wäre so eine sehr streng rationale Entscheidung eigentlich und dahingehend, vor allem Menschen natürlich die Entscheidung... Wie komme ich am schnellsten dahin?

00:08:39: Wie ist es am bequemsten für mich?

00:08:41: und so weiter.

00:08:42: Auf der anderen Seite wissen wir aber auch aus der Verhaltenstheorie, dass Entscheidungen ganz stark von Einstellungen, von sozialen Normen geprägt sind, sprich wie sie in meinen sozialen Umfeld gehen, meine Arbeitskolleginnen und Kollegen gehen die auch zu Fuß oder jetzt in einem Kinder-Kontext gehen.

00:08:56: Meine Freundinnen und Freunde gehen die zu Fuß in die Schule und auch von der wahrgenommenen Möglichkeit, wie ich etwas machen kann.

00:09:04: Also wir entscheiden da immer ganz stark habe ich selber was motiviert selber ein Verhalten auszuüben, habe ich die Möglichkeit etwas zu machen.

00:09:12: Sind die infrastrukturellen Rahmenbedingungen gegeben und hab' ich auch überhaupt die Fähigkeit so etwas auszuerüben?

00:09:18: Das wäre jetzt so der ganz strenge theoretische Rahmen.

00:09:21: Man muss aber ganz stark dazu sagen dass wir solche Themen immer sehr stark zielgruppenspezifisch uns anschauen.

00:09:26: deswegen kann man da gar nicht eine allgemeine Antwort geben.

00:09:30: wenn mir jetzt einen unserer Forschungsschwerpunkte anschauen das werde Kinder- und Jugendmobilität Wenn wir Kinder dazu motivieren möchten, dass die zu Fuß in die Schule gehen dann sind das natürlich andere Motivationsfaktoren und andere Rahmenbedingungen.

00:09:42: Und andere Fähigkeiten, die das Kind an hat und anderer Stellschrauben dahingehend, an denen wir Strauben müssen wenn wir Kinder dafür motivieren möchte mehr in die Schule zu gehen.

00:09:52: Und da möchte ich vielleicht auch noch einen kurzen Exkurs machen zu dem, was du vorher gesagt hast als aktiver Mobilität so ein wichtiger Baustein für einen gesunden Lebensstil ist.

00:10:00: Wir sehen gerade bei Kindern das diese vorgegebenen WHO-Empfehlungen für Bewegung am Tag, also diese sechzig Minuten eigentlich häufig nicht erfüllen aufgrund von erhöhter Sitzzeiten, erhöht der Bildschirmzeit und etc... Da sehen wir aktive Mobilität dann als einen guten Baustellen, wenn das Kind zumindest zu Fuß in die Schule geht.

00:10:20: Dass es sich einen gewissen Zeitraum bewegt hat.

00:10:22: und damit aber diese Entscheidung überhaupt treffen kann oder auch die Eltern die Entscheidung für dieses Kind treffen müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein und das muss dem kind ermöglicht werden.

00:10:31: Und ganz anderes Beispiel wäre ein Forschungsprojekt, dass wir haben mit Pendlerinnen.

00:10:37: Auch da müssen wir wieder anschauen sind die Rahmen bedingungen überhaupt die geben, dass jemand vielleicht bewusst zwei Stationen weniger fährt und dann zu Fuß geht.

00:10:47: Und wie kann ich diese Person auch motivieren durch bestimmte Kommunikationsmaßnahmen?

00:10:53: Das heißt Verhalten des Änderungen können nie für alle Menschen gleich getriggert werden, das müssen wir uns immer ganz stark zielgruppenspezifisch

00:11:02: eigentlich anschauen.

00:11:03: Also da hat die USA schon die wichtigsten Punkte angesprochen.

00:11:05: Für uns als Verkehrsplaner, die aus dem technischen Bereich kommen ist es natürlich sehr spannend sich dann mit diesen menschlichen Komponenten auseinanderzusetzen.

00:11:12: und das geht im Prinzip rein bis in die Verhaltensbiologie wo man sagt Es gibt natürlich so ein Grundprinzip jedes Lebewesens Energie zu sparen und das schlägt beim Menschen auch durch und das spielt auch dadurch durch weil man Verkehrsmittler nutzt.

00:11:24: Dann leigt man mal dazu die zu nutzen die eine möglichst bequem sind.

00:11:27: Es gibt die Märchen von den sieben Meilenstiefeln die es praktisch mühelos schaffen die große Distanzen zu überwinden und das sieht man auch sozusagen im Verhalten.

00:11:36: Es hat auch das Automobil so mit sich gebracht, in kurzer Zeit mit wenig körperlicher Anstrengung weitzukommen ist für Menschen natürlich extrem attraktiv.

00:11:42: Auch das Fahrrad ist zum Beispiel energieeffizienter in der Umsetzung der körperlichen Energien.

00:11:47: Das gibt es sozusagen Reize, die aus dem Bereich kommen.

00:11:50: Das ist ganz tief in unseren Unterbewussten drinnen.

00:11:53: Das können wir gar nicht so direkt ansteuern.

00:11:56: aber dann gibt's natürlich die anderen Aspekte, die die Ursula schon angesprochen haben.

00:11:59: Der Mensch ist ein soziales Wesen, orientiert sich Gemeinschaft.

00:12:02: Er hat sozusagen übergeordnete Ziele, das sind zu Schichten die oben drüber liegen und die hier natürlich eine große Rolle spielen.

00:12:08: und wir wissen sozusagen auch wie die Attraktivität von Fuß wegen bestimmt werden kann, wie die Bereitschaft zu gehen von der Distanz abhängt aber auch von der Qualität des Umfelds fühle ich mich sicher.

