KI und Stromverbrauch - Nur Herausforderungen oder auch Chancen?
Shownotes
Mit zunehmender Verbreitung von Künstlicher Intelligenz werden auch Fragen zum Energieverbrauch der Rechenzentren immer lauter: Wie lässt sich der Strombedarf decken? Gibt es Möglichkeiten den Bedarf zu verringern? Inwiefern kann KI bei der Energiewende sogar unterstützen?
Diesen Fragen nähert sich Podcast Host Anna Burger gemeinsam mit Frau Dr. Ivona Brandić, Professorin an der TU Wien für High Performance Computing. Dabei reden sie nicht nur über konkrete Forschungsprojekte, sondern auch über die "großen" Fragen, etwa ob KI und Klimaschutz sich gegenseitig ausschließen.
Links
Building for Quantum Video Installation
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:04: Wir
00:00:05: sprechen mit Menschen, die Mut machen.
00:00:07: Die anpacken und vorangehen!
00:00:12: Liebe Hörerinnen und Hörern, heute widmen wir uns einem Thema das gerade in aller Munde ist – KI.
00:00:19: Wie Sie vielleicht schon mitbekommen haben, wurde den Grundstorff ein Google-Rechenzentrum erbaut
00:00:24: mit hundertfünfzig
00:00:24: Megawatt Maximalkapazität bzw.
00:00:27: in einer zweiten Ausbaustufe dann bis zu fünfhundert megawatt.
00:00:31: Der Stromverbrauch würde in der ersten Ausbausstufe, von einer Stufe von ca.f.
00:00:34: bei ca.m.
00:00:34: zu ca.
00:00:34: drei Terawatt-Stunden betragen, was dem Verbrauch von mehr als dreihundert und siebzigtausend Haushalten entspricht.
00:00:41: Google baut das Zentrum aufgrund der vermehrten Nachfrage nach KI und Cloud Services.
00:00:46: Kronstoff erhofft sich von dem Projekt eine Stärkung der Region unter anderem auf Grund von neuen Arbeitsplätzen.
00:00:52: Das Projekt polarisiert und wirft ganz generelle Fragen nach Energiebedarf und Umweltausswirkungen von KI auf.
00:00:58: Auf der anderen Seite hat jeder und jede von uns schon erleben können, welches Potenzial KI birgt.
00:01:04: Diesem Spannungsfeld möchte ich mich gemeinsam mit meinem Gast heute nähern – und freue mich Frau Ivona Brandic begrüßen zu dürfen!
00:01:10: Dr.
00:01:11: Ivana Brandic ist Professorin an der TU Wien für High-Performance Computing und im Jahr twenty-fünfundzwanzig übernahm sie zudem die Leitung des Forschungsbereichs für nachhaltige Informatik.
00:01:28: Zum Einstieg.
00:01:29: Für was nutzen Sie eigentlich KI im Alltag?
00:01:32: Ich nutze KI schon für verschiedene Zwecke, zum Beispiel Editorials also wenn ich Texte schreibe dass die Schlüssiger einfach besser geschrieben werden.
00:01:45: Ich nutze es aus der Perspektive einer Forscherin, ich schaue mir natürlich auch alle Chatbots haben und will wissen was die können.
00:01:52: also wie kann man sie nutzen?
00:01:54: Also das ist aus der perspektive eine Forscherine natürlich sehr interessant.
00:01:57: wir nutzen sie in der Forschung natürlich um.
00:01:59: das ist unser Forschungsgegenstand.
00:02:02: Wir haben KI im Rechenzentrum laufen.
00:02:05: dann schauen wir wie viel Energie verbraucht.
00:02:07: Wie können wir neue Verfahren entwickeln damit KI weniger Strom verbrauchen?
00:02:11: wir nutzen aber auch KI uns selber Forschung nachhaltiger zu gestalten.
00:02:16: Nutzen ist wirklich unterschiedlich aus unterschiedlichen Perspektiven von bis...
00:02:24: Also Kai ist auch schon in Ihrem Alltag angekommen?
00:02:26: Absolut ja!
00:02:28: Wir haben jetzt schon öfters den Begriff Rechenzentrum genannt, ich habe auch von Grundstorff erzählt.
00:02:33: Können Sie uns vielleicht ein bisschen erklären was eigentlich ein Rechencentrum ist?
00:02:37: Ein Rechen-Zentrum ist ein Gebäude oder einen Raum in dem Computer Server koordiniert und organisiert betreut werden können.
00:02:48: Da kann ich einfach viele Server auf einem Platz... aufstellen und ich bündle diese ganze Arbeit drumherum.
00:02:55: Also da brauche ich, muss ich jetzt nicht in zehn verschiedenen Firmen-Systemtechniker anstellen die das betreuen sondern ich habe einen dort oder ich muss nicht mir in welcher Sicherheitsmechanismen für Notstromaggregate überall überlegen, sondern ich mache es eben nur dort im Raum.
00:03:11: Das ist so ein hoch spezialisierter Raum wo ich Computer Server besonders effizient wie soll ich sagen Fach, wenn ich auch betreiben kann.
00:03:19: Aber heißt es das Rechenzentren jetzt nicht nur für KI eingesetzt werden sondern auch für andere Services?
00:03:25: Die werden für alles möglich eingesetzt.
00:03:27: die ersten Rechencentren wurden schon vor fünfzig Jahren gebaut.
00:03:30: Die werden schon sehr lange zum Beispiel im Bankwesen eingesetzt in allen möglichen Gebieten wo eben Datenverarbeitung notwendig ist von der Industrie bis hin zu Verwaltung Banken, Versicherungen, Medizin.
