Der Klimakrise mit Humor und Leichtigkeit begegnen
Shownotes
Können Humor und Zuversicht helfen, mehr Menschen für den Klimaschutz zu begeistern? Darüber spricht Podcast-Host Anna Breuer mit Roger Hackstock. Basierend auf seinem Buch „Wie wir die Welt retten, ohne uns dauernd Sorgen zu machen“ erklärt er, warum Zuversicht kein Gegensatz zur Dringlichkeit ist. Er zeigt, wie wir Menschen konstruktiver erreichen können und weshalb positive Zukunftsbilder oft mehr bewirken als alarmierende Botschaften. Eine Podcastfolge voller Denkanstöße, persönlicher Erfahrungen und praktischer Tipps für alle, die über Klimakrise und Klimaschutz motivierend statt entmutigend sprechen und denken möchten.
Weiterführende Links:
Buch „Wie wir die Welt retten, ohne uns dauernd Sorgen zu machen“ Interview mit Roger Hackstock Humorvolle Kurzvideos: Energiesparen mit Herrn Franz Webinar „Mentale Gesundheit in der Klimakrise - Zwischen Engagement, Erschöpfung und Hoffnung“ Was tun, wen die Klimakrise aufs Gemüt schlägt?
Transkript anzeigen
00:00:02: In dieser Sommer-Podcastfolge dreht sich alles um Humor und Zuversicht.
00:00:20: Viele würden sagen, dass die Klimakrise ein ernstes und auch bedrückendes Thema ist – aber geht das auch anders?
00:00:28: Wie können wir dem Ganzen mit mehr Leichtigkeit und Spaß begegnen, und dadurch mehr Menschen erreichen?
00:00:33: Genau darüber spreche ich heute mit Roger Hackstock.
00:00:37: Lieber Roger, freut mich dass du heute zu Gast bist!
00:00:39: Ja hallo!
00:00:40: Roger Hack Stock beschäftigt sich schon seit mehr als dreißig Jahren mit der Energiewende und mit dem Klimaschutz.
00:00:46: Er ist seit zwanzig Jahren Geschäftsführer des Verbands Austria Solar.
00:00:51: er isst auch Lehrbeauftragter für den Masterstudiengang Renewable Energy Systems an der TU Wien Und er hat drei Bücher geschrieben.
00:00:59: Lieber Roger, wie kam es dazu dass du Buchautor geworden bist?
00:01:03: Ja das ist mir passiert!
00:01:05: Das war kein Plan sondern ich habe einfach beim ersten Buch gesucht nach Büchern die so die Energiewende aus ganzes Darstellen und auch die Herausforderung und den Kulturwanderer Denn das bedeutet, habe so ein Buch nicht gefunden.
00:01:20: In den Buchhandlungen habe ich gedacht, das muss ich dann selbst schreiben und so war es auch beim zweiten Buch, dass dann aus dem ersten entstanden ist und jetzt beim dritten war's auch so, dass mir diese Schwere des Themas ziemlich am Nerv gegangen ist und ich nach leichten Zugänge gesucht hab und mir gedacht habe, finde kaum was?
00:01:39: Dann schreibe ich es selbst!
00:01:41: Es ist ja so, wir in Österreich gerne Sudern und Jammern wie wir die Welt retten ohne uns dauernd Sorgen zu machen, wählst du immer einen ganz anderen Weg und versuch das mit Humor.
00:01:54: Wie kommt denn das bei den Leuten an?
00:01:56: Ja es stimmen Traunzen und Aufbuddeln ist ein Vollgesport in Österreich bringt uns nur beim Klimaschutz nicht weiter und wir haben sie jetzt dreißig Jahre lang versucht mit Empörung und Verzweiflung der Klimakrise herzuwerden.
00:02:10: Es hat nachweislich nicht funktioniert, die Emissionen steigen unter weiter und deswegen schlage ich im Vor des vielleicht mit Humor- und Gelassenheit zu probieren.
00:02:19: Vielleicht bringt uns das weiter?
00:02:22: Ja es ist auch so dass wir bei diesem Podcast ganz zum Schluss nicht den klassischen Tipp von unserem Gast bekommen sondern einen witz passend zur Folge.
00:02:32: heute also bleibt dran Hörerinnen Es wird noch lustig.
00:02:40: Zu deinem Buch, wie wir schon angesprochen haben geht es darum auch dem Thema mit Humor zu begegnen und du hast auch schon gesagt das hat hier wenig Literatur gegeben die das schon aufgegriffen hat.
00:02:56: was war jetzt eigentlich den ursprünglicher Beweggrund das anzugehen?
00:03:00: Wie ich gemerkt habe, die Schwere des Themas und ich beschäftige mich schon lange damit.
00:03:05: Und dass wir damit eher die Leute nehmen als sie zum Handeln auffordern, nämlich gedacht naja vielleicht kann uns Kunst- und Kultur helfen irgendwie dieses Thema anders zu betrachten weil die Aufgabe der Kunst ist ja immer uns einerseits einen Spiegel vorzuhalten wo stehen wir?
00:03:24: und so zukünfte zu antizipieren.
00:03:26: Also zu zeigen, wo könnte es hingehen?
00:03:28: Und man gedacht, schau ich einmal wie hat Kunst und Kultur wir haben Künstler künstlerinnen das Klimathema bisher aufgegriffen.