00:12:18: ist es attraktiv?

00:12:19: Ist es abwechslungsreich?

00:12:21: Is es monoton?

00:12:22: also da kann man in der Gestaltung relativ viel sozusagen auch bewirken um dass zu Fußgehend als subjektives erleben ist und die Menschen entscheiden dann immer aufgrund ihrer Subjektiven Wahrnehmung noch viel stärker, also aufgrund von objektiven Bedingungen.

00:12:34: Dass diese subjektive Wahrnehnung passt.

00:12:36: Da gehört es auch dazu in der Nacht sich sicher zu fühlen dass die Beleuchtung gut ist.

00:12:39: Also da kann man auf der planerischen Seite sehr viel dazu tun das diese Bereitschaft dieses Verkehrsmittel mitzunutzen dann auch gegeben ist.

00:12:47: und wie die USA schon angesprochen hat beginnt schon in jungen Jahren und liegt auch daran dass man Eltern die Sicherheit geben kann, dass zum Beispiel die Kinder sicher zu Fuß in eine Schule gehen lassen.

00:12:57: Kinder machen das eigentlich gerne und Lehrerinnen sind glücklich wenn ausgelüftete, entspannte Kinder in die Schule kommen und nicht irgendwie frisch vom Bajama ins Auto oder in den Gassenraum gebracht werden.

00:13:08: Jetzt gibt es ja auch andere Mobilitätsformen als zu Fuß gehen.

00:13:11: Beispielsweise war für mich heute eine große Entscheidung, nehme ich mir ein Uber hier her oder nehme ich den Bus?

00:13:16: Ich habe mich dann für den Bus entschieden!

00:13:18: Vielleicht wollen wir uns bisschen öffentliche Verkehrsmittel anschauen oder eben auch Autos, Carsharing

00:13:23: usw.,

00:13:24: können Sie uns da auch einen Einblick geben was für die Entscheidungsfindung relevant ist?

00:13:28: Mein Ursula hat die wichtigsten Punkte ja schon angesprochen.

00:13:30: Im Endeffekt sind subjektive Entscheidungen, ich weg ab wie lang bin ich unterwegs?

00:13:35: Also die Zeit spielt natürlich eine Rolle, wie gut kann ich die Zeit nutzen, wie wohl fühle ich mich, wie sicher fühle Ich mich also auch wie gut ist dieses System für mich verständlich?

00:13:43: Also gerade beim Öfflingenverkehr in einer fremden Stadt Ist es dann vielleicht so dass ich sage wenn ich nicht das Gefühl habe Das ist intuitiv für mich leicht nutzbar Dann gehe ich vielleicht doch lieber zum U-Bahn weil da weiß ich wie das funktioniert und fühl mich besser aufgehoben.

00:13:55: Da sind sehr viele Faktoren die hier eine Rolle spielen Und die Entscheidung mit beeinflussen und man kann natürlich auch hier dafür sorgen, dass wir schwellen.

00:14:03: reduziert werden, also wer ein Klimaticket in der Geldtasche hat.

00:14:08: Der kann natürlich schon.

00:14:10: das eine Thema wie komme ich denn überhaupt zu einem Dicket und das kostet mich die Fahrt?

00:14:13: In dieser Stadt Das kann man schon mal abhaken.

00:14:15: Informationssysteme sind ganz wichtig Also die Apps die es auch erlauben in unterschiedlichen Städten sich zu informieren.

00:14:22: was sind die richtigen Bedingungen?

00:14:24: da hat man in der letzten Zeit sehr viele technologische Möglichkeiten.

00:14:27: auch die einem helfen sozusagen hier diese Fähigkeit hineinzubekommen.

00:14:33: dann ist eben noch diese soziale Komponente, glaube ich die da angesprochen hast auch ganz wichtig.

00:14:36: Also die Stimmung die man sozusagen auch transportiert bekommt für alle diese... Verkehrsarten bis hin zu dem, dass man dann auch sagt also wir haben jetzt besprechen über Flugscham in gewisser Weise und wie weit die dann wirklich durch schlägt ins Verhalten.

00:14:49: Es wird eine andere Sache aber es ist zumindest einmal thematisiert.

00:14:53: Es gibt noch keine Autoscham.

00:14:55: aber das ist natürlich auch so ein Thema wo man sagen kann wird's irgendwo mal sagen wie war das jetzt wirklich notwendig?

00:15:00: Dass du jetzt hier mit dem Auto angereist bist oder nicht?

00:15:03: Also im Verkehrsplanerkreisen hat man oft so eine kleine Entschuldigungsrolle wenn man doch wirklich mit dem auto gekommen ist.

00:15:10: Gut, ich glaube jetzt haben wir schon sehr viel gehört dass wir eindeutig mehr zu Fuß gehen sollten oder vielleicht auch mal das Rad nehmen sollten.

00:15:17: Haben Sie vielleicht

00:15:17: einen

00:15:18: kleinen Einblick für uns in Ihre Forschungsarbeit was es Projekte vielleicht gibt die gezeigt haben?

00:15:23: ach damit können wir wirklich Menschen motivieren mehr aktiv mobil zu sein?

00:15:27: Wir beschäftigen In unserem Forschungsbereich mit aktiver Mobilität eigentlich in zwei großen Bereichen.

00:15:33: Das eine ist aktive Mobilität im Alltag und das andere ist aktve Mobilität in Freizeit, mit einem starken Schalkenverbindung zum Thema Tourismus und auch Destinationsmanagement.