00:03:48: Also das wird schon sehr lange eingesetzt und bisher waren sie einfach viel kleiner weil Ressourcenbedarf war einfach viel viel geringer als bei derzeitigen KI-Rechenzentren.
00:04:03: Das heißt, es handelt sich eigentlich jetzt um nichts komplett Neues.
00:04:06: Aber es spielt einfach eine größere Rolle durch die Zunahme von
00:04:10: KI.
00:04:10: Genau.
00:04:11: Rechenzentren gibt schon sehr lange.
00:04:13: Es gibt auch sehr viele Erfahrungen und wissen wie solche Rechencentren gebaut werden.
00:04:18: KI stellt das alles vor wirklich große Herausforderungen weil eben Energiebedarf immens ist?
00:04:26: immens steigt, weil so viele Daten einfach immer wieder verarbeitet werden müssen.
00:04:31: Dass es auch zum neuartigen Bauarten und Bauweisen gekommen ist dass mit diese modulare Hyperscale-Rechenzentren haben die per Definition auch erweitert werden sollen.
00:04:43: deshalb wären sie auch in Gebieten gebaut wo einfach drum herum auch noch einiges am Platz ist damit man da sozusagen Luft hat und das erweitern kann.
00:04:52: Also da kommt es einfach zu neuartigen Bauarten und Bauweisen, das kriegt man ja jetzt alles mit.
00:04:59: Das erfordert natürlich mehr Energie.
00:05:03: Man muss sich um Versorgungssicherheit von Rechenzentren auch überlegen.
00:05:08: also in USA ist es Gang und Gebe dass wenn ein Hyperscaler aufgebaut wird, dass das direkt neben einem bestehenden Kraftwerk entsteht oder dass zum Beispiel alte stillgelegte Atomkraftwerke wiederbelebt werden, weil niemand möchte ein Rechenzentrum bauen um dann sicherzustellen, wir haben da aber nicht genug Energie, um es zu betreiben.
00:05:31: Also das ist schon ein jetzt entscheidender Faktor geworden.
00:05:36: Da stecken sehr viele Themen drin, die wir heute hoffentlich auch alle anreißen können.
00:05:41: Vielleicht mal nochmal einen Schritt zurück.
00:05:43: Können Sie uns ein bisschen erklären wie es zu diesem großen Energieverbrauch kommt in den Rechenzentren?
00:05:49: Es geht um die Verarbeitung von Daten.
00:05:52: also das was diesen großen Boom an Rechencentren ausgelöst hat waren diese Chatbots, die im Endeffekt Daten aus dem Internet nehmen und ihm muss keine Expertin sein.
00:06:02: Das sind einfach wahnsinnig viele Daten!
00:06:04: Die müssen alle verarbeitet werden, die müssen alle miteinander verknüpft werden.
00:06:08: Die müssen so verknüppt werden dass ich daraus eine Modell erstelle und aus diesem Modell kann ich dann gegebenenfalls durch ein prompt Inhalte generieren.
00:06:17: Und das erfordert einfach wahnsinnig viel Energie weil einfach unheimlich viele Daten verarbeitet werden.
00:06:25: Das hat so ein bisschen den diesen Boom ausgelöst.
00:06:28: jetzt geht man eben weiter dass diese generative Modelle nicht nur für natürliche Sprache genutzt werden und diese ursprüngliche Zweck im Chatbot, dass man Texte generieren kann oder Co.
00:06:41: Oder was auch immer mit menschlicher Sprache irgendwie abbildbar ist.
00:06:47: Jetzt geht mir da auch einen Schritt weiter.
00:06:48: und nicht nutze diese generative Modelle in Ingenieurwissenschaften, das ich jetzt nicht irgendwelche Simulationen oder mathematische Modelle hernehme um... bei der Erstellung von neuen Automodellen, sondern man erstellt ein generatives Modell auf Basis der Physik.
00:07:08: Oder man erstells so ein generatives Modell aus der basisdebiologischen Vorgänge in der Medizin und das erfordert natürlich wieder Energie... Da müssen wieder mathematische Berechnungen durchgeführt werden Beide, bei der Modellestellung aber auch.
00:07:26: Bei den Nutzungen also wenn ich tatsächlich Inferenz mache und mir Inhalte erstellen
00:07:31: lasse.".
00:07:34: Derzeit entfallen zwei Komma fünf Prozent des Stromverbrauchs der EU auf Rechenzentren.
00:07:39: Die Nachfrage dürfte weiterhin zunehmen – bis Jahrtausend dreißig wird ein Anstieg der installierten Kapazität der Rechencentren von zwölf Gigawatt auf achtundzwanzig Gigawatts erwartet.
00:07:49: Ein Anstieck von rund hundertdreißig Prozent!
00:07:53: Wenn alle KI-Rechenzentren ein Land wären, dann werden sie Jahrzehntausendzwanzig auf Platz zehn des Landesstromverbrauchs gelandet.
00:08:00: Sie sehen also der Stromverbrauch von Rechenzentern ist nicht zu unterschätzen und stellt das Energiesystem weltweit vor Herausforderungen.
00:08:09: Es gibt auch riesige Anwendungsbereiche für KI.
00:08:14: Bleiben wir noch ganz kurz beim Stromverbrauch und Energieverbrauchthema?
00:08:17: Gibt es auch Überlegungen, wie man denen in Zukunft verringern könnte oder müssen wir jetzt einfach damit leben?