00:03:34: finden wir da vielleicht einen anderen Zugang?
00:03:37: dann bemerkt dass sie sehr schnell in dystopien landen.
00:03:40: also Denkt an The Day After Tomorrow von Roland Emmerich, wo die ganze Welt vereist in einem Tag und so.
00:03:47: Und das ist immer ein Meteor-Trieb – Die Erde oder es wird alles überschwemmt oder Aliens landen.
00:03:53: Also es ist immer gleich Untergangsszenario und das hilft natürlich auch nicht zum Handeln!
00:04:00: Hast du dann Kunst gefunden, die genau das Gegenteil macht?
00:04:04: Ja, ich bin dann in Cabaret fündig geworden.
00:04:07: Wenn zum Beispiel der Christoph Fritz so ein junger Cabarettist seinen Publikum fragt ob sie den wüssten dass es mitten im Winter Tiere gibt die tausende Kilometer in den Süden fliegen nur um Urlaub zu machen und die meinen können die nicht mit dem Zug fahren?
00:04:27: Die heißen sogar Zugvögel!
00:04:29: Dann lacht das Publikums.
00:04:31: In Wahrheit lachen wir ja nicht über die Vögel.
00:04:33: Wir lachen über uns selbst und das hilft mehr als mit dem erobernden Zeigefinger, uns darauf aufmerksam zu machen dass wir da wieder falsch abgebogen sind und hilft vielleicht mit Humor zu erkennen?
00:04:44: Ja stimmt wirklich!
00:04:45: Also das sollten wir uns vielleicht das nächste Mal besser überlegen und damit löst man vielleicht Blockaden und wir öffnen uns bessere Lösungen, die wir brauchen im Klimaschutz.
00:04:57: also auch über Selbstironie und selbst über sich lachen.
00:05:01: Ja, also Lachen ist einfach wichtig in schwierigsten Zeiten.
00:05:04: Die Menschheit hat immer in schwierigen Zeiten sich mit Humor und Witzen weitergeholfen und hat immer gezeigt dass es weitergeht und das man mit der schwierigen Situation einfach umgehen kann und weiter Lösungen finden kann.
00:05:20: aber Humor kann einfach helfen Freude und Begeisterung auch das Thema aufzugreifen, statt nur mit Ermahnungen, Vorwürfen oder Schuldgefühlen.
00:05:34: Das gehst du ja auch in deinem Buch ein!
00:05:37: Da hat es viele Reaktionen und Anfragen gegeben.
00:05:40: Du hast erzählt, dass du schon bei einigen Buchpräsentationen warst und Interviews hinter dir hast – was willst du da bei deinen Vorträgen und Auftritten bei den Leuten erreichen?
00:05:52: dass man vielleicht das einmal von einer anderen Seite betrachtet.
00:05:57: Ich habe dann gemerkt, wenn ich von Beispielen erzähle, gelungenem Klimaschutz und was mir da passiert ist auch mit Hopperlas, dass Leute aus dem Publikum kommen und Ähnliches erzählen und sagen, das ist mir auch passiert!
00:06:08: Und schildern dann von irgendeiner Situation wo sie öffentlich hingefahren sehen und die glauben sich im Auto dar und können sich das gar nicht vorstellen.
00:06:16: Und dann lachen sie gemeinsam und auch das Publikum amüsiert sich.
00:06:20: Man hat sozusagen über Klimaschutz gesprochen.
00:06:22: oder ein Beispiel, aber jetzt ohne einer vorwurfsvollen Miene oder ohne eine Pflichtübung was wir da sagen müssen machen müssen sondern dass man merkt man kann das auch in einen Humor vollmachen es wird auch im Klimaschutz werden ein lustiges Leben haben und uns vergnügen.
00:06:42: Das ist nicht so, dass wir dann alle in irgendeiner Moralinsaurin Stimmung verharren sondern es wird uns auch im Klimaschutz gut gehen und wir werden Spaß am Leben haben.
00:06:56: Ja was interessiert denn die Leute am meisten oder welche Fragen und Anmerkungen bekommst du häufig?
00:07:02: Du hast schon erwähnt das gemeinsame Lachen auch über Hopperlass irgendwie zu merken, okay dem anderen geht es auch so wie mir.
00:07:11: Das hilft natürlich auch.
00:07:13: aber man wird noch interessieren welche Fragen kommen davon den Leuten?
00:07:18: Es kommen natürlich bei den Buchpräsentationen auf Zweifel und Sachen, die man gehört hat.
00:07:25: Und Unsicherheiten!
00:07:26: Ich versuche dann immer in Beispielen zu zeigen was woanders schon geschehen ist, was passiert ist?
00:07:32: Was Firmen?
00:07:33: Was Unternehmen?
00:07:34: Was Gemeinden gemacht haben umzuzeigen.
00:07:37: wenn man mit Freude und Konsequenz das angeht den Klimaschutz, dann schafft man eine klimaneutrale Fabrik Dann schafft wir Bio-Weinbau Windparks, Solaranlagen.
00:07:50: Alles was dazu führt dass wir die Fossilien hinter uns lassen aber eigentlich mit Freude und auch mit einem Stolz dem man auf das dann hat.
00:07:58: Und das ist auch so dass die Menschen oft eigentlich stolz sind auf das was sie da erreicht haben und seinen Ehrgeiz entwickeln.