00:15:44: Das heißt wie können wir Menschen wenn sie auf Urlaub sind dazu bewegen weniger mit dem privaten BKW am Weg zu sein und sich mehr?

00:15:51: klimafreundlich oder auch gesundheitsfördernd zu bewegen.

00:15:55: Das heißt, das sind zwei Schwerpunkte die wir derzeit haben.

00:15:57: wenn ich beim ersten Schwerpunkt anfange sind wir gerade dabei Kinder im Volksschulalter zu befragen und die auch Interventionen zu planen, wie man sie motivieren kann.

00:16:09: Mehr aktiv in die Schule zu gehen und da natürlich auch stark die Eltern einzubinden.

00:16:14: durch Informationen und das planen wir eigentlich gerade verschiedene Interventione in der Schule aber auch am Schulweg die Kindern einfach bewusst machen was es für ein Mehrwert hat.

00:16:24: und deshalb eine sehr spielerischen Komponente mit Kindern zu forschen ist ein super spannendes Thema erfordert auch sehr viel Feingefühl.

00:16:34: Doch auch relativ vergehend ist auseinandersetzen, wie man so Forschungstools aufsetzt.

00:16:37: Also ich kann am Kind nicht denselben Fragebogen geben.

00:16:39: wir haben Erwachsenen das muss anders formuliert sein brauche ich andere Anbrotskahlen etc.

00:16:44: Anderes Forschungsprojektes wird derzeit haben is im Bereich Tourismus Mobilität.

00:16:49: da haben wir recht lang geforscht.

00:16:50: nicht nur aktive Mobilität sondern im Kontext zu generell öffentliche Verkehrsmittel.

00:16:54: auch haben da Menschen in Gondeln befragt während sie gondelgefahren sind was sie denn dazu motivieren würde mehr KKW zu verzichten.

00:17:05: und da waren ganz spannende Punkte dabei, die man dann auch ganz gut umlegen kann in E-Lungen.

00:17:10: Also beispielsweise haben wir gehört Menschen Die fahren lieber mit dem Skibus, weil sie sagen, naja Sie möchten nicht das im privaten Pkw die Ski mit dem ganzen Schnee dann ihren Kofferraum verschmutzen beispielsweise.

00:17:22: Das waren so Maßnahmen und die hätten wir jetzt gar nicht gedacht.

00:17:25: Man kann es aber relativ gut umlegen.

00:17:28: wenn ich also sagen möchte als Hotel nimm doch den Skibuss und lass das Auto stehen, dann kann ich genau diesen Mehrwert, dann bleibt ein Auto sauber jetzt beispielsweise kommunizieren.

00:17:36: Das heißt was wir lernen ist dass man durch Kommunikation eigentlich Menschen ganz gut motivieren kann den Pkw stehen zu lassen und sich anderweitig zu bewegen.

00:17:46: Und was ich auch ganz spannend finde, ist die Menschen auch immer davor zu fragen warum machst du denn ein bestimmtes Verhalten nicht?

00:17:52: Also warum fährst du dir nicht mit dem Rad durch die Stadt?

00:17:54: Warum nimmst du denn den Bus?

00:17:56: Und da waren dann oft Maßnahmen wie naja ich möchte ja nicht verschwitzt ankommen wenn ich jetzt zum eine Meeting fahre oder wenn ich in so einer Veranstaltung vor ins Gast habe das ich möchte.

00:18:04: Ja eben nicht verschvitzt ankommen im Winter es ist mir zu kalt etc.

00:18:10: kleine Maßnahmen setzen als Arbeitgeber.

00:18:12: Das sind jetzt alles so Aussagen, da merkt man okay das sind auch wirklich Kleinigkeiten.

00:18:17: an denen dann aber diese Entscheidung hängt die Mobilitätsentscheidung und wir versuchen genau diese Dinge jetzt ein bisschen so rauszufiltern und zu schauen.

00:18:24: wo können wir denn sehr niederschwellig aktive Mobilität fördern ohne dass es jetzt in große teure Maßnahmen für Betriebe oder Schulen beispielsweise mündet?

00:18:38: Es gibt zahlreiche Aktionen, die interessierten die Möglichkeit bieten sich aktiv an nachhaltiger Mobilität zu beteiligen.

00:18:44: Die Initiativen Österreich zu Fuß und Österreich radelt vermitteln die Vorteile und den Spaß an aktiver Mobilität durch verschiedene Aktione – zum Beispiel den jährlich am siebenundzwanzigsten April stattfindenden Tag des Zufußkinds.

00:18:57: Weitere Informationen zu beiden Initiativ finden Sie in den Schornnotz.

00:19:03: Danke für den Einblick in Ihre Forschungsarbeit.

00:19:07: Jetzt machen wir kurz von der aktiven Mobilität einen Schwenker zu einem anderen sehr großen Bereich der Mobilität, nämlich die Elektrifizierung der Mobilitet.

00:19:16: Im Mai im Jahr tenzehntausend sechsundzwanzig machten batterieelektrische Fahrzeuge rund sechsund zwanzig Prozent der PKW-Neuzulassungen in Österreich aus.

00:19:24: Zum Vergleich in mein Jahrtenzehnteunzwanziger waren es noch siebzehn Prozent.

00:19:27: Derzeit gibt es rund zweihundertachtzigtausend batterieelektrische Pkw-Fahrzeuge in Österreich Und das bedeutet einen Anstieg von rund siebenundsechzig Prozent im Vergleich eben zum Mai.

00:19:40: Wir haben es denn geschafft dorthin zu kommen und würden Sie vielleicht auch sagen, dass damit schon ein gewisser Kipppunkt erreicht ist in der Elektromobilität?