00:08:23: Es gibt natürlich sehr viele Überlegung die alle jetzt in verschiedenen Ausbaustufen sich befinden also von bis.
00:08:33: Wir haben zum Beispiel an der TU Wien gemeinsam mit J. K. Linz einen Doktoratskolleg für Computational Sustainability und da erforschen wir in der Grundlagenwissenschaften neue Mechanismen wie Rechenzentren, wie Daten effizienter verarbeitet werden können.
00:08:51: Da forschen wir zum Beispiel, wie können wir neuartige Architekturen im Rechencentrum... verwenden, zum Beispiel wie können wir die klassischen Maschinen mit einer Quantummaschine verbinden und Quantumaschinen bestimmte Tasks ausführen lassen, die dort besonders effizient ausgeführt werden können.
00:09:08: Können Sie vielleicht
00:09:09: ganz kurz erklären was eine Quantum-Maschine ist?
00:09:10: Die
00:09:11: arbeitet nach anderen Prinzipien.
00:09:14: also da geht es nicht darum dass ich immer einen von diesen zwei möglichen Zustände habe eins oder null sondern die arbeitet auf den Grundlagen der Physik wo ich einfach mit einem Element unendlich viele Zustände darstellen kann.
00:09:29: Und wo meine Kapazität, und das ist eine sehr wichtige Eigenschaft jetzt nicht linear steigt in klassischen Maschinen, steigt die Anzahl der Möglichkeiten, die ich darstellen möchte einfach linear.
00:09:41: je nachdem wie viele Bitsbytes ich habe steigt linear bei einer Quantumaschine exponentiell.
00:09:47: Das heißt also da reden wir von einem Aspekt dass nennt sich Space Efficiency.
00:09:52: Ich kann mit sehr wenigen Elementen exponentiell viel Zustände darstellen.
00:09:58: Und das eignet sich für sehr effiziente Datenverarbeitung.
00:10:02: hat ihre... Wir haben da viele offene Fragen, aber wir arbeiten daran wie solche Maschinen in einem Rechenzentrum eingebaut werden können und zusammen mit der klassischen Maschine Aufgaben lösen können.
00:10:16: Da reden wir dass dann die Quantummaschine zum Beispiel bestimmte Aufgaben viel schneller lösen kann als eine klassische Maschine oder dass sie Aufgaben lösen kann, die eine klassische Maschine gar nicht lösen können.
00:10:28: Die derzeit unlösbar sind und da rede ich wirklich von Problemen, die wir haben in den großen Simulationen zum Beispiel bei der Klimakrise also wirklich Dinge, die man mit klassischen Maschinen derzeit so nicht löse kann.
00:10:40: Also ein Betätigungsfeld woran wir arbeiten ist Wir können wie diese zwei Arten von Maschinnen zusammenarbeiten lassen.
00:10:47: Das ist ein Teil von diesem Doktoratskolleg.
00:10:49: Da haben wir, glaube ich, Diese Tantinnen und diese Tanten, die an diesen Themen arbeiten und einfach eine neue Generation Forscherinnen und Forscher darstellen werden.
00:11:01: Die sich mit diesem Thema beschäftigen.
00:11:03: das sind unsere Multiplikatoren aus der Wissenschaft.
00:11:05: Sie werden das hinaus tragen in die Welt In die Wissenschaft In die Wirtschaft Und diese Ideen dann voran treiben.
00:11:11: Das ist ein... eine Fragestellung, die wir haben.
00:11:15: Andere Frageställungen ist wie können wir neuartige Architekturen zum Beispiel für LLMs entwickeln?
00:11:22: So diese Large Language Models wo es darum geht also Parallitäten auszubauen oder Architekten auszubauern nach klassischen Architekturen arbeiten, die wir derzeit in der Informatik haben zum Beispiel sondern analoge Signale verarbeiten.
00:11:39: Also nicht diese digitale Signale eins und null, sondern mit analogen Signalen arbeiten.
00:11:43: Das ist so Grundlagenwissenschaft, mit der wir uns beschäftigen wie Informationsysteme nachhaltig gestaltet werden können.
00:11:52: Da geht es aber gar nicht darum dass wir wirtschaftliche Verwertbarkeit da schaffen, grundlegende Durchbrüche in der Wissenschaft erziehen, die dann vielleicht in den späteren Schritten auch diese wirtschaftliche Verwerbbarkeit haben.
00:12:06: Was wir noch haben – und das passt wunderbar zu diesem Podcast!
00:12:11: Wir starten gerade ein Marie Curie-Netzwerk, das sind sehr renommierte EU geförderte Projekte und Programme, indem Doktorantinnen und Doktoranten haben, die erforschen werden wie Rechenzentren von passiven Netzteilnehmern in aktive Netzstabilisierungfaktoren umgebaut werden können.
00:12:39: Also diese Idee haben wir schon lange.
00:12:41: Diese Idee gibt es schon lange, wir haben schon die ersten Algorithmen schon vor fünfzehn Jahren entwickelt.
00:12:47: Klassische Energieverbraucher können ihren Energiebedarf nicht verschieben, nicht über Zeit und auch nicht über Raum.
00:12:58: Also wenn ich in einem Haus sitze und abendessen koche muss dann muss ich es halt kochen zu dem Zeitpunkt.
00:13:03: die kann sehr wenig verschieben.
00:13:04: Ich kann höchstens Waschmaschine hinter Nacht einschalten.
00:13:07: Die Rechenzentren arbeiten nach ganz anderen Prinzipien.
00:13:10: Die haben ihre Spitzen, die haben Arbeitslasten, die müssen jetzt sofort ausgeführt werden.