00:08:04: Sie wollen jetzt wissen wie geht es?
00:08:07: Und das versuche ich den menschen bei dem Buch Präsentationen zu erzählen um sich zu ermuntern.
00:08:12: Seid's neugierig probiert es Was Geht.
00:08:17: Ja, du redest ja auch von Zuversicht als Schlüssel.
00:08:20: Das ist jetzt auch schon ein bisschen herausgekommen bei dem wie Du das geschildert hast.
00:08:25: Warum ist Zuversich auch so wichtig wenn wir Menschen zum Handeln motivieren wollen?
00:08:32: Wenn wir mit Vorwürfen oder mit schlechten Gewissen arbeiten dann ist es eher so dass man als Pflichtübung dann halt irgendwie das Richtige tut, wenn man mit dem Herzen und der Begeisterung versucht Klimaschutz zu umzusetzen, das Richtige zu tun.
00:08:49: Dann gelingt es meist schneller und es kommen bessere Lösungen raus.
00:08:54: Und ich habe mir angewöhnt einfach mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
00:09:02: Auf meinem Buch im Untertitel steht nicht zufällig der Klimakrise mit Zuversicht begegnen, weil Zuversich ist was anderes als Hoffnung oder Optimismus.
00:09:10: Das hat eine Psychotherapeutin aus Deutschland in einem Podcast einmal sehr schön erklärt, dass sie gesagt hat wenn ein Fußballtrainer vor dem Match der Mannschaft sagt ich glaube an euch ja!
00:09:21: Ich hoffe ihr werdet jetzt das gewinnen Ja?
00:09:24: Ich bin überzeugt wir sind optimistisch Wir werden das da hinkriegen.
00:09:29: Ist es was anderes?
00:09:30: also wenn er sagt Wenn ich daran denke bei den letzten drei Match, was ihr da auf dem Boden gebracht habt.
00:09:40: Wie ihr den Gegner systematisch in die Enge gedrängt habt und nach vorne gespielt habt und die Situationen geschickt genutzt und dann die Tore geschossen.
00:09:50: Wenn ihr das heute wiederholt, dann quinnen wir es!
00:09:54: Und das ist Zuversicht.
00:09:56: Zuversichtlich braucht Handeln Nicht nur Optimismus und Hoffnung.
00:10:01: Und das Handeln, zuversichtliche Handeln führt auch dann zu Ergebnissen.
00:10:06: Das erfüllt und bestätigt.
00:10:08: Und auch das Vertrauen, dass man was bewirken kann oder?
00:10:12: Also ihr habt so rausgehört...
00:10:13: Genau!
00:10:14: Die Zuversicht führt zum Handeln und das Handel führt einfach zu Erfolgen und es führt auch zu dem Vertrauen dass man wirklich etwas verändern kann wenn man das selbst erlebt hat.
00:10:25: Und trotzdem ist ja so, dass wir aktuell auch mit vielen Auswirkungen der Klimakrise kämpfen.
00:10:31: Zuletzt hat es im Juni eine große Hitzewelle gegeben und in Wien ist die Vierzig-Grad-Marke geknackt worden.
00:10:38: also das hat auswirkungen spürbare Auswirkung im Alltag und kann auch lebensbedrohlich werden.
00:10:45: wie können wir da überhaupt auch zuversichtlich bleiben oder werden?
00:10:49: Ja ich habe auch geschwitzt.
00:10:51: Also es war wirklich anstrengend, diese Hitzewelle.
00:10:55: Und das hilft aber nichts sich jetzt zu cremen und schwitzen sich zu sagen da muss sich was ändern.
00:11:04: Das geht so nicht weiter sondern sich klarzumachen dass wir die Hitzewelle wegen den fossilen Energien haben und dass es eigentlich darum geht dass wir uns von den fossiler Energien lösen damit wir diese Ursachen dieser Hitzewellen hinter uns lassen das mit Freude zu tun, sich von den Lachend eigentlich, von den Fossilen sich zu lösen.
00:11:28: Also wir haben schon einerseits dieser Trinklichkeit und andererseits braucht es Hoffnung und Zuversicht.
00:11:33: wie schaffen wir da auch irgendwie diese Balance?
00:11:35: also schon auch das anzusprechen was nicht gut läuft und darauf auch hinzuschauen und gleichzeitig aber auch das positive Einblick zu halten.
00:11:43: Also ich habe immer den Ansatz, dass ich sage das Problem ist bekannt und offensichtlich gerade bei den Hitzewellen.
00:11:51: Und da hilft es vielleicht sich ein wenig zurückzulehnen und sich lächeln klar zu machen.
00:11:58: okay Ich glaube jetzt ist es Zeit, dass wir die fossilen verlassen.
00:12:02: weil das geht ist tausendfach bewiesen und geht nur darum dass wir uns einfach entscheiden hinter uns lassen und den neuen Weg gehen.
00:12:12: Und wenn man das mit der Sehnsucht macht nach einer Welt, wo man dann nicht mehr so viel schwitzt oder wo vielleicht die Hitzewellen nicht mehr immer stärker werden?
00:12:20: Dann ist es eigentlich ein Bild von einer Zukunft, die schöner angenehmer leichter ist als jetzt und wo wir vieles hinter unslassen was uns hier belastet.