00:19:49: Bei der E-Mobilität ist es interessant, das zu beobachten.

00:19:52: Seit den Zwei-Tausendzehnerjahren hat man so ein Gefühl gehabt in der Kommunikation.

00:19:56: E-mobilität findet jetzt statt und man hat anderen Durchstaaten gedacht.

00:19:59: Dieses Durchstarten hat doch ein bisschen länger gedauert aber jetzt hat man diese starken Gradienten erreicht wo wir jetzt wirklich in den letzten Jahren bei den Zulausungszahlen sehr stark gestiegen sind.

00:20:08: Man muss immer noch sagen die Zahlen die Sie genannt haben ins Verhältnis zu setzen.

00:20:12: Wir haben fünf Millionen BKW in Österreich also wir sind immer noch im niedrigen Prozentbereich bei der E mobilität.

00:20:18: Deswegen ist man von einem Kipppunkt vielleicht noch ein bisschen entfernt, aber man sieht es bei den Neuzulassungen schon und man sieht auch dass jetzt glaube ich irgendwo das in der Bevölkerung soweit angekommen ist.

00:20:29: Dass so viele Vorbehalte die mal lange Zeit der Immobilität gegenüber gehabt hat reicht die Reichweite

00:20:35: usw.,

00:20:36: dass sie jetzt wiederlegt werden weil die Nachbarn haben schon eins und es funktioniert Und man sieht dass viele Ängste die wir gehabt haben unbegründet waren und dementsprechend diese Alltagstauglichkeit jetzt bewiesen ist.

00:20:48: und ich glaube das ist einer der Kipppunkte die erreicht worden ist.

00:20:51: Der zweite ist natürlich die Preissituation, es war lange Zeit so dass preisliche Anschaffung für einen Verbrenner immer noch viel günstiger war.

00:20:58: Jetzt überlegen schon einzelne Personen, was ist jetzt eigentlich?

00:21:01: Habt mein Verbrenner in zehn Jahren überhaupt noch ein Rest wert wenn jetzt da Trend eigentlich in eine andere Richtung geht?

00:21:06: also auch hier aus der wirtschaftlichen Überlegung kommt natürlich jetzt hier etwas rein und man hat ja schon gewusst dass die Total Cost of Ownership im Moment bei der E-Mobilität sowieso schon günstig ist.

00:21:16: Also wenn mal alles durchrechnet wäre es die günstige Variante.

00:21:19: Die Anschaffungen ist zwar höher aber nachdem das System viel weniger reparaturanfällig ist weniger aufwendig und auch in Energieverbrauch viel niedriger, hat man ja natürlich Vorteile auf der anderen Seite.

00:21:30: Also ich würde sagen es ist noch ein gutes Stück hin und es gibt sozusagen einige die die Vorbehalte weiter schüren weil das Geschäftsmodell des Verbrennungsmotors auch noch da ist und man Sorge hat sich davon wegzuentwickeln.

00:21:42: aber ich denke die Zukunft gehört dann sozusagen der E-Mobilität womit natürlich viele Probleme die wir im Verkehrsbereich haben dann sich auch schon mal in eine richtige Richtung positiv auflösen.

00:21:51: aber nicht alle.

00:21:52: Bleiben wir jetzt vielleicht oder gehen noch mal bisschen in die Richtung aktive Mobilität.

00:21:56: Laut dem Klimaaktivreport Aktive Mobilitäts, Jahr zwanzig gaben zwischen siebzig und neunzig Prozent der Bevölkerung in österreichischen Gemeinden an regelmäßig zu Fuß zu gehen.

00:22:06: Das sind ziemlich hohe Zahlen, finde ich.

00:22:08: Wie würden Sie das einschätzen?

00:22:10: Haben Sie das Gefühl, dass nimmt sogar noch zu?

00:22:12: oder sagen sie das noch Raum nach oben?

00:22:14: also die Menschen könnten noch viel mehr gehen in ihrem Alltag als jetzt?

00:22:18: Ich denke da ist eine allgemeine Aussage jetzt ganz schwierig zu treffen.

00:22:21: jeder von uns bewegt sich in irgendeiner Form täglich zu Fuß und sei es nur aus der Wohnung hinaus und hinunter in die Garage, um dann in mein Auto zu steigen.

00:22:29: Wir gehen alle!

00:22:31: Und wir müssen ganz stark differenzieren zwischen Stadt- und Land.

00:22:35: In manchen Regionen wäre es sehr einfach möglich dazu Menschen zu motivieren, dass sie vielleicht auch kleinere Einkäufe zu Fuß zu erledigen... ...und in anderen Regionen ist das nicht möglich, weil wenn der nächste Supermarkt drei Kilometer entfernt ist, werde ich mit dem Auto hinfahren.

00:22:50: Das heißt Da muss man wirklich stark differenzieren sind wir zwischen Stadt und Land.

00:22:55: Natürlich mehr geht immer, und wir sehen eben ein großes Potential darin diese Alltagsmobilität zu fördern dass man hier Menschen wirklich sehr bewusst motiviert ob es nicht doch möglich wäre mit dem Rad oder vielleicht auch mit dem Bus oder beides in Kombination anstatt des privaten BKWs zu bewegen.

00:23:14: also ich glaube an dieser Stellstraube kann man tatsächlich noch recht viel drehen.

00:23:19: und bei den Kindern sowieso, also da sehen wir riesiges Potenzial Kinder zum mehr Bewegung zu motivieren in denen man zum einen die Eltern sensibilisiert aber eben auch Kindern diesen Mehrwert näher bringt.