00:13:18: gesteuert werden und über Raum-und Zeit transferiert werden.
00:13:22: Also ich rede nicht nur über die zeitliche Verschiebung, dass ich sage, haha!
00:13:25: Ich trainiere jetzt ein LLM-Modell.
00:13:27: bitte macht das in der Nacht weil da haben wir gerade Überschuss an Energie oder mache es bitte zum Mittag im Sommer weil da auch Überschluss an Energie.
00:13:34: Ich kann das über Orte verschieben also ich kann Software virtuell wandern lassen durch die Netze.
00:13:40: Das heißt hat man sehr viel Flexibilität.
00:13:43: Wir haben es schon, glaube ich vor fünfzehn Jahren diese ersten Algorithmen entwickelt.
00:13:48: Workload Shift in Space and Time – wie können wir die Rechenzentren so optimieren, dass sie sich an die Grid-Begebenheiten anpassen?
00:13:57: Die Problematik ist aber, dass man aus dem Energiebedarf von Rechencentren sehr viel über Rechenzentren selber erfahren kann.
00:14:07: Also wenn ich dann weiß, aha!
00:14:10: Die trainieren jetzt in der Nacht Das dauert so und so lange.
00:14:15: Dann können wir zum Beispiel schließen, wie weit sind Sie in Ihrer Ausbaustufe von den Modellen?
00:14:20: Und wenn ich dann sage, ah jetzt dauert es um fünf Prozent länger, aha!
00:14:24: Jetzt sind sie so und soweit.
00:14:25: oder wenn ich da Zyklen feststelle und sehe Spitzen, ah das ist in der Früh um acht eine Spitze und da ist um eins zu Mittag eine Spitzeit, na ja da könnten sich sehr viele Mail-Server betreiben.
00:14:37: Das heißt also Energiebedarf vom Rechenzentren ist eine Art Geschäftsgeheimnis sozusagen.
00:14:45: Die wollen das auch nicht wirklich preisgeben, ich weiß sogar in meiner PhD, also als ich mein Doktorat geschrieben habe haben wir gewusst je nachdem wie lange eine Simulation von einem Car Crash wenn zwei Autos zusammenstoßen.
00:15:01: Je nach dem wie lange sie ist können wir daraus schließen wie weit eine Firma in der Entwicklung eines Auto ist.
00:15:07: Das sind ihre Geschäftsgeheimnisse und es ist Problematik mit der wir auch umgehen lernen müssen.
00:15:13: was machen die in unserem Marie Curie Projekt?
00:15:16: Da haben sich fünfzehn Universitäten und Firmen zusammengeschlossen, da ist EPFL aus der Schweiz.
00:15:24: Da ist Imperial College London.
00:15:28: Da sind große Industrieplayer dabei.
00:15:30: Wir versuchen so eine Flotte an Rechenzentren zu bauen sich gegenseitig quasi verdecken und ihren Bedarf nach außen verstecken.
00:15:44: Und wir reden jetzt nicht von einem Rechenzentrum, sondern von Data Center FLEETS.
00:15:50: Sie bilden gemeinsam eine Einheit können nach Außen hin bedarf geben sie können sehr viel steuern aber geben zum Beispiel ihre private Informationen.
00:16:05: Und da geht es wirklich um viele Themen wie zum Beispiel, also ich weiß im Apple-Feld die haben ganz neue feine Kanäle für die Kühlung in diesen Servern genutzt werden können.
00:16:19: Da kann man teilweise wirklich in der Echtzeit die Kühlung steuern und abwärme, wie viel Abwärmung abgeführt wird.
00:16:30: einem Zusammenhang von den Rechenständen sage, bitte reduziere jetzt Energiebedarf um zwanzig Prozent.
00:16:35: Na was heißt das auf der Softwareebene?
00:16:37: Das muss ja übersetzt werden.
00:16:40: oder wenn ich sage die Batterien müssen in diesem Verband haben.
00:16:46: Die müssen zu zwanzig Prozent gefügt werden, oder?
00:16:48: Das muss man irgendwie übersetzen in irgendwelche Aktionen die dort auch getätigt werden sollen.
00:16:54: Ich selber betreue zum Beispiel die Thematik Wie können wir diese Entwicklung überhaupt machen?
00:17:00: und ich werde die digitale Zwillinge vom Rechenzentrum erstellen Um Dinge zu testen um Dinge zu erproben.
00:17:06: wenn ich sage Naja jetzt drosseln wir die Kühlung in einem Rechen Zentrum Ja was heißt das dann?
00:17:13: Wann fängt es an zu brennen?
00:17:15: Das kann ich mir nach dem digitalen Zwilling einfach durchspielen, mehrmals und schauen.
00:17:19: Und aus diesem Trial and Error wahnsinnig viel lernen.
00:17:23: also da sind so Themen mit denen wir uns beschäftigen und das ist genau diese Thematik wie man Rechenzentren in aktive Komponenten im Energienetz umwandelt.
00:17:42: Ich würde sagen nicht so weit dann von der Marktreife.
00:17:45: Das ist etwas Greifbares, das ist etwas was dann tatsächlich in einigen Jahren auch durchaus umgesetzt werden kann weil man muss ja die Rechenzentren mitnehmen und auf ihre Bedürfnisse eingehen.
00:17:57: Vielleicht kurz Erklärung digitaler Zwilling heißt dass sie quasi Digital des Rechen Zentrum nachbauen sag ich jetzt mal und da dann Testungen durchführen können und es verhält sich dann genau wie das reale Rechencentrum.
00:18:09: Genau!