00:12:30: in dem fossilen Zeitalter und wenn man sich das klarmacht fällt der Abschied von den fossilen auch leichter gar nicht mehr zu schwer.
00:12:37: Was ist da Deiner Sehnsucht oder Dein Sehensuchts Ort?
00:12:42: Ich werde das immer wieder gefragt, was ist eigentlich meine Vorstellung von einer klimaneutralen Zukunft?
00:12:47: und eigentlich wünsche ich mir ein sorgloses Leben.
00:12:52: Also ich wünsche für meine Kinder und für mich eine Zukunft ohne diesen großen Sorgen also dass das Damokles schwerter zwei Grad grenze und wieder wo sie überall kriege.
00:13:02: dann steigen die Energiepreise wieder.
00:13:04: Was hat das für uns Auswirkungen?
00:13:06: Das wird diese Mega-Sorgen, die so aufs Gemüt drücken loswerden.
00:13:11: Die Alltagssorgen werden bleiben aus dem Supermarkt stehen, Einkaufszettel zu Hause vergessen haben das wird bleiben.
00:13:16: oder Beziehungssorging in der Schule.
00:13:19: aber diese großen Sorgen die eine schlechte Stimmung machen oder die einem eben aufs gemüt drückt und wo es auch Klima-Depressionen gibt, dass wir das hinter uns lassen.
00:13:31: Das wünsche ich mir!
00:13:32: Ich wünsch mich eigentlich eine sorglose Zukunft, wo wir uns mehr mit dem beschäftigen, was uns im Leben Spaß macht, Freude bereitet, bereichert und
00:13:40: weiterbringt.".
00:13:42: Ja, apropos Spaß.
00:13:43: also du sagst ja auch, dass Klimaschutz selbst Spaß machen darf und soll?
00:13:48: Ja, das finde ich auch.
00:13:49: Was ist da deine Erfahrung?
00:13:51: wie gelingt uns das am besten?
00:13:54: Einfallsreichtum, Mut und sozialem Geschick kommt man ganz weit.
00:13:59: Das habe ich gesehen an vielen Beispielen von Gemeindenunternehmen die Preise bekommen weil sie im Klimaschutz was Besonderes leisten.
00:14:06: und ein schönes Beispiel finde ich Grumbach in Vorarlberg die ein Problem hatten mit dem öffentlichen Verkehr heruntergekommene Busstationen.
00:14:13: und da hätten Sie sagen können oder Sie haben gesagt wir würden das gern ändern aber wir haben kein Geld.
00:14:19: Das wäre für viele dann schon die Endstation.
00:14:22: Und Sie sind ins Architekturzentrum Wien gegangen und haben den Mut gehabt, da zu fragen ob die Ihnen die Busstationen nicht schöner machen könnten?
00:14:28: Und die haben dann überlegt welche Architekturbüros sie da fragen und die haben wirklich Vorschläge vorgelegt als Preis Geld weil sie haben kein Geld gab es eine Woche Urlaub in Grundbach für das Büro dass das gewinnt!
00:14:41: Die haben so tolle Vorschläge und Entwürfe gemacht, dass sie bei der Chirisitzung dann salomonisch gesagt haben wir nehmen alle.
00:14:51: Dann haben sie tatsächlich alle sieben Entwürfe genommen.
00:14:56: Es gibt diese sieben Stationen und jede Buchstation ist anders, die sind oft gar nicht, dass das eine Busstation ist unfassbar.
00:15:03: Mittlerweile ist es so, dass ein Grundbach eine Touristenattraktion geworden ist.
00:15:07: Da fahren sogar Leute mit Auto hin und schauen sich das an!
00:15:10: So ist das natürlich nicht gedacht gewesen.
00:15:12: aber Sie haben auch die Taktung der Busse erhöht weil jetzt mehr Leute mit dem Bus fahren und das ist von einem Problem zu einer Attraktion geworden, weil man die Lösung kreativ mit Freude, mit Humor und mit einer Portion Gelassenheit angegangen ist.
00:15:32: Und jetzt hat man hier eine Lösung, die alle anderen nicht haben – und man lebt praktisch Klimaschutz auf eine Weise, die vielleicht am Anfang nicht vorstellbar war!
00:15:43: So stelle ich mir Klimaschutzer
00:15:44: vor.".
00:15:45: Also auch kreativ werden, wenn es Geld Sorgen gibt oder das Geld scheinbar nicht auftreibbar ist.
00:15:50: Sich auch nicht abhalten lassen.
00:15:54: also eben Mut einfalls Reichtum und soziales Geschick alles braucht man hier sich auch nicht abschreckend lassen.
00:16:00: Wenn ein Problem oder eine Hürde auftaucht dann einfach sich sagen Das schaffen wir Uns fällt was ein.
00:16:06: Und wenn man mit dem Geist an den Klimaschutz herangeht, dann findet man tolle Lösungen und hat Spaß daran, bringt es weiter und merkt erst nachher, dass man eigentlich nichts mehr mit den Fossilen zu tun hat.
00:16:17: Ja!
00:16:17: Und damit erreicht man auch mehr Menschen.
00:16:19: Wenn man da Begeisterung reinsteckt – und wenn's Spaß macht, kannst du vielleicht noch ein paar konkrete Beispiele nennen?
00:16:26: Ich besuche immer wieder Firmen.
00:16:30: Eine Tischlerei zum Beispiel, eine große in Salzburg.