00:23:34: Da muss sich vielleicht auch noch ergänzen ein bisschen zu unserem generellen Forschungskontext, wir sehen sehr stark dass azirischem oder belehrende Maßnahmen überhaupt nicht funktionieren.

00:23:44: sie funktionieren im Alltag nicht und sie funktioniern im Tourismus noch viel weniger.

00:23:48: das heißt Menschen zu sagen du darfst jetzt nicht mit dem Auto fahren weil dann bist du ein Umweltzünder.

00:23:52: das funktioniert am allerwenigsten.

00:23:54: es funktioniert besser den Mehrwert der aktiven Mobilität raus zu streichen, sprich wenn du mit dem Rad fährst siehst du mehr von der Umgebung.

00:24:03: Du hast frische Luft

00:24:04: etc.,

00:24:04: oder du hast etwas für dich getan, für dein Wohlgefühl befinden.

00:24:07: Du kommst entspannter im Büro an, entspandter in der Schule an.

00:24:11: und diesen Fokus auf die positiven Eigenschaften der aktiven Mobilität zu legen das haben wir uns ein bisschen auf die Fahnen gehäftet und weniger im Sinne eines erhobenen Zeigefingers durch zur Welt zu gehen.

00:24:22: Das zeigt einfach die Evidenz dass es nicht funktioniert.

00:24:27: Die Zahlen überraschen mich gar nicht, weil wie Ursula es schon richtig gesagt hat.

00:24:31: Jeder Mensch geht immer zu Fuß.

00:24:33: Es ist oft aus der Wahrnehmung der Verkehrsplaner herausgekommen, weil wenn wir Mobilitätsbefragungen machen, wenden wir immer das Hauptverkehrsmittel an und wir teilen den Weg nicht in einzelner Etappen auf.

00:24:44: und wenn ich den öffentlichen Verkehr benutze dann ist es ein ÖV-Weg egal ob ich davor zehn Minuten zu Fuß gegangen bin um zur Haltestelle zu kommen oder nach noch einmal fünf Minuten gegangen bin, um das Ziel zu kommen, dass gleiche bei einem Autoweg, wenn ich nicht direkt in die Tiefgarage fahre.

00:24:58: Und das Interessante ist ja dann Fußgeher ist, aber auch Autofahrer.

00:25:03: Und diese Behandlung sieht man vielleicht ganz schön in der Gestaltung von Parkgaragen.

00:25:07: Parkgaragens sind etwas für die Fußgänger das unfreundlichste und günstigste.

00:25:13: Wirklich Angst einflößendste Milieu, wenn sie schlecht gemacht sind.

00:25:16: In modernen Parkgaragen sieht man dann plötzlich diese Transformation, weil da sind Fußwege markiert und man versucht es hell zu gestalten.

00:25:22: Man versucht es fußgeherfreundlich zu gestalten.

00:25:24: Und damit wird auch in so einer Autoinfrastruktur noch einmal die Verwandlung deutlich.

00:25:29: Das ist vielleicht ein ganz wichtiger Punkt und das geht ja jetzt quasi darum... dieses zu Fußgehen noch zu stärken und es nicht nur als steil an der Wege Kette zu haben, sondern als eigenständiges Verkehrsmittel noch stärker in den Vordergrund zu

00:25:41: bringen.

00:25:42: Wie ist das denn mit dem Radfahren?

00:25:44: Zu Fuß gehen ist natürlich sehr niederschwellig.

00:25:45: ich kann einfach aus dem Haus gehen aber beim Radfahren kommen ja schon so Faktoren wie das Fahrrad-Radfahrwege mit rein.

00:25:51: wo sehen Sie da noch Potenzial?

00:25:53: oder wie sieht die derzeitige Situation aus Ihrer Sicht aus?

00:25:56: Gerade beim Rad fahren müssen wir weder uns an unserem Modell halten habe ich die Möglichkeiten dazu, hab' ich die Fähigkeiten dazu und ist die Infrastruktur gegeben.

00:26:05: Beides gleichermaßen, also Infrastruktur ist dann natürlich super förderlich in dem Sinn das Radwege ausgebaut sind.

00:26:11: Dass ich mich sicher fühle auf der Straße.

00:26:12: Das ist einmal die Grundvoraussetzung.

00:26:14: Dann natürlich kann nicht radfahren.

00:26:16: wenn man wieder bei den Kindern sehen sehen wir da dass es tatsächlich etwas rückläufig ist wenn wir Radverprüfungen etc.

00:26:22: anschauen und da sehe ich einen ganz starken gesellschaftlichen Auftrag oder auch Auftrag der Politik hier sehr stark tätig zu werden weil das wichtig ist das Kinderrad fahren können Verkehrsregeln können etc.

00:26:33: Ich sehe aber tatsächlich Bikes als ein ganz massiven Game Changer in Richtung aktiver Mobilität, weil sie uns einfach an weiteren Bewegungsradius ermöglichen.

00:26:43: Gerade wenn wir jetzt einen Pendelverhalten denken mit dem E-Bike vielleicht zum Bahnhof zu fahren dann im Zug zu fahren und dann wieder zu Fuß oder mit dem Bus in die Arbeit zu kommen das sind Wege, die man früher vielleicht automatisch mit dem Auto gefahren wäre, weil man gar nicht auf die Idee gekommen wäre des Aktivmobil zu betreiben ermöglicht uns da schneller, vielleicht ein bisschen zeiteffizienter und auch einfach weiter voranzukommen.

00:27:10: Und da sehe ich riesiges Potenzial darin sowohl im Alltagsverhalten als auch im Tourismus-Kontext.