00:18:09: Es geht um eine virtuelle Abbildung bestimmter Funktionalitäten, also beim digitalen Zylink geht man davon aus das war möglichst realitätstreuere digitale Kopie erstellt.
00:18:20: Es geht gar nicht darum sondern Funktionen die einen interessieren.
00:18:24: es ist reduziert es ist vereinfacht aber man fokussiert sich auf die Funktion und Eigenschaften die interessant sind.
00:18:35: Okay, spannend.
00:18:35: Also das vielleicht auch nochmal kurz zusammengefasst.
00:18:39: Das heißt ja in Wahrheit dass vielleicht Rechenzentren irgendwann mal es nicht nur darum geht den Strom und Energiebedarf zu senken sondern sie können tatsächlich auch wirklich so eingesetzt werden um Flexibilitäten oder zu liefern und das Netz zu entlasten wo jeder weiß das ist eine große große Herausforderung für die Energiewende für unser Energiesystem.
00:18:57: Software kann auch genutzt werden und Rechencentren können auch genutscht werden um eine Art Energiespeicher zu werden durch die Software und durch die Art und Weise, wie sie arbeiten.
00:19:06: Trotzdem oder vielleicht noch mal ein Schlierer zurück?
00:19:09: Sie haben schon gesagt es sind Sachen, die manches ist eher wirklich Grundlagenforschung.
00:19:13: Manches ist auch absehbar dass das tatsächlich dann wirklich wirtschaftlich umgesetzt wird.
00:19:19: heißt das sie würden sagen in einigen Jahren können wir davon ausgehen dass die Rechenzentren, die wir heute haben schon veraltet sind da noch sehr viel Entwicklung stattfinden wird in Zukunft.
00:19:30: Ich
00:19:30: kann aus der Erfahrung sprechen, ich habe auch mein kleines experimentelles Rechenzentrum an der TU Wien.
00:19:36: natürlich brauche immer die neuste Hardware um unsere Benchmarks zu laufen überlegte Algorithmen, die wir theoretisch entwickelt haben auch empirisch zu testen.
00:19:46: Wir müssen das auch alle zwei drei Jahre austauschen weil sie einfach veraltet werden und neue kommen.
00:19:51: und es ist einfach diese Entwicklung dieser Zyklen dass die neueste Hardware immer effizienter ist aber die Arbeitslast wird dann auch immer höher.
00:19:59: das ist so ein bisschen ein Wettrennen und es gibt im Moment so viele unterschiedliche Entwicklungsstränge die es da gibt.
00:20:07: Also wir entwickeln in einem WWT-F Projekt.
00:20:11: Wir versuchen zu verstehen, wie zum Beispiel neue Artige Technologien entwickelt werden können wo wir im Rechenzentren gar kein Strom mehr brauchen.
00:20:19: Da geht es um die Photonik.
00:20:20: das ist eine ganz bestimmte Quantum Maschine die mit Licht arbeitet und die Mathematik des Lichts ist ganz einfach.
00:20:26: also die lässt sich ganz einfach auch dann abbilden.
00:20:29: und da kommen wir zu ganz anderen Effizienzprofilen.
00:20:35: aber wie gesagt Grundlagenwissenschaften, wann das dann tatsächlich in einem Produktionsreifen-Stadium ist.
00:20:45: Ist schwer vorher zu sagen aber man sieht es herrscht wahnsinnig viel Druck derzeit am Markt.
00:20:51: Es herrsht wahnsinnigen viel Druck bei den Hardware Erzeugern und es herrscht mittlerweile auch politischer Druck.
00:20:59: Ich habe jetzt die neusten Umfragen gesehen also Galopumfrage dass Zwei Drittel der Amerikaner sind gegen Ausbau der Rechenzentren, weil sie einfach Angst haben.
00:21:08: Die haben Angst um die Qualität ihrer Wohngegenden, die haben ihre Angst um ihr Lebensstandard und auch ihre Gesundheit.
00:21:16: also da kommt auch... Und das könnten zum Beispiel auch das gehönte Zündlein an der Waage jetzt bei den Midterm Elections sein.
00:21:23: Also wir bekommen jetzt so in eine Phase wo diese Rechencentren teilweise wahnsinnig viel Druck gezogen an die Hardware Erzeuger, politische Entscheidungsträger das da vielleicht ganz neue Dynamiken auch reinkommen können und auch ganz neue Dynamicen in der Effizienzsteigerung von den
00:21:43: Hardwares.
00:21:44: Das ist ein gutes Stichwort.
00:21:45: ich habe mir damit tatsächlich in meinen Notizen auch die USA aufgeschrieben weil und das hatten sie ja auch schon erwähnt klar Es wird Entwicklungen geben.
00:21:54: Trotzdem ist ja jetzt einfach die Situation, dass die Rechenzentren einen sehr hohen Strombedarf und Energiebedarf haben.
00:22:00: Und die Frage ist wie kann man den Decken in den USA?
00:22:03: Wird deswegen auch wieder... vermehrter fossile Energieträger gesetzt.
00:22:06: Sie haben auch schon erwähnt, die Überlegung oder die Diskussion rund um Atomkraft und den Energiebedarf zu decken.
00:22:13: Wie sehen sie die Diskussionen in Österreich?
00:22:14: Und vielleicht auch in der EU?
00:22:16: sind wir vorbereitet auf diesen Energiebedarf.
00:22:19: Haben wir Konzepte wie wir den decken können und wie könnten die aussehen aus ihrer Sicht?