00:16:33: Kröll und Winkel haben einen klimaneutralen Firmenstandort gebaut.
00:16:37: Das ist eine Tischlereie aus Metall-, Holz-, Glas- und Stein.
00:16:43: sehr high end fancy Interieur erstellen, also so Inneneinrichtungen für Hotels und für Schiffe und für Wohnungen.
00:16:51: Und die haben gesagt wenn wir einen Neubau machen dann ist das auch nicht so ein egal-Neubau weil so sind wir nicht, da ist ja auch was Besonderes.
00:16:59: und bei der Eröffnung hat die ganze Belegschaft ein T-Shirt angehabt und dann haben sie auch ein Plakat drucken lassen in Große.
00:17:08: Da ist drauf gestanden könnte sollte wollte dürfte durchgestrichen und drunter ist gestanden Machen.
00:17:15: Und wie ich den Andreas Kröll gefragt habe, wieso er das jetzt irgendwie so gemacht hat?
00:17:19: Er hat gesagt naja weil nur mit reden wird der Standort nicht entstanden.
00:17:21: Da musst du schon machen.
00:17:23: und es war klar dass sie gesagt haben wir machen einfach tolle Sachen als Firma und deswegen ist klar dass auch unser Standort einer ist die auch nicht in fünf Jahren veraltet ist sondern der hat Zukunft.
00:17:35: und da zeigen wir einfach auch was geht.
00:17:38: und Sie haben die Probleme die aufgetaucht sind bei dem Bau ganz kreativ gelöst und im Endeffekt haben sie eine Lösung gefunden, wo sie Preise gekriegt haben dafür.
00:17:47: Und andere sagen wow!
00:17:49: Wo Sie keine fossile Energierechnung mehr haben.
00:17:52: Das sind Beispiele die einfach zeigen so geht es.
00:17:56: Eine Firma die überzeugt ist wir machen das jetzt anders Wir zeigen es geht und das trifft auch auf ganz viele Firmen in Österreich eigentlich
00:18:06: zu.
00:18:06: Und was ist denn deine Erfahrung?
00:18:08: Machen dann auch alle Mitarbeiter in den Mit, also sagen sie okay das ist mir auch wichtig oder wie kriegt man da auch die Belegschaft dazu.
00:18:16: In dem Fall dass Sie alle das T-Shirt angehaben wissen Sie natürlich was Sie für einen tollen Start dort haben.
00:18:22: Das Schöne ist aber dass eine klimaneutrale Welt ist eigentlich so stelle ich mir es vor ein unaufgeregter Alltag.
00:18:31: Ein Beispiel, es gibt eine Stempelfirma.
00:18:34: Diese Droodat-Stempel haben wir alle im Büro.
00:18:36: Das ist von der Trogobin Machtrenkwitters produziert und die haben gesagt, ihr wart dort und der Technikchef hat gesagt sie entwickeln einen neuen Stempel und das ist für Sie undenkbar dass dieser neue Stempelt weniger umweltfreundlich und ressourcenschonend als alle Stempels bisher sind.
00:18:53: Und ich habe ihm dann gesagt okay Undenkbar ist eigentlich keine unternehmerische Kategorie, weil sie immer darum gerechnet sich das und was macht die Konkurrenz?
00:19:00: Und er weiters irritiert über diese Aussage.
00:19:04: Weil der Gemeinderat, Sie haben sich entschieden für diesen Weg und Sie gehen jetzt diesem Weg!
00:19:09: Das werden Sie natürlich immer besser aber halt in dieser Richtung.
00:19:13: Das ist ein typisches Beispiel von einer Firma wo ich ... Die sind klimaneutral Weil die haben keinen Öl und Gas, die machen das mit Solaranlagen, mit Wärmepumpen, mit Bautelaktivierung oder mit Photovoltaik.
00:19:23: Und ich bin nicht sicher ob alle Mitarbeiterinnen wissen dass sie in einer klimatetralen Firma arbeiten.
00:19:30: Das müssen Sie auch nicht!
00:19:32: Das wird ein unaufgeregter Alltag sein.
00:19:35: Wir werden in der klimaneutralen Welt leben, wir werden es gar nicht so merken!
00:19:38: Wir werden nur den Vorteil haben dass wir keine Preissprünge mehr mit Öl und Gas zu verkraften haben Und das wir die Hitzewellen und Überschwemmungen vielleicht nicht mehr dem Ausmaß ertragen müssen wie wenn wir einfach weitermachen.
00:19:50: So stelle ich mal die Zukunft vor.
00:19:52: Also gerade in den Umbruchsphasen kann es doch auch mal zur Aufregung kommen, aber...
00:19:58: Ja wir müssen uns natürlich kümmern um den Klimaschutz.
00:20:00: Das heißt die Kabarettistin Antonia Stabinger schon gesagt hätte gesagt was haben Kinder und Klimaschutz gemeinsam?
00:20:06: Schenkt man ihnen zu wenig Aufmerksamkeit verwüsten sie alles!
00:20:10: Und das ist genau auch im Beidenfällen so.
00:20:13: und um die Kinder kümern wir uns weil wir das wissen.
00:20:17: na dann sollte man das auch beim Klima Schutz.
00:20:22: Gibt es auch Grenzen oder Momente, wo jetzt Spaß und Heiterkeit unangebracht sind?