00:27:16: Was in Tirol sicher auch eine Rolle spielt ist die Topografie also das mit dem E-Bike natürlich auch die Möglichkeit die Steigungen müheloser zu überwinden.

00:27:22: Also das kommt auch noch dazu.

00:27:24: Als Verkehrsplan habe ich dir auch vielleicht diese Rückbesinnung des Fahrradfahren war verkehrsmittels auf der Fahrbahn stattgefunden hat dann ist es mehr oder weniger aus dem Alltagverkehr verschwunden.

00:27:34: in den Sechziger, Siebziger Jahren war wenig da und in siebzigern Jahren hat man hier eine Gegenbewegung dann eingeleitet.

00:27:40: Das sieht man in verschiedenen Ländern früher an anderen Ländern später wo man dem Fahrrad eigene Infrastruktur geschaffen hat und damit das Radfahren wieder attraktiv gemacht hat also durch neue Angebote die der Nachfrage angekurbelt hat.

00:27:52: Also man hat die Infrastruktur nicht gebaut weil so viele Radfahrer danach verlangt haben sondern weil wir die Notwendigkeit gesehen hat.

00:27:58: Das Problem war nur, dass man das sehr stark zulasten des Fußgeherverkehrs gemacht hatte.

00:28:02: also man kennt diese Situationen wo man dann am Gehweg noch einen Radweg unterbringt und die aktiven Mobilitätsformen gegeneinander aufbringt.

00:28:09: in Wirklichkeit ist natürlich dieses Angebot dieses gute Angebot sehr wichtig kann aber auf der Fahrbahn stattfinden wenn die Geschwindigkeit niedrig ist und es ist sozusagen ein wesentlicher Aspekt im urbanen Raum dass man sagt diese Geschwindigkeitsanpassung zwischen dem motorisierten Verkehr auf den Fahrern und den Radfahrern erzeugt natürlich hier viel mehr Möglichkeiten ohne die Infrastruktur mühevoll auszubauen, vielleicht auch zu Lasten des Fußgeheres.

00:28:31: Da helfen auch die E-Bikes, die die Geschwindigkeit different mit sich bringen aber natürlich auch eine konsequente Reduktion des Geschwindigkeitsniveaus auf Fahrbahnen.

00:28:39: im Innerortsbereich spielt der Rollen also tempo dreißig wenn man das so ansprechen möchte und mit diesen Gelegenheiten den guten Gelegenheit der allgemeinen Motivation in der Bevölkerung kann man dann natürlich viel erreichen.

00:28:52: wichtig ist natürlich dass kein Unsicherheitsgefühl auftritt weil Wenn ich noch so motiviert bin, wenn ich gerade das Schwierige Bereich und gerade die schwierigen Kreuzungen, die planerisch schwer zu lösen sind.

00:29:03: Konsequente Planung für die Radfahrer, die natürlich auch bedeutet als andere was verzichten müssen durchsetzt.

00:29:09: Dann hat man hier sozusagen Lücken im System, die dann die Leute davon abhalten das zu nutzen.

00:29:15: Man braucht diese durchgängigen angstfreien gut qualitativen Routen um von einem Ort zum anderen

00:29:20: zu machen.

00:29:20: Kann ich nur unterstreichen?

00:29:22: Gerade im Bereich Stadtplanung gibt es wahrscheinlich in sehr vielen Städten noch sehr viel Potenzial nach oben weil doch einige Leute gibt die gerne mit dem Radfahren Würden, aber sich einfach unsicher fühlen, sich im Straßenverkehr zu bewegen.

00:29:37: Sei es Straßenbahnschienen oder sei einfach zu wenig Platz für die Räder.

00:29:41: und das in der Stadtplanung mitzudenken ist sicher ein ganz wesentlicher fordernder Aspekt für aktive Mobilität weil wir ja auch, jetzt reden immer alle groß von Paris, aber gibt's natürlich viele andere Beispiele auch schon sehen dass das was mit einer Stadt macht Wenn es aktive Mobilität gibt.

00:29:58: Also wenn mehr Menschen zu Fuß unterwegs sind, wenn mehr mit dem Rad unterwegs sind und dann weniger Autos in der Stadt gibt, verändert sich das Stadtbild aber auch das Miteinander.

00:30:08: Das ist sicher ein sehr forderungswürdiges Zukunftsbild.

00:30:12: Was mich noch interessieren würde, es gibt ja heutzutage ganz viele technische neue Gadgets.

00:30:16: also es gibt Fitness-Uren, es gibts die diversesten Apps.

00:30:20: Wir lesen immer wieder von selbstfahrenden Autos Und natürlich auch das große Thema KI.

00:30:28: Jetzt würde mich noch interessieren, was Sie beides sagen in Ihrem jeweiligen Bereich?

00:30:31: Ob es eine Rolle spielt wie was für Auswirkungen es haben kann ob wir da schon eine Veränderung sehen und wohin es gehen kann in Zukunft.

00:30:39: Ich konnte auch wieder einen kleinen Einblick in unsere Forschungsergebnisse geben.

00:30:44: Zum Einen sind so Tools die ein bisschen an soziale Medien auch angehängt sind ZS Strava etc.

00:30:52: Schon sehr motivierende Tools große Zielgruppen, vor allem im Bereich Sport.

00:30:56: Also nicht nur zu verfolgen, welche sportlichen Tätigkeiten mache ich oder auch welche Wege lege ich zurück, sondern auch was machen andere?

00:31:02: Da sind wir wieder beim Bereich soziale Normen.

00:31:04: wie denken andere über mich?

00:31:05: da kann das superförderlich wirken.