00:22:24: Ich muss sagen ich habe nicht überblick wer was sich in Österreich überlegt Ereignisse aus den Medien kommentieren, von denen ich erfahre.
00:22:36: Ich habe – also zufällig habe ich mit ein Interview gegeben für Salzburger Nachrichten und dann habe ich das durchgelesen und da hat auch der Michael Haselauer auch Interview gegeben.
00:22:47: Er ist vom Netz Oberösterreich und da gibt es seine Fluttern Anfragen an Rechenzentren.
00:22:53: Also es werden bei Weiten nicht so viele bewilligt wie tatsächlich angefragt werden.
00:22:58: Und im gleichen Interview ist auch Christoph Jirak, er ist ein Jurist der sich auch mit den Anfragen beschäftigt und Rechenzentren betreibbar berät.
00:23:08: Es gibt wahnsinnig viele Umwidmungen derzeit von den Gründen und viele hoffen auf Gewinne – es ist eine Goldgräberstimmung!
00:23:19: Ich glaube das ist so ein Momentum hier wo Staat Österreich und auch EU sich auch Regeln überlegen müssen.
00:23:28: Bis jetzt war es einfach nicht notwendig, weil das war so ein Nischenthema.
00:23:31: Mittlerweile ist es einfach nichts mehr.
00:23:33: Da muss man sich einfach Regelwerke überlegen wann wo wie viele Rechenzentren gebaut werden können mit natürlich dieser Schwierigkeit zukünftige Arbeitslasten abzuschätzen wenn.
00:23:46: das ist mein Forschungsgegenstand Das ist nicht einfach aber da muss man Sich Überlegungen machen wo welche Kapazitäten tatsächlich auch benötigt werden.
00:23:56: Mit immer dieser Variable, dass in Zukunft die hardware-deficienter kleiner werden kann.
00:24:06: Das heißt also, was ist der Wert jetzt von einem Rechenzentrum mit dem heutigen Hardware, der irgendwo auf der grünen Wiese aufgebaut wird?
00:24:13: Wie lange will man das so betreiben?
00:24:15: Wann kommt die neue Hardware?
00:24:16: Wird sie kleiner sein?
00:24:17: Willen wir diese gesamte Fläche tatsächlich in zehn Jahren... Also mit diesen Fragen muss man sich beschäftigen!
00:24:22: Das war bis jetzt wirklich kein Thema, aber mittlerweile ist es ein riesiges Thema.
00:24:26: Vielleicht
00:24:26: passt es hier auch ganz gut rein und zwar ich habe schon auch an diesem Podcast ganz oft über Themen geredet wie Abhängigkeiten eher im Thema Speicher und so weiter.
00:24:36: Aber ich kriege das schon auch mit, jetzt im KI-Bereich oder auch im Bereich der Rechenzentren, dass die Frage ist also gerade diese ganzen großen KI Firmen sind ja jetzt auch vermehrt in den USA.
00:24:48: In Europa gibt es Mistral.
00:24:50: Wie ist denn da Ihre Einschätzung?
00:24:51: Muss sich Europa auch stärker was KI angeht positionieren?
00:24:54: Sollten wir vorsichtiger sein?
00:24:56: Also vielleicht können Sie da zwei drei Worte dazu sagen absolut!
00:25:00: Absolut, Europa muss sich selber stärken bzw.
00:25:04: in europäische Rechenzentren investieren und auch europäischer Betreiber.
00:25:08: Es hängt einfach mit der sehr volatile geopolitischen Lage.
00:25:12: Da muss ich ja auch kein Expertin da muss man keine Experte sein um zu sehen dass wir uns da auch selbst stärken müssen und schauen müssen das wir eben europäisch betreiber und europäiche Firmen haben.
00:25:25: Das ist eine Sache.
00:25:26: Die andere Sache, die bei der Ausbau der Rechenzentren immer wieder herangezogen wird – aber die Industrie braucht die KI!
00:25:35: Ja?
00:25:36: Aber diese KI-Rechencentren, die ausgebaut werden, wo ich dann entweder Chatbots trainiere oder auch andere generative KI, die ich in industriellen Prozessen nutzen kann… Da Ort, da ist der Ort vom Rechenzentrum wo ich das Baue nicht wirklich ausschlaggebend.
00:25:58: Das kann wenn ich mich jetzt hinsetze und eine Promptanfrage in einen Chatbot absetzte oder dann kann der Rechencentrum in Wien, München, Linz völlig egal irgendwo sein.
00:26:10: meine Antwort wird vielleicht ein paar Sekunden länger dauern wenn der Rechenzentrum weiter weg ist.
00:26:14: Und es ist genauso im industriellen Bereich wenn zum Beispiel Ingenieure solche solche generative KI nutzen, um meistens Simulation von K-Crash zu machen.
00:26:25: Da muss der Rechenzentrum nicht dort sein wo ein Ingenieur sitzt oder ein Biotechniker, der gerade ein neues Medikament entwickelt.
00:26:32: Solange die Menschen solche KI's nutzen ist die Location wo der Rechnzentrum ist nicht ausschlaggebend Weil viele sagen, wir müssen Rechenzentren haben für die Industrie.
00:26:45: Wenn ich die generative KI nutze und ein Mensch davor sitzt dann ist die Latence nicht so wirklich ausschlaggebend und das kann irgendwo stehen wo Standort von einem Rechen-Zentrum oder einen Computer ausschlaggegeben ist.
00:27:03: wenn ich es im industriellen Prozess tatsächlich nutze in der Echtzeit Da geht es wirklich, wenn ich einen Roboter am, wenn ein Produktionsband in einem Industriebetrieb habe.