00:20:28: Ich glaube eigentlich nicht.
00:20:30: Es geht darum, dass man das Problem ernst nimmt sowie der Fußballtrainer das Match von dem Beispiel vorhin.
00:20:36: Dass man das Thema ernst nimmt und dass man da noch mit Zuversicht an der Lösung arbeitet.
00:20:41: Weil mit Verzweiflung und Empörung kommen wir nicht weiter – das haben wir gesehen!
00:20:49: brauchen wir mehr Zuversicht, mehr Spaß.
00:20:53: Wenn ich mit Menschen über eine klimaneutrale Zukunft spreche im Zuge meiner Buchpräsentationen zum Beispiel dann merke ich dass sie mir immer gleich drei Sachen erzählen auf diese verzichten müssen dürfen sich nicht mehr Autofahren, nicht mehr fliegen, nicht mal Fleisch essen und so.
00:21:06: und dann merken das ist ja für viele Leute ein Angstort da wollen die auch gar nicht hin.
00:21:11: deswegen ist es kein Wunder, dass der Verzögert verschleppt wird und verlangsamt wird.
00:21:17: Weil etwas, wo ich gar nicht hin will, da versuche nicht schnell
00:21:21: hinzukommen.".
00:21:23: Und das ist eben bei mir anders!
00:21:24: Bei mir ist das ein Sehnsuchtsort die Klimaneutralität.
00:21:27: Dass ich freue mich über jede Solaranlage jedes Windrad, jeden Weinbau an jeder klimaneutrale Fabrik.
00:21:32: Das ist so... Ein Zeichen für eine Welt in der ich einmal leben will.
00:21:37: Und das is' das was mich eigentlich da trägt.
00:21:42: Deswegen geht es darum, die Probleme ernst zu nehmen.
00:21:44: Aber dann mit Zuversicht und mit Freude an den Lösungen zu arbeiten.
00:21:49: Wenn nur dann wären sie auch wirklich gut!
00:21:53: Wie kriegen wir denn mehr Menschen dahin, dass Sie auch diese Sehnsucht haben?
00:21:56: Dass sie dahin
00:21:57: wollen?!
00:21:58: Es hilft sicher wenn man Beispiele von Klimaschutz bringt, die die Menschen zum Schmunzeln oder zum Lachen bringen... Ich fand Plakate auf den Friday for Future, demus super wie die Jugend da mit Humor.
00:22:15: Kurzstreckenflüge nur für Insekten verlangt hat oder ein wirklich schlecht gemachtes Plakat, worauf gestanden ist.
00:22:22: Dieses Plakat ist so erbärmlich wie eure Klimapolitik dass wir einfach zeigen okay so mit Schmunzeln so geht es nicht.
00:22:31: Wir könnten das auch anders machen und ich glaube wenn wir mehr positive Beispiele mit Humor und Überzeugung und Zuversicht strauen, dann bringen wir Klimaschutz vielleicht in einem Zusammenhang rüber der jetzt nicht runterzieht und der auch kein schlechtes Gewissen macht sondern der vielleicht eher neugierig macht.
00:22:55: Und motiviert das vielleicht auch bei sich auszuprobieren.
00:22:59: Also ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass man durchaus Menschen mit der Motivation anstecken kann.
00:23:07: Und dann gibt es aber auch Menschen, die skeptisch sind.
00:23:10: wo immer denkt so wow wie kann ich dir jetzt überzeugen?
00:23:13: Ist das vielleicht auch vergeudete Energie?
00:23:16: Wie ist da deine Einstellung?
00:23:18: Wie gehen wir mit Menschen um die sehr skeptisch waren?
00:23:23: Eine der ersten Buchpräsentationen war im Wienmuseum Und das hat der Matipun so selbst moderiert, der Museumsdirektor.
00:23:29: Der hat begonnen mit der Frage er ist klimadepressiv und er ist schon ganz von dem belastet und verzweifelt vom Thema.
00:23:39: wie würde ich ihn heilen?
00:23:41: Ich habe gesagt gar nicht!
00:23:42: Ich würde ihn einfach zampacken, in den Zug setzen.
00:23:46: Dann fahren wir irgendwo hin, hohe Wand oder so.
00:23:49: dann gehen wir wandern.
00:23:51: Dann setzen wir uns dort vielleicht zu irgendeinem Wirten zu einer... Vielleicht finden wir einen Bio-Weinbauern und dann gehen die zurück.
00:23:58: Dann gehen wir vielleicht noch bei einem Windpark vorbei der gerade in der Nähe ist oder so und dann fahren wir zurück mit dem Zug und dann werde ich ihn nachher fragen, wie ihm das gefallen hat.
00:24:09: Und dass jetzt eigentlich ein relativ klimaneutraler Ausflug war, den er gemacht hat und ob ihm irgendwas abgegangen ist um zu zeigen.
00:24:18: so ist es dann und er soll sich selber seinen Reim drauf machen.
00:24:24: So will ich das machen.
00:24:26: Was bewegt an Menschen deiner Erfahrung nach einem stärksten dazu?
00:24:31: nicht nur dem Thema positiv gegenüberzustehen, sondern auch wirklich selbst aktiv zu werden.
00:24:36: Es hat jeder eine Möglichkeit irgendwas zu machen und je mehr Sehnsucht und Neugier man entwickelt umso mehr sucht man sich Gelegenheiten etwas zu machen.