00:31:08: Was wir aber auch stark jetzt wieder aus diesem Tourismusprojekt gelernt haben ist dass ein zusätzliches digitales Tool oder eine zusätzliche App nichts wingend davor Sorgen muss das Menschen deswegen mehr bestimmte Verkehrsformen wählen.

00:31:24: Im Gegenteil, wir haben eine starke Abwehrhaltung gegenüber neuen Apps gesehen in diesem Projekt.

00:31:30: Also sprich in dem Moment, indem man von mir verlangt wird um ein Rad auszuleihen musst du eine App runterladen, du musst einen Passwort vergeben, Du musst deine Zahlungsdaten hinterlegen etc.

00:31:40: sink die Bereitschaft so ein Tool und dann runter zu laden aber dann im Folge auch dieses Verkehrsmittel zu wählen enorm.

00:31:47: Das heißt Für jedes Produkt immer ein neuer App zu entwickeln ist zumindest aus unseren Forschungsergebnissen nicht der richtige Weg, sondern da müsste man eher daran arbeiten sehr integrierte digitale Produkte zu entwicken.

00:32:00: ist mir ganz klar, dass das sich der Anbieter natürlich ein schwieriges Unterfangen ist.

00:32:04: Vor allem wenn wir dann auch mal anfangen über europäische Lösungen nachzudenken.

00:32:09: Wir sehen jetzt aber aus Konsumentenverhaltensperspektive, dass des Wunschprodukt wäre eine einzige App und von der kann ich vom Zug über mein Leirat bis zum Skibus am besten noch alles gleichzeitig abfragen und dann auch noch buchen.

00:32:22: Also ganz klar unsere Empfehlung wäre weniger digitale Produkte sondern mehr integrierte sehr niederschwellige Produkte.

00:32:29: Spannend wird es natürlich sein, wie weit diese in der Freizeit etablierten Gemification und auch sozusagen sich selber mit anderen messen.

00:32:37: Wie weit man das auch in die Alltagsmobilität übertragen kann?

00:32:39: So Aktionen wie Tirol radelt ist ja etwas wo so in diese Richtung geht oder Österreich radelt, wo man sagt da misst man sich mit anderen und versucht es in der Alltagsmobilität zu machen.

00:32:48: also in die Richtung ist es sicher wichtig dass von der Freizide in den Alltag zu bringen.

00:32:51: Das ist ein ganz wichtiger Aspekt.

00:32:53: aber vielleicht kurz Von meiner Perspektive zum autonomen Fahren, weil das auch angesprochen worden ist.

00:32:58: Wir forschen auch tatsächlich in dem Bereich was macht autonomes Fahren mit Menschen?

00:33:03: und es ist immer schwierig, weil wir haben hier ein sehr geringer Erfahrungsschatz.

00:33:07: Wir haben hier einen Projekt gehabt wo wir in Bangladesch geforscht haben.

00:33:10: warum Bangladesh?

00:33:11: dort gibt's Familien die seit Generationen Autos mit Fahrern betreiben also da dieses üblich einen Fahrer für das eigene Auto zu haben.

00:33:18: Das funktioniert quasi wie ein selbstfahrendes Auto in gewissen Bereichen und ist etabliert.

00:33:23: man hat Versuche gemacht in der USA, Menschen über mehrere Tage ein Auto mit Fahrrad zur Verfügung zu stellen.

00:33:28: oder gesehen die Mobilität ändert sich sprunghaft.

00:33:31: Die nutzen das Erbarmungslos aus und lassen sie überall hinfahren.

00:33:35: ist es auch so wenn sich das auf lange Zeit etabliert hat?

00:33:37: und was man natürlich sieht und alle Modelle zeigen dass wenn autonome Fahrzeuge in einem privaten Kontext benutzt werden wird's mehr Fahrten geben weil es gibt zusätzlich den Fahrten in denen Menschen jetzt fahren um etwas zu erledigen, überstellt Fahrten.

00:33:51: Das Fahrzeug wechselt von einer Person auf die andere fährt leer.

00:33:54: also man fährt in die Arbeit schickt das Auto nach Hause damit dann zuhause damit eingekauft werden kann.

00:34:00: es gibt vielleicht weniger Autos aber es wird damit mehr gefahren.

00:34:03: Also es wird eigentlich mehr Mobilität in mehr Wegestrecken umgesetzt.

00:34:07: also im privaten Kontext schwierig.

00:34:09: Es funktioniert nur dann mit weniger Mobilität wenn das geteilte Fahrzeuge werden nämlich im Sinn von nicht die Fahrten hintereinander sondern miteinander teilen.

00:34:19: Also dass man Pooling Faktor zusammenbekommt, dass zwei drei vier Leute gemeinsam fahren und nur dann gibt es weniger Fahrten.

00:34:25: und das ist aber ganz eine starke Verhaltensänderung.

00:34:27: ich muss mein Verhalten mit dem Verhalten anderer abstimmen und das muss attraktiv für mich sein.

00:34:32: wenn wenn das ein Nachteil für mich ist dann werde ich's nicht tun und welche Geschäftsmaßräle sich da entwickeln.

00:34:38: und das autonome Fahren tatsächlich wenn sie mal soweit kommt und wir sind auch noch weiter davon dass die Autos in jeder Situation immer überall alleine fahren können Da wird man sehen wie weit es wirklich dass wir hier weniger Verkehr auf der Straße erleben.

00:34:50: Es braucht, und das sagen jetzt alle Verkehrswissenschaftler in dem Bereich, ganz gare Restriktionen für Geschäftsmodelle keine schädlichen Geschäfts-Modelle also es braucht ja auch eine Intervention des öfter öffentlicher Hand um die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen.