00:27:17: Dann muss die Maschine tatsächlich dort sein oder wirklich in der unmittelbaren Umgebung.
00:27:21: Aber da nutze ich keine generative KI.
00:27:23: Die kann ja hallucinieren!
00:27:24: Es wird noch lange Zeit vergehen bis sich so eine KI im industriellen Prozess nutzen kann.
00:27:30: Da müssen die Modelle verifizierbar sein und kleiner sein.
00:27:34: Also sie müssen auf Herz und Nieren geprüft werden.
00:27:38: generative KI noch nicht, sie kann kaluzinieren.
00:27:40: So lange ich dort habe immer Menschen der kann das hoffentlich dann auch herausfiltern und man muss immer diese zwei Arten.
00:27:46: also es gibt ich weiß nicht wie viele Arten um eine KI zu sortieren und charakterisieren und unterteilen.
00:27:55: aber jetzt einmal von dem Aufbau der Rechenzentren.
00:27:58: es gibt dieser generativeKI die von einem menschen genutzt wird völlig egal ob das ein Ingenieur ist einen Biotechniker der das nutzt, um die Experimente schneller zu machen.
00:28:10: Der das nutzst, um Autos schneller zu bauen und Aufsätze zu schreiben.
00:28:16: Das ist egal!
00:28:16: Das ist wirklich egal wo die Location ist und das muss man auch verstehen aus dem Energieverbrauch her weil man da ganz andere Spielräume hat.
00:28:25: wenn wir die Maschine haben und eine Maschine wird von der KI gesteuert dann nutze ich in der Regel keine generative KI.
00:28:32: dann nutze ich eben KI, die viel kleiner, effizienter, schneller ist und die ist dann genau dort an Ort und Stelle.
00:28:41: Und da kann man mir nicht mit Ausbau der Rechenzentren kommen, die müssen genau dort seitdem die Industrie
00:28:46: ist.".
00:28:46: Ein Thema – und das ist ja jetzt gerade auch angeklungen – prinzipiell wir haben ja das Grundproblem, wir haben was super sinnvolles, was sehr wichtig ist.
00:28:55: gleichzeitig braucht es viele Ressourcen.
00:28:57: Da kommt schon die Frage nach Priorisierung.
00:28:59: also eben wie Sie sagen Ingenieure, es gibt industrielle Prozesse.
00:29:04: Dann gibt's diese Chatbots, ChatGPT wo ich mir irgendwie lustige Videos erstellen kann und lustige Bilder.
00:29:10: aus Ihrer Sicht muss oder sollte KI priorisiert werden bei der Anwendung?
00:29:15: Oder sehen sie das als weniger sinnvoll?
00:29:18: Ähnliche Diskussion haben wir jetzt in den Wissenschaften.
00:29:21: Wir haben jetzt ein Sparpaket.
00:29:22: Ich höre immer wieder Na ja dann stampfen wir die kleine Orchideenfächer.
00:29:27: Wir brauchen schon Slavistik dreimal in Österreich.
00:29:32: Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg, dass man da verschiedene Dimensionen unserer Gesellschaft gegeneinander spielt.
00:29:38: Mag schon sein, dass die Chatbots auch für viel Unsinn genutzt werden aber glaube ich auch für viele sinnvolle Sachen.
00:29:44: Jetzt da Unsinn von Sinnvollen herauszufiltern... ist schwierig und ich bin mir sicher, dass auch wenn ich generative KI im industriellen Maß nutze wird.
00:29:55: Auch wahrscheinlich sehr viel Unsinn und nicht sinnvolle Sachen gemacht werden.
00:29:59: aber weil es eben technischer ist und so denkbar das ist sicher besser und so weiter und wichtiger.
00:30:06: Ich bin mit diesen Wertungen sehr vorsichtig da diverse Wissenschaften gegeneinander auszuspielen.
00:30:15: Alle haben ihr Berechtigungsdasein, ob ich jetzt die generative KI vielleicht im Bereich vom Kunst nutze und das für uns dann tatsächlich noch einen höheren Wert hat.
00:30:25: Wenn wir dann zwanzig oder fünfzig oder zweihundert Jahre später schauen sind welche technischen Errungenschaften.
00:30:30: das kann ich heute nicht beurteilen.
00:30:31: also da ist wahnsinnig schwierig diese Wertigkeiten abzugeben.
00:30:35: Also ich würde mich nicht anmaßen das zu machen.
00:30:40: Für die Energiewirtschaft und für die Energievende bekünstliche Intelligenz neben großen Herausforderungen auch nicht zu unterschätzenden Möglichkeiten.
00:30:48: Ein zentrales Einsatz fällt sind präzisere Prognosen, durch die Auswertung großer Mengen an Wetter-, Betriebs- und Marktdaten kann KI die Stromerzeugung von Windkraft- und Photovoltaikanladen deutlich genauer vorhersagen.
00:31:01: Das erleichtert die Planung und trägt dazu bei Angebot und Nachfrage besser aufeinander abzustimmen.
00:31:07: Gleichzeitig kann KI dabei helfen, Energiespeicher intelligenter zu steuern und zum Beispiel Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen so zu optimieren dass sie möglichst kostengünstig und netschonend erfolgen.
00:31:18: Auch beim Betrieb der Erzeugungsanlagen spielt sie eine wichtige Rolle.
00:31:22: Wartungsbedarfe können frühzeitig erkannt, Ausfälle vermieden um die Leistung von Anlagen kontinuierlich verbessert werden.
00:31:29: Besonders weitreichend kann der Beitrag vom KI zur Flexibilisierung des Energiesystems sein.