00:24:45: das ist nicht nur dass man vielleicht anders einkauft oder so sondern dass man einfach auch im Beruf oder in seinem Kretzel sich engagiert und dass man auch von der Politik anderes verlangt.
00:24:57: Wenn ich mit Fachleuten rede in Ministerien auch oder Experten, Expertinnen und Klimaforschern dann verlangen die oft das wir mehr Leute gewinnen müssen.
00:25:07: Die gegen den Strom schwimmen um die Politik zu überzeugen dass wir da etwas umdrehen müssen um zu zeigen wie es geht.
00:25:15: Und Ich bin nicht dieser Meinung!
00:25:18: Ich denke Wir müssen die Richtung des Stroms umdreh'n so dass Klimaneutralität der Mainstream ist und dass du immer noch die Freiheit hast mit Öl zu heizen, mit einem Verbrenner zu fahren.
00:25:30: Irgendwo über das Wochenende wohin zu fliegen.
00:25:31: aber es ist mühsam Es ist teuer Es ist aufwendig.
00:25:36: Das was jetzt die Klimaschutzmaßnahmen sind Und da wir bequeme Menschen sind schaue ich mal das an wie viele das dann noch machen Und das müssen...das kann nicht der Einzelne den Strom umdrehen Denkt das kann der Einzelerne nicht.
00:25:50: Das kann nur die Politik.
00:25:53: Das müssen wir von der Politik verlangen.
00:25:54: Wenn Sie merken, dass wir das wollen und dass uns das ernst ist dann werden sie das auch umsetzen.
00:26:01: also von der politik verlangen den strom umzudrehen damit ich mir einfach aus eigen nutze damit ich mich beim klimaneutralen handeln einfach leichter tu.
00:26:11: ein beispiel Wenn ich in den Supermarkt gehe, wieso muss ich da überlegen was ist jetzt klimaneutral und nicht?
00:26:21: Und dann liegen die Birnen aus Argentinien unschuldig neben den Äpfeln aus der Steiermark.
00:26:28: Ich hatte ein Erlebnis wo ich sage das will ich brauche nicht mehr.
00:26:33: Es war gerade Spargel-Saison und ich bin vor dem Regal gestanden, unterlag ein österreichischer normaler Sparge aus dem Machfeld und den Bio-Spargel aus Ungarn.
00:26:44: Und ich beschäftige mich hier!
00:26:45: mit diesem Thema schon lange und habe dann hin und her überlegt, was soll ich jetzt machen?
00:26:49: Okay.
00:26:50: Und da ich mich damit beschäftige weiß ich dass die Anbauweise wichtiger ist als der Transport und habe gewusst okay also die Bio-Anbau ist wichtig aber der ist drei hundert Kilometer gefahren.
00:27:00: und der andere Spargel der ist zwar normal angebaut konventionell Aber der ist nicht weit gefahren aus dem Machfeld nach Wien und ich bin wirklich geschlagene fünf Minuten vor dem Regal gestanden.
00:27:11: Und dann habe ich mir gedacht, entscheidet der Preis!
00:27:14: Dann hab' ich aufs Preisschild geschaut... ...und ich habe vergessen es zu fotografieren weil ich so paff war.
00:27:19: die beiden haben bis auf den Send gleich viel gekostet.
00:27:22: Das ist das blöde was passieren kann wenn das preisargument ausfällt.
00:27:26: Also habe ich dann wirklich fünf Minuten vor diesem Regal gestanden und hab gekrübelt, was ich mache.
00:27:31: Und dann hat es mir gereicht!
00:27:32: Ich habe aufgegeben und habe einen Kaffeeol gekauft.
00:27:34: Das möchte ich nicht mehr erleben.
00:27:36: Wozu muss ich diese Entscheidung treffen?
00:27:37: Wozu kann ich nicht freien Herzens reingehen?
00:27:39: Super man kann alles kaufen weil das ist alles klimaneutrales.
00:27:42: Es gibt einfach nur diese Sachen.
00:27:44: Da auch mehr Preis, Transparenz, mehr Fairness und dass einfach auch für den einzelnen leichter wird.
00:27:52: Ja, wieso muss ich mich da irgendwie entscheiden?
00:27:55: und Kastein?
00:27:56: Mir wird alles am Silver Tablet die klimaschädlichen und klimafreundlichen Lösungen und Produkte, die werden mir im Silver Tablett präsentiert.
00:28:04: Und dann lehnt man sich zurück und sagt, du hast jetzt die Verantwortung!
00:28:09: Du musst wählen, das finde ich total gemein.
00:28:11: Ich will nicht wählen zwischen den klimaneutralen Lösungen und nicht zwischen Böse und Gut, dass mir gleich gut präsentiert
00:28:21: wird.".
00:28:23: Ja nochmal zurück auch zu dem Strom der umgelenkt werden soll aber auch von der Politik wie du gesagt hast.
00:28:28: Aber wie können wir die Politik noch stärker in die Pflicht nehmen?
00:28:32: Also ich als Einzelperson oder wir als kleine Gruppe?
00:28:36: Einerseits ist es wichtig, dass man selbst versucht Klimaneutralität einfach spaßvoll-freudvoll zu leben.