00:35:05: Wir haben jetzt sehr viele Zukunfts-Versionen heute auch schon besprochen.

00:35:10: Vielleicht können wir das in ganz kurzen Sätzen abrundend noch mal ansprechen.

00:35:14: Immer wenn ich nach der Mobilität der Zukunft gefragt werde, sage ich nur dazu dass die Mobilität ist so wie sie gestalten.

00:35:20: Wenn wir in die Vergangenheit geschaut haben hat die Gestaltung der Infrastruktur... auch der Werbung dazu beigetragen, dass wir autogerechte Städte gebaut haben.

00:35:29: Autoverkehr bekommen wir bei Radinfrastruktur.

00:35:32: Wir bekommen Radfahrer auf der Straße, Radfahrerinnen.

00:35:36: Es hängt davon ab wie wir es gestalten.

00:35:37: und wenn man anschaut wo geht die Vision hin?

00:35:40: Dann muss man sagen, wenn wir das jetzt nicht im Begriff Nachhaltigkeit überstrapazieren wollen und sagen nachhaltigkeit bedeutet eigentlich letzter Konsequenz.

00:35:47: Wir wollen Lebensqualität für diese und für die nächste Generation bewahren dann ist Lebensqualitätssicherheit das was uns antreibt.

00:35:54: Mit einer Erhöhung der Lebensqualität sind diese nachhaltigen Formen der Mobilität, die nämlich sozial verträglich sind.

00:36:00: Das Zufußgen ist ja nicht nur gesund und damit sozusagen auf der Komponente der ökologischen Aspekte sondern auch im sozialen Aspekt mit drin.

00:36:09: Es ist leistbar.

00:36:10: also es gibt sehr viele Aspechte, die wir mit abdecken.

00:36:13: Wir werden damit aber auch klimaneutral und wir werden damit auch unsere Energieverbräuche senken.

00:36:17: Also diese Glamour schafft in Prinzip hier die große Vision.

00:36:22: Wer aber nicht warten möchte, sondern jetzt motiviert es aktiv zu werden hat viele Möglichkeiten sich an kommenden Aktionen zu beteiligen.

00:36:30: Vom sechzehnten bis zum zwanzigsten September findet die europäische Mobilitätswoche statt mit Aktion in ganz Österreich.

00:36:38: Vorm neunten bis zum elften September können Sie zudem den österreichischen Fußverkehrskipfel und den Radverkehrs-Kipfel besuchen – alle Infos und Links finden Sie wie immer in den Show notes!

00:36:50: Vielen Dank für diese abschließenden Worte.

00:36:52: Dann bleibt mir jetzt nur noch nach dem Klimaaktivtipp zu fragen, haben Sie uns vielleicht einen kleinen Tipp mitgebracht?

00:36:58: Also wie gesagt eine super kleine Niederschwellige aber aus meiner Sicht sehr effiziente Maßnahme ist.

00:37:05: wenn man gerade im Herbst oder im Frühling unterwegs ist und Leiräder benutzt ich habe immer Fahrradhandschuhe in meiner Hand da schon doch meistens ein kleines Tuch um den Sattel abzuwischen Dann mit dem Stadtrat recht entspannt hier an der Uni an und das beeinflusst tatsächlich täglich dann meine Entscheidung vor euch, mit dem Bus oder vor euch mit dem Startrad wenn ich entsprechend vorbereitet mitbekomme.

00:37:28: Also das wäre mein Tipp.

00:37:30: Klein wenig Vorbereitung ist eine sehr günstige niederschwellige Maßnahme und fordert aktive Mobilität.

00:37:36: Ja, ich würde vielleicht als Tipp jetzt einfach aussprechen.

00:37:38: Viele von uns haben irgendwie so einen Wunsch in sich einmal das Verhalten zu ändern und sie kommen nicht über diese Schwelle drüber.

00:37:46: Und die Erfahrung zeigt man muss es beginnen.

00:37:49: also man muss diesen ersten Schritt machen dann hat man hoffentlich ein positives Erlebnis.

00:37:53: Es reicht aber auch nicht das einmal zu tun.

00:37:55: wir wissen hundertmal etwas gemacht wird zur Routine.

00:37:59: Also man muss sich schon nochmal wirklich diese Zeit gönnen für eine Umstellung.

00:38:04: Einfach einmal zu sagen, ich baue das kontinuierlich ein, ich probiere es aus immer wieder und diese positiven Erfahrungen zusammen dann merkt man sich auch die Wahrnehmung ändert.

00:38:13: und wie man vielleicht merkt... Ich bin vielleicht wenn ich die öffentlichen Verkehrsmittel benutze etwas länger unterwegs aber ich komme entspannter ins Büro weil ich habe mich bewegt, ich hab in Öffnungsverkehrsmitteln schon verschiedene Dinge erledigt, die mir auf der Seele brennen in der Früh und ich komme entspannter ans Büro.

00:38:30: vielleicht sehen wir noch später, aber mit einer anderen Qualität und ich habe schon Dinge erledigt.

00:38:34: Ja dann vielen Dank für die beiden Tipps!

00:38:36: Und vielen Dank fürs Gespräch!

00:38:51: Wir unterstützen Menschen, Unternehmen und Gemeinden in ganz Österreich wirksam mit Klimaschutz voranzubringen.

00:39:10: Du willst selbst aktiv werden?

00:39:11: Du suchst fundiertes Fachwissen oder praxistaugliche Werkzeuge?

00:39:15: Dann komm auf unsere Website klimaaktiv.at.

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