00:31:35: Durch die intelligente Steuerung von Verbrauchern, Speichern und anderen Flexibilitäten können Stromnetze entlastet und bestehende Infrastrukturen besser genutzt werden.
00:31:44: Darüber hinaus kann KI-Netzbetreiber bei der Planung und Optimierung des Netzausbaus unterstützen indem sie komplexe Szenarien analysiert und zukünftige Entwicklungen simuliert.
00:31:57: Wenn wir jetzt über Klimaschutz reden, sagen Sie ist KI eher was den Klimaschutz voranbringen kann?
00:32:04: Was Gutes für den Klima-Schutz machen kann?
00:32:06: oder macht uns KI den Klimazchutz eher kaputt.
00:32:10: Eine sehr interessante Frage!
00:32:13: Ich bin der Meinung dass KI uns längerfristig helfen kann unsere Umwelt zu schützen.
00:32:19: also die Ausrollung der KI läuft.
00:32:22: Wir werden es auch in das Sensore genutzen.
00:32:25: KI nutzen dann um Überflotungen vorher zu sagen, vielleicht auch Erdbeben vorherzusagen damit die Menschenleben geschützt werden.
00:32:35: Ich habe viele Projekte darüber nicht geredet wo wir die KI in der Landwirtschaft nutzen können für die Automatisierung.
00:32:42: Wir haben da Probleme und natürlich demografischen Wandel.
00:32:46: Viele wollen keine Bauern- und Bäuerinnen sein oder wollen das nur?
00:32:50: Halbzeit oder Teilzeit machen, also muss man Menschen entgegenkommen und diese Automatisierungen schaffen.
00:32:56: Der springende Punkt ist wie ist der Weg dorthin?
00:33:00: Der Weg dort hin bis uns die KI mehr nutzen als Kosten bringt ob wir da nicht viel verhauen indem wir mit den Ausbau der Rechenzentren vielleicht einen falschen Weg einschlagen mit brauner Energie, mit Ausbau der Atomenergie.
00:33:18: Ich glaube die große Fragestellung ist wie gestalten wir diesen Weg in grüner Art und Weise?
00:33:26: Wie schaffen wir es das WKI in den Ausbau von Kapazitäten der Rechizentren?
00:33:34: Wie schaffen wir, dass wir das nachhaltig gestalten?
00:33:36: Auch diesen Weg und nicht auf diesem Weg bis zu diese Effizienz von der KI.
00:33:43: Von der wir alle hoffen, dass er einmal eintritt im Gesundheitsbereich die uns durch Entwicklungen in Medizin vielleicht diverse Krankheiten erspart wo wir dann enorme Einsparungen im Gesundheits Bereich.
00:33:54: also ich gehe davon aus, dass man das eines Tages haben kann aber ein Weg durch ihn ist interessant und ich glaube da werden sehr viele Wege durch gute politische Entscheidungen dann auch vorgegeben.
00:34:06: Also wenn man da falsch abbiegt, kann man wahnsinnig viel zerstören.
00:34:11: Ja das sind sehr gute Schlussworte fast würde ich sagen.
00:34:14: Mir bleibt nur noch die Frage ob sie vielleicht unseren Hörern und Hörer einen Tipp mitgebracht haben?
00:34:19: Ich habe mir letztes Jahr ein Film angeschaut.
00:34:23: Ich hab heute auch über Quantum Computing geredet Und es gibt ein Film von Marina Otero.
00:34:28: Sie ist eine spanische Filmemacherin, sie hat die baskische Firmen und begleitet, die einen Quantum-Rechenzentrum bauen im Baskenland.
00:34:41: Und ich fand das sehr bezeichnend für unsere Zeit, für Fragestellungen auf die wir noch nicht antwort haben.
00:34:51: es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
00:34:53: Ich war dann auch bei einer Paneldiskussion wo es darum ging also diesen Film zu betrachten.
00:35:00: Marina war auch dabei.
00:35:02: Ich habe mich für den Film angeschaut und ich habe einfach sehr viel nachgedacht über technologische Entwicklungen, Möglichkeiten die uns dann aber auch vor große Fragestellungen bringen.
00:35:14: Und ich habe auch die langen Pausen, die die Wissenschaftlerinnen haben dort in dem Film eine Frage gestellt wird noch nicht die Antwort haben, auch sehr bezeichnend gefunden.
00:35:29: Und da möchte ich auch eine Pell bei allen Wissen dass wir haben und allen Prognosen die man auch stellen können.
00:35:37: es gibt doch vieles das wir noch nicht wissen.
00:35:39: also diese Pausen und diese Nachtdeckpausen müssen uns auch gegeben sein.
00:35:46: Dann vielen, vielen Dank.
00:35:47: Ich bedenke mich ganz herzlich für Ihre Zeit und für dieses wirklich sehr informative Gespräch!
00:35:52: Und bedanke mich natürlich auch bei unseren Zuhörerinnen und Zuhören.
00:35:56: Herzlichen Dank für die Einladung!
00:36:15: Das war der Klimadiallog, ein Podcast von Klimaaktiv – der Klimaschutzinitiative des Bundes.
00:36:20: Wir unterstützen Menschen, Unternehmen und Gemeinden in ganz Österreich wirksam den Klimaschutz voranzubringen!
00:36:26: Du willst selbst aktiv werden?
00:36:28: Du suchst fundiertes Fachwissen oder praxistaugliche Werkzeuge?
00:36:31: Dann komm auf unsere Website klimaaktif.at.
Neuer Kommentar