00:28:43: Also sich nach den Beispielen umschaut und dann zu Hause bei der Ernährung im Verkehr oder im Urlaub einfach so klimafreundlichere Varianten wählt die einem aber trotzdem Spaß machen um diesen Markt auch zu stärken.
00:28:58: Und dann geht's darum Wenn es irgendwie Gelegenheiten gibt, der Politik zu zeigen.
00:29:05: Man findet diese klimaneutralen Lösungen eigentlich die richtigen und dort will man hin.
00:29:11: Es passiert ja teilweise auch schon von der Wirtschaft, die dann fordert mehr Planungssicherheit.
00:29:16: Wir wollen diese Lösungen, wir wollen das längerfristig!
00:29:20: Die Unternehmen sind noch viel weiter als die Politik, weil sie schon wissen dass ihre Märkte und Kunden nicht verlieren wollen.
00:29:25: International stehen Sie auch im Wettbewerb mit Firmen die durchaus mehr Klimaschutz machen als wir.
00:29:30: das ist oft eine Täuschung.
00:29:35: Nur die einzigen sind, die das interessiert.
00:29:37: Wir werden mit Klimaschutzprodukten aus China überflutet von Batterien über Photovoltaik bis Elektroautos und Wechselrichter weil die das viel konsequenter und stärker als wir machen.
00:29:47: also um im internationalen Wettbewerb zu bestehen wissen die Firmen genau dass sie auf den Klimazug aufspringen müssen und fordern von der Politik, dass sie einen Rahmen schaffen, der ihnen für die Investitionen einfach Sicherheit und Kontinuität gibt.
00:30:02: Und nicht alle halbe Jahr umschwenken und wieder zurück rudern – das ist Gift für die Wirtschaft!
00:30:08: Also da gibt es noch einiges zu tun.
00:30:11: aber wir haben schon einige Beispiele gehört wo's auch schon gut läuft.
00:30:18: Das ist schon einige Beispiele genannt, wo jetzt Humor und Zuversicht helfen können mehr Menschen zu reichen.
00:30:25: Und gleichzeitig haben viele von uns auch gelernt seriös über Fakten zu sprechen vor allem auch im beruflichen Kontext.
00:30:32: Ich muss zugeben ich selbst habe jetzt auch eher weniger Erfahrung das Ganze auch quasi lustig und unterhaltsam zu kommunizieren.
00:30:42: Wie kann ich oder wir können auch interessierte Hörer erinnern, dass am besten im beruflichen Kontext angehen?
00:30:49: Wir haben beim Klimaschutz oft das Problem, dass wir uns die besseren klimaneutralen Lösungen nicht vorstellen können.
00:30:54: Weil sie so gefangen sind in dem wie es bisher immer schon gelaufen ist und deswegen hilft es sich einfach das auch im Bildern zu übersetzen oder sich an Bildern halten und wenn man etwas umsetzt, dass man dann nicht nur die Fakten erzählt was ändert sich da als faktisch sondern auch was bringt das?
00:31:13: So habe ich in meinem Buch das Beispiel des Bahnausbaubeschleunigungsgesetzes drinnen, dass nicht nur keiner fehlerfrei aussprechen kann sondern auch nichts sagt was einem das bringt.
00:31:27: Und es ist besser den Menschen zu sagen dieses Gesetz hilft, dass du schneller vom Land in der Stadt bist ohne Backplatz sorgen mit Superwählern und du kannst sogar noch einen Kaffee trinken dabei!
00:31:39: Das ist das, was man damit erreichen will.
00:31:41: Und es hilft viel mehr als die Fakten aufzuzählen wie dass der Umwelt hilft oder welchen Umsatzgewinn das bringt oder welche anderen faktischen Vorteile das hat.
00:31:52: weil Menschen denken in Geschichten und wir brauchen Geschichten um zu verstehen wo das Sinn im Klimaschutz ist.
00:32:00: Wenn wir den erkannt haben dann kann das durchaus auch zu einer Sehnsucht führen, dass man dann schneller dort sein will.
00:32:08: Ja, schön.
00:32:10: Einfach mehr in Geschichten erzählen und auch Muafal dabei sein nehme ich mit.
00:32:17: Wir sind auch schon fortgeschritten mit der Zeit die super schnell vergangen sehr kurzweilig Und ganz am Ende... Ich habe schon erwähnt folgt noch der Witz von unserem Gast also Roger Leg los.
00:32:33: Treffen sich zwei Gletscher, sagt der eine zum anderen, tut es mit dieser Erderwärmung was man da immer wieder liest und so.
00:32:39: Glaubst du will uns das betreffen?
00:32:41: Zugt der andere mit den Achseln und sagt, weißt nicht wie werden sie sehen... ...mit zwei E.
00:32:49: Gut dann danke für das kurzweilige und angenehme Gespräch!
00:32:55: Und lieber Hörerinnen Danke auch fürs Zuhören.
00:32:58: Ja ich danke auch.
00:33:01: Das war der Klimadialog Ein Podcast von Klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundes.
00:33:07: Wir unterstützen Menschen, Unternehmen und Gemeinden in ganz Österreich wirksam ein Klimaschutz voranzubringen!
00:33:14: Auf unserer Webseite www.klimaaktif.at findest du fundiertes Fachwissen, praxistaugliche Werkzeuge und ein großes Netzwerk – also alle Voraussetzungen um selbst klimaktiv zu werden.
00:33:26: Bis zum nächsten Mal.
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